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15.05.2003 karstenmitk

Chemnitzer FCChemnitzer FCChemnitzer FC - Die HimmelblauenChemnitzer FC Chemnitzer FC


Endlich ist es soweit! Der Chemnitzer FC stellt seine Homepage ins Netz! An dieser Stelle erfahrt ihr künftig alles über die Himmelblauen aus Sachsen. Alle Tore :fussball:, alles über Neuzugänge :newbie: und Skandale :zensiert: aus erster Hand. Dazu wird der Verein hier über seine Ambitionen :könig: informieren und euch mitteilen, wenn es mal richtig Anlass zum feiern gibt :drink:.

Kommentare (35)

Ambitionen? meinst du den Klassenerhalt? :D:

n!con · 15.05.2003 01:58 Uhr

Jubel über die neuen Trikots 


Wer in der abgelaufenen Saison gegen den Chemnitzer FC anzutreten hatte, kann ein Lied davon singen. Es gab von Chemnitzer Seite immer nur die Alternative: "Sollen wir himmelblau-weiß-weiß oder ganz in weiß spielen?" Da beide Trikotsätze sich vor allem aus der für die Trainer vorgeschriebenen Entfernung zum Spielfeld nicht wesentlich unterschieden, musste oft der Gegner auf das ungeliebte eigene Auswärtstrikot - selbst bei Heimspielen - zurückgreifen. Im Sinne der sportlichen Fairness hat nun der Vorstandsvorsitzende des Vereins, Frank Kapp,
beschlossen: "In der kommenden Saison spielen wir entweder in den traditionell himmelblauen Hemden, weißen Hosen und weißen Stutzen oder in roten Hemden, schwarzen Hosen und roten Stutzen."


Zunächst skeptische Blicke der zum Praxistest der neuen Trikots eingeladenen Mannschaft von Borussia Dortmund.


Bald darauf jedoch pure Begeisterung über die neue Auswärtskluft. Kapitän Guiseppe "Billy" Reina sowie im Hintergrund Heiko Herrlich und Christoph Metzelder können ihr Glück kaum fassen.


Hat sich die Auswärtskluft der Sachsen komplett verändert, so bleibt das himmelblaue Heimtrikot im Wesentlichen erhalten. Neu ist nur der jetzt weiße Kragen.


Der Dortmunder Borusse Billy Reina schreit seine Freude über den neuen Kragen heraus.


Reina und Herrlich beim gemeinsamen Jubel.


Der Brasilianer Henrique Ewerthon von Borussia Dortmund betet andächtig dafür, dass die neuen Trikotsätze dem CFC in der kommenden Saison Glück bringen mögen.


Zum CFC-Onlineshop


Aufmerksame Beobachter werden registriert haben, dass sich auch die Anhängerschaft der Himmelblauen optisch verändern wird. Frank Kapp hierzu: "In der letzten Saison sorgten Transparente mit der Aufschrift 'Karsten, ich will ein Kind von dir' für Ärger. Wir werden nicht weiterhin dulden, dass auf Zaunfahnen oder an irgendeinem anderen Ort im Stadion zum Geschlechtsverkehr mit unserem Trainer aufgerufen wird!" Stattdessen werden die Fans der Sachsen nun verstärkt gegen Rassismus vorgehen, wie bereits auf zweien der vorangestellten Fotos zu erkennen ist. Neu sind auch die karierten Schwenkfahnen - in der abgelaufenen Spielzeit erinnerten die Schwenker der Chemnitzer Anhängerschaft doch stark an die argentinische Nationalflagge.


Zu guter Letzt auch pure Freude bei Kapitän Lars Kindgen. Ihm spendierte der Verein einen Shoppingtrip nach London, wo er sich "eine schicke Kapitänsbinde" aussuchen sollte. Kindgen blieb zunächst vor einem Ständer gelber Armbinden mit schwarzen Punkten stehen. Eigenen Angaben zufolge empfand er dies jedoch als zu billige Ausrede für mögliche schlechte Spiele. Er entschied sich schließlich für eine Heimspiel- und eine Auswärtsbinde. Erstere trägt auf hellgrauem Grund die Aufschrift "Oberarsch", während auf der gleichfarbigen Kapitänsbinde für Auswärtsspiele das Wort "Chef" zu finden ist. Billy Reina ist bereits auf unseren hier veröffentlichen Fotos mit den neuen Armbinden zu sehen.


