1. Liga · 3. Spieltag
23.10.2026
Bayer
5 : 1
Werder
Lexi 23.10. iLxBamBam
BayArena · 50.000 Zuschauer (100 % · ausverkauft)
BayerWerder
1. Halbzeit
2. Halbzeit
Spielverlauf
1. HALBZEIT3 : 0
3'1:0 Lookman (Schade)
20'2:0 Lookman (Kolo Muani)
27'3:0 Lookman (Bailey)
2. HALBZEIT2 : 1
49'Kramaric
75'3:1 Thuram (Shaqiri)
75'Hincapié
83'4:1 Kolo Muani
86'5:1 Kolo Muani (Schade)
88'Schmid (für Bailey)
Spieler des Spiels
Ademola Lookman (Bayer)Note 8,6
Statistiken
49 %
Ballbesitz
51 %
2,56
Erwartete Tore (xG)
1,63
8
Schüsse
5
94
Pässe
140
83 %
Passgenauigkeit
89 %
28
Zweikämpfe
19
7
Gew. Zweikämpfe
10
11
Abgefangene Bälle
8
12 s
Ballrückeroberung
12 s
1
Gelbe Karten
1
0
Rote Karten
0
Spielbericht

Lookman-Hattrick zerschmettert Bremens Träume: Kabinendiskussion in Leverkusen war anders

Als der Schlusspfiff ertönte, war die Erleichterung in der Leverkusener Kabine greifbar, gemischt mit der Genugtuung, den eigenen Matchplan so gnadenlos durchgezogen zu haben. Bei den Bremern dürfte hingegen eine Mischung aus Fassungslosigkeit und Wut geherrscht haben. Was man sich vorgenommen hatte, um endlich die ersten Punkte der Saison einzufahren, zerfiel in den ersten 27 Minuten zu Staub.

Die Marschroute der Gäste, das Spiel über mehr Ballbesitz (am Ende 51 Prozent) und eine höhere Passgenauigkeit (89 Prozent) zu kontrollieren, wurde von der Werkself eiskalt konterkariert. Die Leverkusener, die vor diesem Spieltag auf Platz 6 standen, hatten sich wohl vorgenommen, die Bremer Defensive früh unter Druck zu setzen und auf Ballgewinne zu lauern. Ein Plan, der sich blitzschnell auszahlte: Nach nur drei Minuten zappelte der Ball nach einem Treffer von Lookman im Netz, vorbereitet von Schade. Es war der Startschuss zu einem Albtraum für Werder. Lookman legte nach 20 und 27 Minuten, assistiert von Kolo Muani und Bailey, einen lupenreinen Hattrick nach, der den Bremern jede Hoffnung raubte. Das Leverkusener Chancenplus (8:5 Schüsse und ein xG-Wert von 2.56 gegenüber Bremens 1.63) sprach eine klare Sprache.

Trotzdem gaben sich die Hanseaten, die bis dahin noch ohne Punkt waren, nicht auf. Thurams Anschlusstreffer in der 75. Minute, vorbereitet von Shaqiri, war ein kurzer Hoffnungsschimmer, ein Zeichen des Charakters, das in der Bremer Kabine als kleine moralische Errungenschaft verbucht werden dürfte. Doch die Werkself ließ keine Diskussionen aufkommen. In den Schlussminuten machte Kolo Muani mit einem Doppelpack, den zweiten nach Vorlage von Schade, den Deckel drauf und stellte den 5:1-Endstand her. Die Anzahl der gewonnenen Zweikämpfe (Bremen 10, Leverkusen 7) zeigte, dass die Gäste zwar kämpften, aber die Effizienz und Durchschlagskraft klar bei Bayer 04 lagen.

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