Regionalliga Nord · 17. Spieltag
10.12.200213.300 Zuschauer
Torschützen
CFC - Avdic 1
- Kunze 1
- Heinzen 1
- Choji 1
- Seidel 1
Spielbericht
Chemnitz - Es sollte der Ausklang der Hinrunde für den gastgebenden CFC werden. Während der Gäste aus dem Rheinland noch ein Nachholspiel zu absolvieren haben, können die Chemnitzer auf ihren Computern zu Hause nun Fifa 20 deinstallieren, wenn sie das möchten.
Allgemein wurde die sogenannte Borussia vor dem Spiel favorisiert, eine Rolle, der der ehemalige Topklub dann auch vom Anpfiff weg gerecht wurde. Die kleinen Gäule erarbeiteten sich von Anfang an gute Möglichkeiten, folgerichtig schossen Choji (16.) und Seidel (20.) per Doppelschlag eine komfortable 2:0-Führung heraus. Wer darauf jedoch aufsteckende Chemnitzer erwartet hatte, der sah sich getäuscht. Bereits zehn Minuten nach dem 0:2 erarbeiteten sich die Gastgeber mit dem schönsten Angriff des gesamten Spiels ihre erste Torchance, die Avdic per Kopf zum Anschlusstreffer in die Maschen beförderte.
Nun ging es Schlag auf Schlag, die Gladbacher stellten bald durch Heinzen (36.) den alten Abstand wieder her, im Gegenzug tauchte Kunze frei vor dem Tor der Gäste auf, traf jedoch nur den rechten Außenpfosten, so dass er keinen für die Chemnitzer angenehmeren Halbzeitstand erzielen konnte.
Die Sachsen drehten nach der Pause auf, Kunze erschien ein weiteres Mal in ähnlicher Position im gegnerischen Strafraum, diesmal geriet jedoch sein Lupfer zu ungenau. Die Abwehr des CFC wirkte nun sattelfester, so dass das Angriffsspiel der Gastgeber unter einem wesentlich besseren Stern stand als noch in den ersten 45 Minuten. Eine wiederum sehenswerte Kombination schloss Kunze (73.) mit dem 2:3-Anschlusstreffer ab.
In der Folge konnten die Chemnitzer sich zwar immer wieder in Szene setzen, doch fehlte ihnen in den entscheidenden Momenten das nötige Durchsetzungsvermögen.
Simon Amberg, Trainer von Borussia Mönchengladbach, war nach dem Spiel heilfroh über die drei Punkte und lobte fair die Chemnitzer Leistung, was auch prompt ein positives Echo nach sich zog.
Danke an Simon für ein faires und spannendes Spiel :-)
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