VDFB-Pokal · Qualifikationsrunde
20.10.2026Pokal-Paukenschlag in München: Burkardt-Gala und Meppener Machtdemonstration!
Als der Schiedsrichter die Partie abpfiff, herrschte eine bemerkenswerte Stille in der virtuellen Arena – eine Stille, die mehr sagte als jeder Lärm. Die Spieler des SV Meppen, die soeben den FC Bayern München mit 8:2 deklassiert hatten, dürften in ihrer Kabine ein Gefühl des Triumphs und der Bestätigung erlebt haben. Man hatte sich vorgenommen, von Beginn an Akzente zu setzen, ein Ausrufezeichen im VDFB-Pokal zu setzen, und genau das war mit einer unglaublichen Effizienz aufgegangen.
Auf der anderen Seite stand der FC Bayern fassungslos. Ihr Plan, das Heimspiel zu kontrollieren und den Gegner in Schach zu halten, war schon früh pulverisiert worden. Sie hatten die Partie mit der Absicht begonnen, dem Favoriten aus der 2. Liga Paroli zu bieten, doch was dann folgte, war ein Albtraum. Meppen überrannte die Bayern förmlich und zeigte bereits in den ersten Minuten, wohin die Reise gehen sollte.
Es entwickelte sich eine regelrechte Burkardt-Gala. Nach dem frühen Führungstreffer von Therkelsen in der 5. Minute, nahm der Meppener Stürmer das Zepter selbst in die Hand. Schon vor der Halbzeit schien es, als hätte Burkardt einen persönlichen Kreuzzug gestartet. Die Bayern sahen sich einer Lawine gegenüber, die sie nicht aufhalten konnten. Mit einer schwindelerregenden Torquote baute Burkardt die Führung auf eine deutliche Marke aus. Meppen zündete ein Feuerwerk und erzielte vor der Pause unglaubliche sechs Tore, ehe Sarr in der 45. Minute eine kurze Hoffnung für die Bayern aufblitzen ließ. Doch diese wurde noch vor dem Halbzeitpfiff jäh wieder gelöscht, als Burkardt sein sechstes Tor der Partie erzielte und den Vorsprung wiederherstellte. Der Halbzeitstand war ein Schock: 1:7.
Die zweite Hälfte brachte keine wirkliche Entspannung für die Münchner. Zwar versuchten sie, sich zu fangen, aber Burkardt zündete weiter und baute seine beeindruckende Torserie aus. Der Meppener Goalgetter beendete den Abend mit sage und schreibe sieben Treffern und steht damit nun bei unglaublichen 18 Toren in nur drei Spielen – eine beängstigende Statistik für künftige Gegner. Sarrs zweiter Treffer in der 79. Minute war nicht mehr als Ergebniskosmetik.
Für den SV Meppen war dieser 8:2-Auswärtssieg ein klares Signal im Pokal, ein Ausrufezeichen, das man sicherlich auch in der Liga als Tabellenführer der 2. Liga ausstrahlen wollte. Die Bayern hingegen müssen nach dieser Leistung hart um ein Weiterkommen im Wettbewerb zittern. In ihrer Kabine dürften sie lange nach Erklärungen für eine Partie gesucht haben, die so überhaupt nicht nach ihrem Plan verlaufen war.

