In diesem Sinne ergehen herzliche Grüße aus der Stadt, in der der Trainer die Trikots noch selber näht.

karstenmitk · 15.05.2003 10:42 Uhr

Erfolg gegen DSC - Chemnitz holt Punkt in den Norden! 


Der Chemnitzer FC hat das wichtigste Saisonziel erreicht: Gegen den Vertreter aus der süddeutschen Stadt Dresden setzten die Himmelblauen sich hochverdient in zwei Spielen mit 1:1 und 6:2 durch.


Im Hinspiel schenkten sich beide Teams nichts. Kurz vor der Pause erzielten die Dresdner in einer kampfbetonten Begegnung das 1:0, eine Führung, die unmittelbar nach dem Wiederanpfiff egalisiert wurde. Am Ende stand ein überaus gerechtet Remis.


Im zweiten Spiel jedoch drehten die Chemnitzer richtig auf und erzielten nach 19 Minuten das 1:0. Bereits wenig später wurde das zweite Tor vertan, so dass in der 40. Minute der Ausgleich fiel. Die Himmelblauen zeigten sich jedoch nicht geschockt. Der überragende Kindgen erzielte im Anschluss an einen Eckball mit dem Pausenpfiff das 2:1 aus 16 Metern.
Seine größte Szene sollte jedoch noch kommen... Oft im Training geübt, doch nie gelungen - zum Saisonhöhepunkt klappte es endlich! Ecke von links hinter den Elfmeterpunkt, Kopfballablage, und Kindgen drischt die Kugel volley und unhaltbar ins Netz. Dieser bewegende Moment wurde von einem Fotografen festgehalten.


<a href="http://www.arcor.de/palb/alben/37/3791137/3366353566656437.jpg" target="_blank"><IMG src="http://www.arcor.de/palb/alben/37/3791137/3366353566656437.jpg" width="400" heigth="200" border=0></a>



Das 3:1 - die Entscheidung. Der DSC konnte sich nicht mehr erholen, verlor nun nahezu alle Zweikämpfe, während die Chemnitzer ihr in den Trainingsspielen gegen Gladbach perfektioniertes Pressing praktizierten. Das 4:1 war die logische Folge - das 2:4 aus Dresdner Sicht fiel in der 80. Minute viel zu spät.
Himmelblau legte abermals nach, Kindgen mit einem weiteren Traumtor, als der den Ball aus 18 Metern ins Dreieck hämmerte, und Kunze stellten das 6:2 sicher. Aufgrund der Leistung in der ersten Hälfte kann man sagen, dass der DSC etwas unter Wert geschlagen wurde. Hochverdient jedoch der Punkt für den Norden, denn über die vollen 180 Minuten waren die Chemnitzer die klar bessere Mannschaft gewesen, wenngleich die scheiß Südstaatler (die auch stanken) ihnen alles abverlangten.


[schild]S I E G[/schild]

karstenmitk · 27.05.2003 22:36 Uhr

Schwache Leistung zum Auftakt - Glückliches 2:1 in Cottbus 



Cottbus - Der Chemnitzer FC ist schwach aber immerhin erfolgreich in die neue Saison gestartet. Nach der wohl schwächsten Leistung der letzten Monate reichte es im Stadion der Freundschaft zu einem über alle Maßen gücklichen 2:1-Auswärtssieg.


Von Beginn an versuchte Himmelblau zwar, das Spiel in die Hand zu nehmen, es häuften sich jedoch Fehlpässe, die dazu führten, dass der Aufsteiger aus der Lausitz die ersten richtig gefährlichen Szenen vor dem Tor der Gäste hatte. Mehrmals tauchten die Brandenburger freistehend vor dem Tor der Sachsen auf, und scheiterten weniger an Torwart Bobel als vielmehr am eigenen Unvermögen.


