3. Liga · 26. Spieltag
02.02.20265.600 Zuschauer
Torschützen
- Corboz 1
- Berisha 1
- Schleusener 4
- Obermair 1
- Jeong 1
- Skrzybski 3
Spielbericht
26. Spieltag – Derbyzeit in Kölle-Höhenberg
Wenn Fußball zur Herzsportart wird
Montagabend, Flutlicht an, Puls hoch. Dank der zeitlichen Flexibilität beider Gegner durfte der Sportpark Höhenberg heute gleich im Doppelpack liefern – zwei Ligaspiele an einem Abend. Dafür schon vor dem Anpfiff ein dickes Dankeschön, denn was folgte, war nichts für schwache Nerven oder frisch gebrühte Kamillentees.
Zu Gast: die Fohlenelf rund um Trainer Cobrano, aktuell auf Rang 14 der Tabelle. Das Saisonziel noch nicht ganz im Galopp erreicht, aber wie wir alle wissen: Ein Derby fragt nicht nach Tabellenplätzen – ein Derby fragt nur, wer zuerst wackelt.
Blitzstart mit Schleusener-Garantie
Die Viktoria legte los wie die Feuerwehr auf Koffein. Bereits in der 3. Minute hebelte ein perfekt getimter Steilpass die Gladbacher Defensive aus, Fabian Schleusener blieb eiskalt: 1:0. Höhenberg jubelt, Köln schnurrt – alles nach Plan. Dachte man.
Gladbach dreht auf – und Köln kurz den Kompass
Doch die Gäste hatten andere Ideen. In der 16. Minute ein schlau gesetzter Diagonal-Laufpass, Abschluss, 1:1. Sechs Minuten später: erneuter Stich ins Kölner Herz. Abgefälschter Schuss, Woo Yeong bedankt sich artig und schiebt zur 1:2-Führung ein.
Und als hätte man in Köln kollektiv beschlossen, kurz mal die Orientierung zu verlieren, setzte Rafael Obermair in der 27. Minute noch einen drauf: hoher Ball, Kopfablage, Flügel, Abschluss – 1:3. Köln wirkte kurz wie ein Navi ohne GPS.
Rücken gerade, Kopf hoch – Viktoria lebt!
Doch dann: Sammeln, schütteln, Rücken gerade machen – vielleicht auch einmal tief durchatmen. Und siehe da: Es wirkte.
40. Minute: Veton Berisha zieht die Fäden, legt ab auf Schleusener – 2:3.
43. Minute: wieder Berisha, wieder Schleusener. Körper rein, Ablage, langer Pfosten – 3:3. Halbzeit, Schnappatmung, Popcorn leer.
Zweite Halbzeit: Jetzt glaubt Köln dran
Mit neuem Mut und wachsendem Selbstvertrauen kam Viktoria zurück. Trotz Gladbacher Druckphasen kippte das Momentum.
Erneut die Veton Berisha ? Schleusener: Durch die Mitte, kurzer Blick, langer Winkel, halbhoch – 4:3. Höhenberg bebt, die Couch zuhause auch.
65. Minute: Jetzt durfte Veton Berisha selbst ran.
Keller tanzt im Dribbling, sieht Berisha, der setzt den Körper ein, bricht durch und trifft – 5:3. Sicherheit? Kurzzeitig.
Drama, Baby!
Denn natürlich passiert dann das, was immer passiert: Abwehrfehler.
Stevens Kritzewski (dessen Name selbst Kommentatoren ins Schwitzen bringt) nutzt die Einladung, zieht über rechts ab und trifft aus der Distanz – 5:4. Schönes Tor. Leider.
Doch Köln antwortet.
Der Keeper faustet den Ball unglücklich zurück in die Mitte, Corboz sagt Danke und schiebt ein: 6:4. Das Stadion? Komplett außer sich. Heimfans glauben dran. Gästefans auch. Chaos pur.
Zittern bis zur letzten Sekunde
80. Minute: letzter Treffer des Spiels – dachte man.
Ein grober Fehlpass im Mittelfeld, Steven Skrzybowski schnappt sich den Ball, Querpass, fast leeres Tor – 6:5.
Jetzt heißt es: Nägel kauen, Puls kontrollieren, Schiedsrichter im Blick behalten. Jede Szene fühlt sich an wie ein Elfmeterschießen ohne Elfmeter.
Schluss, Ende, aus – Höhenberg atmet wieder
Nach 92 Minuten und 37 Sekunden ertönt endlich der Schlusspfiff.
Aus, aus, aus – das Spiel ist aus!
Viktoria Köln besiegt Borussia Mönchengladbach mit 6:5 in einem Derby, das alles war – nur kein Selbstläufer.
Ein Blick auf die Statistik bestätigt den Wahnsinn: Gladbach mit mehr Schüssen und ähnlichen xGoals, am Ende aber mit der schlechteren Präzision. Fußball eben. Oder wie man in Köln sagt: Hauptsach jewonne.
Wir bedanken uns bei Gladbach für dieses Spektakel, wünschen sportlich alles Gute und richten den Blick nach vorne.
