VDFB-Pokal · Viertelfinale
25.05.2010128.000 Zuschauer
Torschützen
Keine Tore
- Dede 1
Spielbericht
Am heutigen Nachmittag stand das von der Öffentlichkeit beider Clubs mit Spannung erwartete Duell der beiden Vereine der 3. Liga an.
Viertelfinale im vdfb-pokal stand über der Partie und das sollte als Grund genug reichen die Partie in einem Ersatzstadion auszutragen, da viel mehr Karten verkauft hätten werden können als es PLätze gab. So wurde ausgewichen in ein 20.000 Zuschauer fassendes Rund!
Wehen Wiesbaden hatte in der Quali-RUnde die Schweinfurter geschlagen! In den folgenden Runden wurden dann Grosaßpach, der FC Homburg und der KSV Baunatal aus dem Rennen geworfen.
Der SC Verl stand im Wettbewerb schon erfolgreich Aschaffenburg, Kiel, Ulm und Feucht gegenüber, die allesamt bezwungen werden konnten!
So waren die Vorzeichen der Partie auf ungefähr gleichem Niveau, was sich auch innerhalb der Partie so zeigen sollte...
Beide teams waren gespannt und immerhin einer der beiden Trainer der 3. Liga würde im Juli die Chance haben um den Einzug ins Pokal-Finale zu kämpfen - das sollte für genug Aufregung im Vorfeld der Partie sorgen!
Es begann.
Und es ergaben sich unzählige chancen auf beiden Seiten, das Spiel ging auf und ab und wurde nur ganz selten durch Nervosität weniger schwungvoll, das Spiel lebte von der Spannung und jedesmal wenn ein Spieler der einen oder anderen Mannschaft vor dem Tor auftauchte hielten beide Trainer den Atem an!
Halbzeitstand dann 0:0 nachdem keiner der Stürmer einen der beiden Keeper überwinden konnte.
Die MInuten zählten und zählten und beide Trainer dachten sich immer intensiver, wenn jetzt ein Tor fällt dann war es das wohl, bitte bitte kein Gegentor!
Lieber in die Verlängerung oder gar ins Elferschießen aber bitte kein Gegentor!
Chance Verl, Chance Wiesbaden und Ende!!!
Aus, 90 MInuten rum, oh Mann!
Dann Verlängerung, die Spieler ließen sich ein wenig massieren und konnten dann das Spielgehschehen wieder aufnehmen, bis, ja bis Iashvili ca 20m vor dem gegnerischen Tor weggerempelt wurde und der Schiedsrichter auf Freistoß entschied.
Die Verler berieten sich und Arango und Dede handelten aus, das doch lieber Dede schießen solle obwohl es sich halbrechts am Strafraum eher für eine Position für den Linksfuß Arango gehandelt hätte...
Dieser Streich sollte sich als spielentscheidend erweisen, da Dede den Ball rechts um die komplette Mauer vorbei in den rechten Winkel schlenzte und Hahnel im Tor der Wiesbadener damit so überraschte das der Ball zur Führung einschlug !!!
0:1 in der 101.Minute in der Verlängerung, was ein Jubel in der Kurve der Verler!!!
...und trotzige Gesichter der Wiesbadener, die nun den Kampf komplett aufnahmen, ein STurmlauf samt Pfostentreffer entstand, den die Gäste nur selten durch eigene Angriffe unterbrechen konnten !
Dann in der 120. MInute eine Ecke für den Sc Verl, die aber nicht wirklich Torgefahr einbrachte, es sollte hedoch die letzte Aktion in diesem SPiel werden, das an Hochspannung nur ganz schwer zu überbieten war!!!
Am ENde gewinnt der SC Verl in Wiesbaden aufgrund einer Standardsituation und einer grandiosen Abwehrleistung und zieht ins Pokal-Halbfinale im Juli ein!
Unglaublich titelte die Presse und die Spieler feierten diesen bisher einmaligen Erfolg in der Vereinsgeschichte, das Märchen Pokal geht noch in ein weiteres Kapitel, wenn auch dort dann wohl Endtstation sein dürfte bei noch so hochkarätigen potentiellen Gegnern wie Mainz, Jena oder Leverkusen, Dortmund oder Dresden!
In Verl freut man sich jedenfalls über diesen unglaublichen Erfolg und auf weitere 90 Minuten POkalgeschichte 2010 und träumt vom eigentlich unvorstellbaren Einzug ins POkalfinale nach Berlin!!!
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