VDFB-Pokal · Finale
21.08.2026Nürnberg dominiert HSV: Für den FCN geht die Saison doch nicht ohne Trophäe zu Ende
Flutlicht - Berliner Olympiastadion. Ein hungriger Underdog gegen den Rekordpokalsieger. Was wollte man an diesem Freitagabend mehr? Und mit Tempo kamen beide Mannschaften auf dem Platz. Der HSV gleich forsch bis zum Strafraum, aber noch ohne Abschluss.
Frühzeitig setzten die Nürnberger im Gegenzug Zeichen: Innerhalb von nur 14 Minuten sorgten Díaz (13.), Wirtz (22.) und Hakimi (27.) für eine schnelle 0:3-Führung, die die HSV-Defensive ratlos zurückließ.
Die Rothosen schien kurzzeitig einen Fuß in die Tür zu bekommen, als Musiala in der 29. Minute auf 1:3 verkürzte. Doch diese Hoffnung währte nicht lange. Der Club reagierte gnadenlos und zeigte, wie präzise man Chancen verwerten kann. Vor der Halbzeitpause erhöhten Nmecha (38.) und Son (43.) auf einen vorentscheidenden 1:5-Zwischenstand. Die Qualität der herausgespielten Möglichkeiten untermauerte die Dominanz des 1. FC Nürnberg: 4,8 erwartete Tore standen am Ende den 0.5 des HSV gegenüber.
Auch in der zweiten Halbzeit ließ der 1. FC Nürnberg nicht nach. Díaz (58.) mit seinem zweiten Treffer und erneut Son (61.) schraubten das Ergebnis auf 1:7. Die geringere Ballrückeroberungszeit von lediglich 8 Sekunden des Auswärtsteams unterstrich dabei, wie effektiv man das Aufbauspiel des Gegners erstickte und fortlaufend Druck ausübte. Seinerseits kam der HSV noch zweimal richtig gut vors Tor, doch beide Male war Kobel zur Stelle. Die Entscheidung war mit mit jeder laufenden Minute fetser in Stein gemeiselt, so packte der Club noch einen Konter über Rüdiger aus, der den letzten (aber in der Endrechnung ungültigen) Treffer markierte (83.).
So darf die Mannschaft des FCN rund um Kapitän Kimmich zum bereits 9. Mal in Folge den VDFB-Pokal in die Höhe recken und setzt sich mit dem 14. Pokalsieg der Historie weiter vom Pokal-Verfolger Duisburg (6-facher Sieger) ab.



