Nächste Woche wartet die nächste Aufgabe.
Bleibt stabil – und kommt gesund durch Aspekte. ?????
Wenn Fußball zur Herzsportart wird
Montagabend, Flutlicht an, Puls hoch. Dank der zeitlichen Flexibilität beider Gegner durfte der Sportpark Höhenberg heute gleich im Doppelpack liefern – zwei Ligaspiele an einem Abend. Dafür schon vor dem Anpfiff ein dickes Dankeschön, denn was folgte, war nichts für schwache Nerven oder frisch gebrühte Kamillentees.
Zu Gast: die Fohlenelf rund um Trainer Cobrano, aktuell auf Rang 14 der Tabelle. Das Saisonziel noch nicht ganz im Galopp erreicht, aber wie wir alle wissen: Ein Derby fragt nicht nach Tabellenplätzen – ein Derby fragt nur, wer zuerst wackelt.
Blitzstart mit Schleusener-Garantie
Die Viktoria legte los wie die Feuerwehr auf Koffein. Bereits in der 3. Minute hebelte ein perfekt getimter Steilpass die Gladbacher Defensive aus, Fabian Schleusener blieb eiskalt: 1:0. Höhenberg jubelt, Köln schnurrt – alles nach Plan. Dachte man.
Gladbach dreht auf – und Köln kurz den Kompass
Doch die Gäste hatten andere Ideen. In der 16. Minute ein schlau gesetzter Diagonal-Laufpass, Abschluss, 1:1. Sechs Minuten später: erneuter Stich ins Kölner Herz. Abgefälschter Schuss, Woo Yeong bedankt sich artig und schiebt zur 1:2-Führung ein.
Und als hätte man in Köln kollektiv beschlossen, kurz mal die Orientierung zu verlieren, setzte Rafael Obermair in der 27. Minute noch einen drauf: hoher Ball, Kopfablage, Flügel, Abschluss – 1:3. Köln wirkte kurz wie ein Navi ohne GPS.
Rücken gerade, Kopf hoch – Viktoria lebt!
Doch dann: Sammeln, schütteln, Rücken gerade machen – vielleicht auch einmal tief durchatmen. Und siehe da: Es wirkte.
40. Minute: Veton Berisha zieht die Fäden, legt ab auf Schleusener – 2:3.
43. Minute: wieder Berisha, wieder Schleusener. Körper rein, Ablage, langer Pfosten – 3:3. Halbzeit, Schnappatmung, Popcorn leer.
Zweite Halbzeit: Jetzt glaubt Köln dran
Mit neuem Mut und wachsendem Selbstvertrauen kam Viktoria zurück. Trotz Gladbacher Druckphasen kippte das Momentum.
Erneut die Veton Berisha ? Schleusener: Durch die Mitte, kurzer Blick, langer Winkel, halbhoch – 4:3. Höhenberg bebt, die Couch zuhause auch.
65. Minute: Jetzt durfte Veton Berisha selbst ran.
Keller tanzt im Dribbling, sieht Berisha, der setzt den Körper ein, bricht durch und trifft – 5:3. Sicherheit? Kurzzeitig.
Drama, Baby!
Denn natürlich passiert dann das, was immer passiert: Abwehrfehler.
Stevens Kritzewski (dessen Name selbst Kommentatoren ins Schwitzen bringt) nutzt die Einladung, zieht über rechts ab und trifft aus der Distanz – 5:4. Schönes Tor. Leider.
Doch Köln antwortet.
Der Keeper faustet den Ball unglücklich zurück in die Mitte, Corboz sagt Danke und schiebt ein: 6:4. Das Stadion? Komplett außer sich. Heimfans glauben dran. Gästefans auch. Chaos pur.
Zittern bis zur letzten Sekunde
80. Minute: letzter Treffer des Spiels – dachte man.
Ein grober Fehlpass im Mittelfeld, Steven Skrzybowski schnappt sich den Ball, Querpass, fast leeres Tor – 6:5.
Jetzt heißt es: Nägel kauen, Puls kontrollieren, Schiedsrichter im Blick behalten. Jede Szene fühlt sich an wie ein Elfmeterschießen ohne Elfmeter.
Schluss, Ende, aus – Höhenberg atmet wieder
Nach 92 Minuten und 37 Sekunden ertönt endlich der Schlusspfiff.
Aus, aus, aus – das Spiel ist aus!
Viktoria Köln besiegt Borussia Mönchengladbach mit 6:5 in einem Derby, das alles war – nur kein Selbstläufer.
Ein Blick auf die Statistik bestätigt den Wahnsinn: Gladbach mit mehr Schüssen und ähnlichen xGoals, am Ende aber mit der schlechteren Präzision. Fußball eben. Oder wie man in Köln sagt: Hauptsach jewonne.
Wir bedanken uns bei Gladbach für dieses Spektakel, wünschen sportlich alles Gute und richten den Blick nach vorne.
Nächste Woche wartet die nächste Aufgabe.
Bleibt stabil – und kommt gesund durch Aspekte. ?????
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