Da Fußball jedoch oft ungerecht ist, erzielte Chemnitz nach einer halben Stunde das erste Tor. Sebastian Hähnge wurde schön auf halbrechts freigespielt, so dass er freie Bahn hatte und den Ball locker versenken konnte. Dieses schmeichelhafte 1:0 brachte wenigstens etwas Sicherheit, so dass die Führung ungefährdet in die Pause genommen werden konnte.


Im zweiten Durchgang lief jedoch wieder nur wenig zusammen. Ganze zwei klare Torchancen konnte sich der hohe Favorit erarbeiten. Diese wurden allerdings immerhin überaus sehenswert herausgespielt. Zunächst scheiterte Tetzner nach einer schönen Dreier-Kombination freistehend am Cottuser Schlussmann. Das gleiche Schicksal ereilte Sebastian Hähnge, der nach einem tollen Angriff mustergültig in Szene gesetzt worden war, aus spitzem Winkel.


Die Cottbuser aber hatten bereits Blut geleckt und gemerkt, dass hier noch einiges gehen könne. So wurde durch die Umstellung auf ein serh offensives 2-5-3-System großer Druck entfacht. Und wirklich: Die Chemnitzer Abwehr war damit offensichtlich derart überfordert, dass Harald Gfreiter in der 82. Minute ein selten dämliches Eigentor unterlief. Selten dämlich aber überaus verdient für den FC Energie. Der Chemnitzer Mittelfeld-Chef später dazu: "Ich wollte den Ball nach vorne passen, hatte aber vergessen, dass ich ja mit dem Gesicht zum eigenen Tor stand." Klasse, Harald.


Nun merkte man den Chemnitzern die Angst vor einer Blamage an, Panik griff um sich, Hektik und Frust kamen ins Spiel. Doch dann kam es tatsächlich noch zu einem dritten und letzten sehenswerten Angriff in der zweiten Hälfte.


90. Minute, zum ersten Mal gelingt es den Gästen, mit Hähnge einen ihrer Außenstürmer auch als solchen in Szene zu setzen. Tetzner in der Mitte nutzt die kurzzeitige Unaufmerksamkeit der Cottbuser Hintermannschaft und stielt sich davon. Und Hähnge legt ihm den Ball maßgenau auf den Kopf.


TOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOR 


Nach dem Spiel große Wut und Trauer bei den Cottbusern. Verständlich. Denn wenn dieses schwache Spiel überhaupt einen Sieger verdient gehabt hätte, dann nicht die Mannschaft aus Chemnitz.


Trainer Schröder: "Wenn wir nächste Woche so spielen, gehen wir gegen Schalke unter."

karstenmitk · 17.06.2003 09:46 Uhr

Nochmals Glückwunsch an die Sachsen aus Chemnitz.

 


Ich wusste das es ein sehr enges Spiel werden sollte, aber mit diesem Ende habe auch ich nicht gerechnet. Es waren quasi noch 20sec zu spielen und dann dieses Ding. Naja....so ist Fußball und meine Gedanken ziehen immer weitere Kreise, die wohl oder übel bald zutage kommen werden. Chemnitz hatte in den ersten 45min nur eine Chance, ABER ideses nutzten Sie eiskalt aus. Im Gegansatz zu den Brandenburger Blindfischen, die ein ums andere mal allein vor der Hütte des CFC standen und meistens die Murmel in die 80 Etage bolzten. Es ist einfach zum Mäuse melken. Daher hilft kein Jammern, sondern im nächsten Spiel ist die Devise:" Kein Tor in der Nachspielzeit zu kassieren"! :D:


Danke Dir nochmal Karsten für das schönen Spiel und im Rückspiel....tja, das wird man sehen ob ich da noch Trainer bin 😎

oSSioPa · 17.06.2003 17:36 Uhr

Danke Dir nochmal Karsten für das schönen Spiel und im Rückspiel....tja, das wird man sehen ob ich da noch Trainer bin


du machst mir Angst Micha... ☹


lass dich nicht von einer Auftaktniederlage aus dem Takt bringen... und das dir sowas nimmer passiert *daumendrück* ..... ausser gegen mich vielleicht :))


aber trotz alledem
Glückwunsch an Karsten.. zeigt schon früh wo er hin will und das bis in die letzte Sekunde.. mach weiter so.. 😎

Stuttgarter Jung · 17.06.2003 18:26 Uhr

Florian Thorwart wechselt zum CFC - Rekordablösesumme 



Für die vereinsinterne Rekordablösesumme von 1.500.001 Euro hat der Chemnitzer FC den 21jährigen Außenverteidiger Florian Thorwart unter Vertrag genommen. Thorwart, der zuletzt bei den Amateuren von Borussia Dortmund unter Vertrag gestanden hatte, erhielt zunächst einen Kontrakt über vier Jahre und sei "jeden Cent wert", so Trainer Karsten Schröder. "Er war unser Wunschspieler. Er ist schnell, gut am Ball und zweikampfstark. Genau das, was wir für die Defensive noch suchten."


Die Personalplanung der Chemnitzer dürfte damit abgeschlossen sein. Schröder dazu: "Es kann allerdings sein, dass wir zuschlagen, sobald wir einen klasse Stürmer auf dem Markt entdecken, der zu uns passt. Zudem kann es sein, dass uns noch der eine oder andere Spieler verlassen wird."

karstenmitk · 20.06.2003 19:30 Uhr

Dem Favoriten die Zähne gezeigt - CFC nach guter Leistung geschlagen   


Chemnitzer FC 1 - 3 FC Schalke 04



Ein Hauch von zweiter Bundesliga wehte durch das proppevolle Stadion an der Gellertstraße. Chemnitz gegen Schalke, das bedeutet nicht nur Himmelblau gegen Königsblau oder ein Trainer, der das BVB-Glaubensbekenntnis bereits in der Kindheit abgelegt hat, gegen den Erzfeind - nein, dieses Spiel stellt auch das Duell der numerisch stärksten Teams der Regionalliga dar.
Ähnlich auch die Ansprüche beider Vereine: Für Schalke ist der Aufstieg Pflicht, niemand erwartet von der Mannschaft etwas anderes als den ersten Tabellenplatz am 34. Spieltag. Die öffentliche Meinung über die Chemnitzer ist dagegen geteilt, von "Mittelfeld" bis "ganz heißer Aufstiegsanwärter" ergab die Trainerumfrage vor Beginn der Saison.
Trainer Schröder gab vor dem Spiel die Devise aus: "Wir werden kämpfen bis zum Umfallen. Mehr können wir nicht versprechen."


Dieses Versprechen allerdings wurde gehalten. Frenetisch angefeuert von den 15000 eigenen Anhängern nahmen die Himmelblauen aus Sachsen jeden Zweikampf an und machten dem Favoriten von Beginn an das Leben schwer. Es kam zu ersten Strafraumsituationen auf beiden Seiten, vor allem den Chemnitzern mangelte es jedoch an der Präzision beim finalen Pass.


So sehr der CFC sich auch mühte, die kalte Dusche blieb nicht aus. Neu-Schalker Charisteas wurde zweimal von der Abwehr der Gastgeber völlig allein gelassen. Innerhalb von dreieinhalb Minuten gelang dem Griechen auf diese Weise zwei Treffer. "Da habe ich für einen Moment gedacht, nun würden sich unsere schlimmsten Befürchtungen bewahrheiten," gestand Karsten Schröder. Sein Schalker Pendat äußerte sich ganz ähnlich. "Nach dem 2:0 dachte ich, es sei gelaufen," gestand Sascha Leck den nach dem Spiel wartenden Pressevertretern.


