3. Liga · 8. Spieltag
01.11.2026
Bor. MG
4 : 6
Energie
Jiraiya 01.11. Blacksnake74
Borussia Park · 12.600 Zuschauer (30 %)
Bor. MGEnergie
1. Halbzeit
2. Halbzeit
Spielverlauf
1. HALBZEIT3 : 4
9'1:0 Nartey (Owusu)
11'1:1 Batshuayi (Kinsombi)
21'1:2 Essende (Batshuayi)
26'2:2 Obermair (Janelt)
32'2:3 Essende (Batshuayi)
40'3:3 Obermair (Owusu)
44'3:4 Essende (Batshuayi)
2. HALBZEIT1 : 2
52'4:4 Obermair (Handwerker)
59'4:5 Essende (Gómez)
90'4:6 Batshuayi (Gómez)
Spieler des Spiels
Samuel Essende (Energie)Note 10,0
Statistiken
50 %
Ballbesitz
50 %
2,48
Erwartete Tore (xG)
3,38
10
Schüsse
10
134
Pässe
124
78 %
Passgenauigkeit
77 %
73
Zweikämpfe
42
12
Gew. Zweikämpfe
8
22
Abgefangene Bälle
18
5 s
Ballrückeroberung
6 s
0
Gelbe Karten
0
0
Rote Karten
0
Spielbericht

Cottbus zerlegt die Borussia: Essendes Antwort ließ Gladbachs Hoffnungen zerplatzen

Der Moment, der Borussia Mönchengladbachs Aufbäumen die Luft raubte, kam in der 59. Minute. Da hatte man sich gerade aufgerappelt, nach Obermairs Tor zum 4:5 in der 52. Minute den Anschluss wiedergefunden und spürte förmlich, wie die eigene Kabinenansprache in der Halbzeit – den Kopf nicht hängen zu lassen, die Räume zu finden – Früchte zu tragen begann. Doch dann zappelte der Ball schon wieder im Netz. Batshuayi vom FC Energie Cottbus machte mit seinem zweiten Treffer des Tages das 4:6, und die eben noch so greifbare Wende war jäh verpufft. Dieses Tor war die kalte Dusche nach einer Phase, in der man dachte, man hätte die Gäste am Haken.

Dabei hatten die Hausherren einen Traumstart hingelegt, mit Narteys Führung in der 9. Minute bewiesen, dass der Plan, früh Druck zu machen, aufging. Aber Cottbus zeigte sich unbeeindruckt. Die schnelle Antwort durch Batshuayi in der 11. Minute signalisierte: Hier war ein Gegner, der sich nicht einschüchtern ließ. Energie Cottbus spielte erstaunlich effizient, trotz gleicher Schussanzahl (jeweils 10) reichte ihnen eine höhere Effizienz. Ihr xG-Wert von 3.38 im Vergleich zu Gladbachs 2.48 sprach Bände über die Qualität ihrer Abschlüsse.

Die erste Halbzeit glich einem offenen Schlagabtausch, einem echten Spektakel für die Fans – aber einem Albtraum für die Defensivstrategen beider Seiten. Gladbachs Idee, die Bälle im Mittelfeld zu erobern und schnell umzuschalten, sah man an den beeindruckenden 22 abgefangenen Bällen. Doch die Umsetzung, die sich in 73 geführten Zweikämpfen zeigte, führte selten zu dauerhafter Kontrolle. Cottbus hingegen schien mit einer klaren Marschroute angetreten zu sein: jede Chance eiskalt nutzen und den Gegner auskontern. Das gelang ihnen mit beeindruckender Konsequenz, besonders Essende brillierte.

Borussia Mönchengladbach kam immer wieder zurück, Obermair mit einem Hattrick hielt die Hoffnung am Leben. Doch immer, wenn man dachte, jetzt kippt das Spiel, hatte Cottbus die passende Antwort parat. Ob es an der aggressiveren Offensive lag oder am unbedingten Willen, die Punkte mitzunehmen, ist schwer zu sagen. Am Ende war es ein 4:6 Resultat, das in der Kabine der Gladbacher für lange Gesichter sorgte. Man hatte sich viel vorgenommen, viel investiert, aber Energie Cottbus hatte schlichtweg die tödlichere Präzision, die sich mit dem Schlusspfiff durch Batshuayis zweitem Treffer manifestierte, um dieses wilde Spiel endgültig zu entscheiden.

Kommentare (0)
Noch keine Kommentare vorhanden.