2. Liga · 1. Spieltag
23.10.2026
Mainz
8 : 2
Hertha
Feulner 23.10. Albadrosse
MEWA Arena · 19.000 Zuschauer (51 %)
MainzHertha
1. Halbzeit
2. Halbzeit
Spielverlauf
1. HALBZEIT4 : 2
3'1:0 Pavlidis (Hložek)
8'1:1 Kade (Moriba)
16'2:1 Kluivert (Pavlidis)
20'3:1 Suzuki (Pavlidis)
22'4:1 Hložek (Pavlidis)
44'4:2 Rashica (Millot)
2. HALBZEIT4 : 0
67'Pereira Lage (für Pavlidis)
67'Osterhage (für Palhinha)
70'5:2 Pereira Lage (Suzuki)
72'6:2 Pereira Lage (Suzuki)
79'7:2 Hložek (Suzuki)
88'8:2 Pereira Lage (Suzuki)
Spieler des Spiels
Yuito Suzuki (Mainz)Note 9,7
Statistiken
62 %
Ballbesitz
38 %
6,10
Erwartete Tore (xG)
1,18
14
Schüsse
5
199
Pässe
145
88 %
Passgenauigkeit
83 %
12
Zweikämpfe
25
11
Gew. Zweikämpfe
7
17
Abgefangene Bälle
16
6 s
Ballrückeroberung
9 s
0
Gelbe Karten
0
0
Rote Karten
0
Spielbericht

Mainzer Torfestival zum Saisonauftakt

Der 1. Spieltag der 2. Liga in der VDFB-Online-Liga hielt für Hertha BSC eine schmerzhafte Begrüßung bereit, während der 1. FSV Mainz 05 zeigte, dass man in dieser Saison mit ihnen rechnen muss. Ohne vorangegangene Formkurven oder historische Duelle, die auf das Kommende hätten hindeuten können, entpuppte sich die Partie als ein ungleiches Kräftemessen.

Die Hausherren von Mainz 05 verschwendeten keine Zeit und gingen durch Pavlidis bereits in der 3. Minute in Führung. Ein Auftakt nach Maß, der allerdings nur fünf Minuten Bestand hatte, denn Hertha BSC antwortete postwendend mit dem Ausgleich durch Kade. Ein kurzer Moment des Optimismus für die Berliner, der jäh verflog, als die Mainzer einen wahren Sturmlauf starteten. Binnen sechs Minuten schlugen sie gleich dreimal zu: Kluivert, Suzuki und Hložek schraubten den Spielstand auf 4:1. Nach diesem Blitz-Hattrick folgte eine Phase, die man wohlwollend als „Lehrlauf“ bezeichnen könnte, in der das Spiel etwas an Fahrt verlor. Kurz vor der Pause gelang Hertha durch Rashica der Anschlusstreffer zum 4:2 – ein Lebenszeichen, das auf eine zweite Halbzeit mit mehr Spannung hoffen ließ.

Diese Hoffnung zerstob jedoch schneller als eine schlecht gebaute Sandburg. Was folgte, war ein regelrechter Mainzer Sturmlauf. Die Gastgeber dominierten das Geschehen, was die Statistik mit 62 Prozent Ballbesitz und beeindruckenden 14 Schüssen auf das Hertha-Tor klar belegte. Im Gegenzug mühte sich Hertha mit gerade einmal fünf Schüssen und einer Ballrückeroberungszeit von neun Sekunden sichtlich ab. Die Mainzer wirkten frischer, aggressiver und zeigten eine Effizienz, die auch der xG-Wert von 6.1 für die Hausherren untermauerte, während Hertha bei mageren 1.18 xG verharrte. Die „Alte Dame“ aus Berlin musste sich unentwegt Zweikämpfen stellen – 25 an der Zahl – während Mainz mit nur 12 Zweikämpfen auskam und davon auch noch deutlich mehr gewann (11 zu 7).

In der 70. Minute brach der Damm endgültig. Pereira Lage eröffnete den Mainzer Tor-Reigen, um nur zwei Minuten später seinen Doppelpack zu schnüren. Hložek legte nach, und den Schlusspunkt setzte erneut Pereira Lage in der 88. Minute mit seinem dritten Treffer, assistiert von einem spielfreudigen Suzuki, der an allen vier Toren der zweiten Halbzeit als Vorlagengeber beteiligt war. Am Ende stand ein erdrückendes 8:2 auf der Anzeigetafel. Mainz feierte einen Kantersieg zum Auftakt, während Hertha wohl noch eine Weile über dieses Spiel nachdenken wird.

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