Regionalliga Nord · 9. Spieltag
05.04.2006- Schlaudraff 2
- Pereira 1
RWO - Chiquinho 1
Bereits am Montagabend empfing die Borussia aus Mönchengladbach in einer kurzfristig angelegten Partie des 9. Spieltages den rot-weißen Gast aus Oberhausen. Während die Mannschaft aus dem Ruhrgebiet anscheinend besser ins Spiel fand und ausgerechnet durch den Ex-Gladbacher Chiquinho völlig verdient in Führung gehen konnte, wirkten die heimischen Borussen zunächst träge, unmotiviert und ohne rechte Spielfreude agierend.
Nur langsam setzte sich der VFL-Express in Bewegung und konnte kurz vor der Halbzeitpause glücklich den Ausgleich durch Schlaudraff bejubeln. Eben dieser Spielmacher nahm dann auch in der zweiten Hälfte das Heft in seine Hand und trieb die Gladbacher zu einer enormen Leistungssteigerung und schließlich sogar zur 2:1 Führung an. Von Oberhausen war zu diesem Zeitpunkt bis auf einen Pfostentreffer und einige wenige Kontermöglichkeiten, die allerdings von der abermals gut gestaffelten Hintermannschaft des Gastgebers oft schon im Keim erstickt werden konnten, kaum mehr etwas zu sehen. Kurz vor Spielende erhöhte Gladbach noch einmal den Druck und setzte schließlich mit dem 3:1 einen nicht ganz unverdienten Schlusspunkt in diesem Match.
Die Mönchengladbacher schieben sich aufgrund ihres Sieges in der Tabelle an Oberhausen vorbei, während diese einen herben Rückschlag im Aufstiegskampf hinnehmen müssen. Dementsprechend niedergeschlagen wirkte daher auch Herr Habelmann, der sich nach Schlusspfiff wie folgt zitieren ließ:
"Mit einer weiteren Niederlage geht´s in die neue Woche. Der Sieg von Simon geht in Ordnung. Nach der 1-0 Führung haben wir es versäumt noch ein Körbchen nachzulegen. Der Doppelschlag von Schlaudraff und Perreira waren der Knackpunkt des Spiels. Ein Pfostenschuss von Toborg kurz nach dem Wechsel war zu wenig um auszugleichen. Die Abwehr steht nicht mehr sicher. Viel Glück nach Gladbach."
Borussencoach Amberg dagegen verzichtete auf einen weiteren Kommentar zu diesem Spiel. Gut gelaunt und ein nettes Liedchen pfeifend verließ er lässig den Bökelberg … 