Doch weit gefehlt, denn plötzlich wurden die Chemnitzer für eine kurze Phase des Spiels die überlegene Mannschaft. Sie kombinierten schnell und klug, bis Avdic einmal seine Schnelligkeit ausspielen und den Ball nach 36 Minuten mit etwas Glück an den Innenpfosten dreschen konnte, von wo aus die Kugel ins Netz sprang. Und nun war das Spiel völlig offen, auf dem Platz präsentierten sich zwei absolut gleichwertige Mannschaften.


Mit der knappen aber nicht unverdienten Schalker Führung ging es in die Kabine, heraus kam eine Chemnitzer Mannschaft, der nicht mehr viel gelang, die es aber den nun klar überlegenden Schalkern nach wie vor schwer machte. Nach dem 3:1 durch Schalkes neuen Griechen war der Keks dann endgültig gegessen, das merkten Mannschaften, Trainer und Zuschauer.


Im Anschluss an das Spiel wurden beide Trainer gefragt, ob sie der Aussage, dass man Charisteas Auftritt einen Einstand nach Maß nennen könne, zustimmen würden. Da beide dies bejahten, wurden sie zu je drei Euro ins Phrasenschwein verurteilt.


Sascha Leck von Schalke 04 äußerte sich nach dem Spiel wie folgt: "Es war ein sehr mit Spannung geladenes Spiel. Beide Teams hatte zu Beginn gewonnen und es war klar für mein Team das wir heute gewinnen wollten...doch erst nach einer längeren Zeit wurden wir erlöst und gingen in Führung, aber Chemnitz gab nicht auf und machte weiter Druck. Nach dem 2:0 dachte ich sei es gelaufen, doch dann kam prompt der Anschlusstreffer wodurch wir wieder nervös wurden. Selbst nach dem 3:1 war das Spiel noch nciht gegessen. Hätten wir unsere Chancen gemacht und Chemnitz seine auch hätte es durchaus höher ausfallen können das Ergebnis." Auf die Frage nach dem kommenden Programm, sagte er: "Das nächste Spiel könnte noch interessant werden denn gegen Sachsen wird es sicherlich nicht leicht, jedoch wollen wir auch hier in heimischen Stadion gewinnen. die anderen kommenden Spiele sind Pflichtsiege, da es gegen Gegner geht die allesamt im moment im Keller der Tabelle stehen und somit müssen dort die Punkte eingefahren werden." Leck untermauerte einmal mehr die Aufstiegsambitionen seines Teams.


Sein Gegenüber aus Chemnitz zeigte sich indes keineswegs enttäuscht: "Es ist kein Geheimnis, dass ich als BVB-Fan gerne gegen das blaue Pack gewonnen hätte. Aber ich weiß, dass meine Mannschaft nicht schlechter ist als die Schalker. Hätten sie nach dem Abstieg nicht den Trainer gefeuert, hätten wir heute gewonnen 😉 Das Ergebnis geht vollauf in Ordnung, wir haben uns wacker geschlagen, und wenn Schalke wirklich DIE Übermannschaft der Liga ist, dann können sich unsere kommenden Gegner schonmal sehr, sehr warm anziehen."


Beide Trainer bedankten sich fair für das Spiel und überhäuften einander mit Komplimenten, bevor sie gemeinsam in den Sonnenuntergang hineinritten. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

karstenmitk · 23.06.2003 22:15 Uhr



Spannung vor der Auslosung 


Mit Spannung erwartet man beim Chemnitzer FC die Auslosung der Vorrunde des VDFB-Pokalwettbewerbes. Nachdem man im letzten Jahr in eben dieser sang- und klanglos scheiterte, hofft man heuer auf ein Freilos, das zur Teilnahme an der ersten Hauptrunde berechtigt. Dort könnte man dann möglicherweise sogar Bundesligisten an der Gellertstraße begrüßen.

karstenmitk · 26.06.2003 09:58 Uhr



Freilos - CFC kampflos in erster Hauptrunde 



Der Chemnitzer FC wurde bei der Auslosung der Vorrunde zum VDFB-Vereinspokal per Freilos in die erste Hauptrunde gelost. Somit entfällt das Qualifikationsspiel gegen eine andere Regionalligamannschaft.

karstenmitk · 29.06.2003 19:11 Uhr

Später Ausgleich - CFC verschenkt den Sieg 



Berlin - In einem kampfbetonten Spiel hat der Chemnitzer FC heute Nachmittag den Sieg in den Schlussminuten verspielt. Der Ausgleich für die Berliner fiel in der 88. Minute durch Wohlgemut.


