1. Liga · 18. Spieltag
02.07.2026
MSV
5 : 1
Werder
Chefkopf 02.07. FabLex
66.000 Zuschauer
Torschützen
MSV
  • 14'
    Szoboszlai
    Vorlage: Diaby
  • 35'
    Gittens
    Vorlage: Szoboszlai
  • 52'
    Ekitike
    Vorlage: Haaland
  • 62'
    Haaland
    Vorlage: Diaby
  • 90'
    Haaland
    Vorlage: Szoboszlai
Werder
  • 30'
    Grimaldo
    Vorlage: Perisic
Spieler des Spiels
Erling Haaland (MSV)Note 9,3
Statistiken MSV vs. Werder
53 %
Ballbesitz
47 %
3,8
Erwartete Tore (xG)
4,2
7
Schüsse
10
186
Pässe
148
91 %
Passgenauigkeit
87 %
23
Zweikämpfe
31
11
Gew. Zweikämpfe
7
16
Abgefangene Bälle
15
6 s
Ballrückeroberung
11 s
0
Gelbe Karten
0
0
Rote Karten
0
Spielbericht

Effizienz-Monster MSV: Duisburg demontiert glücklose Bremer an der Wedau

Was für ein absurdes Drama am 18. Spieltag der VDFB-Bundesliga! Wer nach dem Abpfiff einen Blick auf die Statistiktafel warf, rieb sich verwundert die Augen. Da stand ein sattes 5:1 für den MSV Duisburg geschrieben, während die nackten Zahlen eine völlig andere Sprache sprachen. Die Gäste vom SV Werder Bremen verbuchten mit einem xG-Wert von 4,2 zu 3,8 eigentlich die besseren Gelegenheiten und gaben mit zehn Abschlüssen deutlich mehr Schüsse ab. Doch während Werder vor dem Tor die Nerven flatterten, zelebrierte der MSV eine Lehrstunde in Sachen eiskalter Effizienz.

Die Partie begann rasant. Bereits in der 14. Spielminute stellte Duisburg die Weichen auf Heimsieg: Nach einer maßgenauen Vorarbeit von Diaby stand Szoboszlai goldrichtig und netzte zur frühen Führung ein. Bremen zeigte sich jedoch keineswegs geschockt, suchte den Weg nach vorne und belohnte sich nach einer halben Stunde. Perisic bediente Grimaldo, der humorlos zum hochverdienten 1:1-Ausgleich traf. Doch die Freude der Werderaner währte nur kurz, denn Duisburg schlug im Stile einer Spitzenmannschaft eiskalt zurück. Nur fünf Zeigerumdrehungen nach dem Ausgleich bediente Torschütze Szoboszlai den startenden Gittens, der die Kugel zum 2:1-Pausenstand in die Maschen drosch.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich das Spiel endgültig zur bitteren Farce für die Norddeutschen. Bremen drängte, doch Duisburg konterte klinisch rein. In der 52. Minute bediente Haaland Sturmpartner Ekitike, der mühelos auf 3:1 stellte. Werder warf nun alles nach vorne, biss sich aber an der vielbeinigen MSV-Abwehr die Zähne aus, die stolze 11 von 23 Zweikämpfen für sich entschied. In der 62. Minute schlug dann die Stunde des norwegischen Sturmbehüters: Nach Zuspiel von Diaby schraubte Haaland das Ergebnis auf 4:1 hoch. Den Schlusspunkt einer völlig verrückten Partie setzte erneut Haaland in der 90. Minute nach einer feinen Szoboszlai-Vorlage zum 5:1-Endstand. Ein bitterer Abend für Werder, während Duisburg ein wahres Effizienz-Feuerwerk feierte.

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