1. Liga · 22. Spieltag
08.07.2026
1860
3 : 1
Werder
Ento_Den 08.07. FabLex
28.800 Zuschauer
Torschützen
1860
  • 25'
    Vieira
    Vorlage: Schlager
  • 81'
    Engels
    Vorlage: Haugen
  • 84'
    Haugen
    Vorlage: Sow
Werder
  • 44'
    Sanches
    Vorlage: Grimaldo
Karten
1860
  • 14'Assignon
Werder
Keine Karten
Spieler des Spiels
Sigurd Haugen (1860)Note 9,2
Statistiken 1860 vs. Werder
56 %
Ballbesitz
44 %
4,7
Erwartete Tore (xG)
1,1
13
Schüsse
2
191
Pässe
144
90 %
Passgenauigkeit
84 %
23
Zweikämpfe
34
11
Gew. Zweikämpfe
6
19
Abgefangene Bälle
17
8 s
Ballrückeroberung
11 s
1
Gelbe Karten
0
0
Rote Karten
0
Spielbericht

Löwenbrüllen in der Liga: 1860 ringt Werder nach zähem Kampf nieder!


Es war ein Geduldsspiel, ein Kampf gegen die Zeit und die eigene Effizienz. Erst in der 25. Minute erlöste Vieira die Löwen, nach Vorlage von Schlager, zum hochverdienten 1:0. Doch wer dachte, der Knoten sei geplatzt, sah sich getäuscht. Kurz vor der Pause, in der 44. Minute, schlug Werder eiskalt zurück: Sanches glich nach einer Grimaldo-Vorlage zum 1:1 aus. Ein Nackenschlag für die Löwen, die trotz ihrer Überlegenheit (191 Pässe gegenüber 144) mit einem Remis in die Kabine gehen mussten.

Die zweite Halbzeit begann, wie die erste endete: 1860 am Drücker, Werder verteidigend. Die Bremer, mit einer beachtlichen Anzahl von 34 Zweikämpfen, wovon sie 6 gewannen, stemmten sich mit allem, was sie hatten, gegen die Angriffe der Hausherren. Doch die Erleichterung für die Löwen kam spät, aber gewaltig. In der 81. Minute brach Engels den Bann, als er nach Vorlage von Haugen zum 2:1 traf. Der Jubel war grenzenlos, die Anspannung wich purer Erleichterung.

Und als ob das nicht genug wäre, legten die Löwen nur drei Minuten später nach! In der 84. Minute krönte Haugen seine starke Leistung mit dem Treffer zum 3:1, mustergültig vorbereitet von Sow. Ein Doppelschlag, der die Entscheidung brachte und die tapfer kämpfenden Bremer endgültig in die Knie zwang. Am Ende stand ein verdienter, wenn auch hart erkämpfter Sieg für den TSV 1860 München zu Buche, der einmal mehr zeigte, dass man sich im Fußball nicht immer auf die bloßen Zahlen verlassen kann – aber am Ende doch die Tore zählen.

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