Tennis Borussia Berlin gegen den Chemnitzer FC. Vor der Saison von vielen als eines DER Spitzenspiele der laufenden Saison gehandelt. Und man kann eines vorwegnehmen: An Spannung war dieses Match kaum zu überbieten, und obschon es auch keine spielerische Feinkost bot, so konnten sich Liebhaber von atemberaubenden Zweikämpfen kaum sattsehen.


Der Reihe nach.


Die Gäste aus Sachsen waren bemüht, von Beginn an das Heft in die Hand zu nehmen, sie hatten mehr Ballbesitz und gewannen mehr Zweikämpfe. Allein es fehlte an der Durchschlagkraft nach vorne, was die Mannschaft von TeBe Berlin nach und nach sicherer werden ließ. So war es in der ersten Halbzeit auch zumeist der Strafraum der Himmelblauen, in dem es lichterloh brannte. Allerdings kamen die Hauptstädter kaum einmal zum Torabschluss, da die Chemnitzer Verteidiger sich sprichwörtlich den Arsch aufrissen und damit die Berliner Stürmer regelrecht zur Verzweifung brachten? Wie soll man schließlich ein Tor erzielen, wenn man überhaupt nicht den Ball in Richtung desselben schießen kann?
Irgendwann klappte es dann doch, und Jan Derek Sörensen, der im Chemnitzer Strafraum sträflich vergessen worden war, vollendete unhaltbar zum verdienten 1:0 (29.) In der Folge gelang den frustrierten Chemnitzern, die sich doch fast eine halbe Stunde lang so tapfer gewehrt hatten, wenig. Das 2:0 schien ein Frage der Zeit zu sein, als Avdic auf links freigespielt wurde, der eine Flanke in den Lauf von Hähnge schlagen konnte. Dieser musste nur noch den Fuß hinhalten, und es stand 1:1 (42.). Und dann, anscheinend stand die Berliner Verteidigung unter Schock, verlor man nach dem Anstoß direkt den Ball, Avdic wurde überhaupt nicht angegriffen, spazierte zum Strafraum der Gastgeber und stellte mit dem 1:2 den Spielverlauf vollends auf den Kopf (44.)


In der zweiten Halbzeit allerdings begannen die Himmelblauen, sich diese Führung uneingeschränkt zu verdienen. Kaum einmal kamen die Berliner aus der eigenen Hälfte. Der CFC hatte das Spiel im Griff, erarbeitete sich aber zu wenig glasklare Torchancen. In der 75. Minute ließ Alexander Tetzner sich den Ball - unglaublich aber wahr - vom bereits geschlagenen Torhüter drei Meter vor dem leeren Tor doch noch vom Fuß nehmen. In diesem Moment schwante Trainer Schröder Böses.


Und tatsächlich kamen die mausetot erschienenen Berliner zurück ins Spiel und erkämpften sich den Ausgleich gegen eine Chemnitzer Abwehr, die einfach den Ball nicht weg bekam (88.)Beinahe wäre es für die Chemnitzer sogar noch total in die Hose gegangen, TeBe hatte noch eine riesige Chance, doch Bobel, der Torhüter, wurde zum Helden und hielt den Punkt gegen Gaekel fest. "Warum schießt der nicht?!" regte sich Trainer Oliver Neumann auf.


Fazit: In einem hochspannenden, kampfbetonten aber überaus fairen Spiel kam es zu einer über 90 Minuten gesehen gerechten Punkteteilung, mit der beide Teams sicherlich gut leben können. Allerdings muss für beide im Spiel gegen den nächsten Aufstiegskandidaten ein Sieg her, um nicht von Anfang an nur hinterher zu laufen.


