3. Liga · 28. Spieltag
11.08.2026
Hertha
6 : 5
BTSV
Albadrosse 11.08. hidirkpagel
Berliner Olympiastadion · 10.400 Zuschauer (14 %)
HerthaBTSV
1. Halbzeit
2. Halbzeit
Spielverlauf
1. HALBZEIT3 : 3
3'1:0 Millot
10'1:1 Pherai
20'2:1 Ascacíbar (Embolo)
36'3:1 Embolo (Ascacíbar)
40'3:2 Yardimci (Campbell)
44'3:3 Immobile (Yardimci)
2. HALBZEIT3 : 2
59'3:4 Irankunda (Yardimci)
63'4:4 Millot (Embolo)
76'Reyna (für Millot)
76'Kade (für Rashica)
76'Ganaus (für Yardimci)
76'Kaufmann (für Campbell)
77'5:4 Moriba (Embolo)
85'6:4 Ascacíbar (Rashica)
90'6:5 Ganaus (Immobile)
Spieler des Spiels
Santiago Ascacíbar (Hertha)Note 9,4
Statistiken
48 %
Ballbesitz
52 %
5,1
Erwartete Tore (xG)
3,1
8
Schüsse
7
186
Pässe
171
85 %
Passgenauigkeit
85 %
35
Zweikämpfe
11
13
Gew. Zweikämpfe
9
20
Abgefangene Bälle
20
7 s
Ballrückeroberung
8 s
0
Gelbe Karten
0
0
Rote Karten
0
Spielbericht

Tor-Tsunami in Berlin: Hertha gewinnt irres Spektakel – Braunschweig schläft dreimal ein!

Der 28. Spieltag der 3. Liga bot den VDFB-Zuschauern ein Spektakel, das man wohl nur selten zu Gesicht bekommt – und das, liebe Fußballfreunde, ist noch höflich ausgedrückt. Hertha BSC empfing Eintracht Braunschweig, und was sich auf dem virtuellen Rasen abspielte, war ein Lehrstück für offensives Spektakel und, nun ja, sagen wir mal, kreative Interpretationen von Defensivarbeit. Bereits in der 3. Minute schien Hertha die Weichen auf einen entspannten Nachmittag zu stellen, als Millot die Hausherren in Führung brachte. Doch die Eintracht, unbeeindruckt von den frühen Berliner Jubelstürmen, antwortete postwendend durch Pherai in der 10. Minute.

Die Partie entwickelte sich zu einem wahren Schlagabtausch, bei dem die Abwehrreihen an diesem Tag wohl ein kollektives Nickerchen eingelegt hatten. Hertha legte nach: Ascacíbar, mustergültig von Embolo bedient, schob in der 20. Minute ein, und der Vorbereiter machte es in der 36. Minute höchstpersönlich besser, als Embolo nach Vorlage von Ascacíbar auf 3:1 erhöhte. Ein komfortabler Vorsprung, dachte man. Doch falsch gedacht! Braunschweig nutzte die Berliner Großzügigkeit und verkürzte in der 40. Minute durch Yardimci, nur um in der 44. Minute vor der Halbzeit den Ausgleich zu erzielen: Immobile, nach Zuspiel von Yardimci, sorgte für ein irres 3:3 zum Pausenpfiff. Die mitgereisten Braunschweiger Anhänger rieben sich verwundert die Augen, und selbst Herthas Ballbesitz von nur 48% konnte die Schüsse (8 zu 7) sowie die signifikant höheren erwarteten Tore (5.1 zu 3.1) der Hertha nicht ausgleichen – ein klares Zeichen, wie effizient die Eintracht hier zuschlug.

Nach dem Seitenwechsel kehrte keine Ruhe ein. Braunschweig legte gar den ersten Nadelstich und ging erstmals in Führung: Irankunda beförderte den Ball in der 59. Minute, erneut assistiert von Yardimci, zum 3:4 ins Netz. Was für eine Wendung! Doch Hertha BSC zeigte, dass sie noch nicht gewillt waren, die Punkte abzugeben. Ein Doppelschlag stellte die Kräfteverhältnisse wieder her. Millot gelang in der 63. Minute sein zweiter Treffer, und Moriba legte in der 77. Minute nach, beide Male glänzend vorbereitet von einem omnipräsenten Embolo. Plötzlich führte Hertha wieder mit 5:4.

Die Zuschauer hielten den Atem an, und dann kam die 85. Minute: Ascacíbar schnürte seinen Doppelpack und erhöhte nach Vorlage von Rashica auf 6:4. Der Deckel schien drauf. Doch selbst in der 90. Minute hatte die Eintracht noch nicht genug. Nach Vorlage von Immobile gelang Ganaus der Treffer zum 6:5. Eine letzte Ergebniskorrektur, die aber an der Niederlage nichts mehr änderte. Hertha BSC gewann ein Duell, das elf Tore, aber keine einzige Gelbe Karte sah. Der Schlusspfiff erlöste alle Beteiligten von einer nervenaufreibenden Partie, die für Defensivtaktiker wohl eher ein Albtraum, für alle anderen aber beste Unterhaltung war.

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