VDFB-Pokal · Qualifikationsrunde
23.10.2026
SGE
5 : 3
V. Köln
SCHUMII02 23.10. Kevinho1909
Waldstadion · 6.600 Zuschauer (11 %)
SGEV. Köln
1. Halbzeit
2. Halbzeit
Spielverlauf
1. HALBZEIT4 : 2
6'1:0 Raman
12'1:1 Gindorf
16'2:1 Raman
24'3:1 Raman
34'3:2 Gindorf
45'4:2 Raman
2. HALBZEIT1 : 1
64'5:2 Raman
80'5:3 Schleusener
Spieler des Spiels
Benito Raman (SGE)Note 9,9
Statistiken
59 %
Ballbesitz
41 %
2,47
Erwartete Tore (xG)
2,35
7
Schüsse
7
166
Pässe
142
84 %
Passgenauigkeit
81 %
16
Zweikämpfe
47
9
Gew. Zweikämpfe
8
20
Abgefangene Bälle
17
7 s
Ballrückeroberung
9 s
0
Gelbe Karten
0
0
Rote Karten
0
Spielbericht

Pokal-Spektakel in Frankfurt: Raman schoss fast allein Viktoria Köln ab!

Der Schlusspfiff des VDFB-Pokalspiels hallte durch die virtuelle Arena und hinterließ eine Mischung aus verblüfftem Kopfschütteln und leicht fassungsloser Erleichterung. Eintracht Frankfurt hatte sich mit einem 5:3 gegen den FC Viktoria Köln durchgesetzt, doch der Jubel bei den Hausherren wirkte eher wie das Aufatmen nach einem überstandenen Wirbelsturm. Bei Viktoria Köln hingegen sah man eher ratlose Gesichter – man hatte alles versucht, sich aber am Ende als Steigbügelhalter für die One-Man-Show eines gewissen Raman betätigt.

Dabei begann das Duell der 0. Runde mit einem echten Paukenschlag: Bereits nach sechs Minuten versenkte Raman den Ball zum 1:0 für die Eintracht. Doch wer dachte, Frankfurt würde hier einfach durchmarschieren, hatte die Rechnung ohne den Kölner Kampfgeist gemacht. Gindorf glich nur sechs Minuten später aus, und die Viktoria schien ihren zuletzt gezeigten Aufwärtstrend – immerhin zwei Ligasiege im Rücken – bestätigen zu wollen. Doch dann schlug Raman erneut zu, erst zum 2:1 (16.), dann zum 3:1 (24.), was der Eintracht, trotz der Kölner Bemühungen, eine scheinbar komfortable Führung bescherte.

Kurz vor der Pause keimte noch einmal Hoffnung bei den Gästen auf, als Gindorf auf 3:2 verkürzte. Doch noch bevor der Pausentee ausgeschenkt wurde, machte Raman mit seinem vierten Treffer zum 4:2 den Gastgebern wieder Beine. Die Statistik nach 45 Minuten ließ bereits erahnen, wie wild dieses Spiel war: Frankfurt zwar mit mehr Ballbesitz (59%), aber Köln hielt bei den Schüssen (je 7) voll mit. Während die Eintracht die Bälle schnell zurückeroberte (7 Sekunden), scheute Köln keinen Zweikampf und kam am Ende auf beeindruckende 47 geführte Duelle.

Nach dem Seitenwechsel ging das Spektakel weiter. Frankfurt zeigte sich seltener vor dem Tor, doch wenn, dann wurde es brandgefährlich. Und wer hätte es gedacht: In der 64. Minute war es Raman, der mit seinem fünften – ja, dem fünften! – Treffer auf 5:2 erhöhte. Ein Raunen ging durch die Zuschauerschaft. Die Kölner gaben sich jedoch nie geschlagen und erzielten durch Schleusener in der 80. Minute das 5:3, ein kleiner Trost, der die Moral der Viktoria unterstrich. Am Ende blieben die expected Goals (xG) mit 2.47 für Frankfurt und 2.35 für Köln erstaunlich dicht beieinander – was angesichts von fünf Toren auf der einen und drei auf der anderen Seite für eine verblüffende Effizienz sorgte, die man sich in Köln sicher auch gewünscht hätte.

Kommentare (0)
Noch keine Kommentare vorhanden.