Tore: 1:0 Sörensen (28.), 1:1 Hähnge (42.), 1:2 Avdic (44.), 2:2 Wohlgemut (88.)


Trainer Schröder: "Vor der Saison wäre ich mit diesem Saisonstart sicher zufrieden gewesen. Dass wir gegen Schalke nicht würden punkten können, war klar. Trotzdem haben wir uns dort sehr gut verkauft. Auch mit einem Unentschieden gegen Tennis Borussia wäre ich sicher nicht unglücklich gewesen. Wir hatten aber heute den Sieg selbst in der Hand und hätten frühzeitig das 3:1 und dann vielleicht sogar das vierte Tor nachlegen können. Da uns dies nicht gelungen ist, bin ich natürlich enttäuscht, der so späte Ausgleich ist doppelt bitter. Gegen Essen erwartet alle Welt einen Sieg von uns, wir werden unsere Fans nicht enttäuschen. Auch gegen Hannover wollen wir jetzt gewinnen, da ist ein Sieg in jedem Fall möglich. Nach dem Spiel gegen 96 dürften erstmal ruhigere Wochen einkehren. Ich erwarte von meiner Mannschaft in den Spielen darauf sieben oder acht Siege am Stück."

karstenmitk · 06.07.2003 14:32 Uhr

CFC erfüllt die Pflicht - 3:1-Erfolg über Rot-Weiß Essen



 

 


Chemnitzer FC 3-1 Rot-Weiss Essen


Chemnitz - Vor 2.700 Zuschauern an der Gellertstraße gab es nur eine Zielvorgabe für Himmelblau: Das Spiel zu dominieren und klar zu gewinnen. Fans, Präsidium, Trainer und überhaupt alle Menschen auf der Welt gingen auch von einem klaren Sieg der Mannschaft aus Sachsen aus. Und die Spieler hingen sich von Anfang an voll rein, nahmen den Kampf an und versuchten, Essener Beton zu knacken. Deren Trainer Lautner setzte nämlich auf eine defensive 5-3-2-Aufstellung. Doch bereits nach neun gespielten Minuten schien die Taktik nicht mehr aufzugehen. Drei Chemnitzer tauchten frei vor dem Essener Gehäuse auf und drohten ernsthaft, sich dabei selbst im Wege zu stehen. Zdrilic war es schließlich, der den Ball über die Linie schob.


Von nun an jedoch griff die defensive Strategie der Gäste. Der CFC tat sich schwer, und erspielte sich die Mannschaft doch einmal klare Chancen, wurden diese kläglich vergeben. Und so kam es, wie es kommen musste, kurz vor der Pause kamen die Rot-Weißen zu ihren ersten Kontergelegenheiten. In der 43. Minute stürzte Torwart Bobel vor Pizarros Füße, um ihm das Leder im letzten Moment vom Fuß zu nehmen.


Keine Frage, die Chemnitzer Halbzeitführung war völlig verdient, 45 Minuten lang hatte praktisch nur eine Mannschat gespielt. Doch diese Szene hatte allen gezeigt, dass auch die Essener mitspielten, und so entwickelte sich bei vielen Chemnitzern ein mulmiges Gefühl.


In der zweiten Halbzeit blieb das Bild auf dem Platz unverändert, allerdings wurden die Chancen für die Gastgeber klarer und die Konter der Männer aus dem Kohlenpott zahlreicher. In der 77. Minute die Entscheidung: Zdrilic - bester Mann auf dem Platz - setzte sich auf recht durch, zog nach innen und einfach mal ab. Torwart Kirschstein konnte nur unglücklich abwehren, und Alexander Tetzner drückte im Stile eines Torjägers den Ball über die Linie.


Nun stellte Lautner um, ließ 4-3-3 spielen, was den Chemnitzern sichtlich Freude bereitete, denn nun gab es auch mehr Platz zum Spielen. Das schönste Tor des Tages erzielte wiederum Tetzner, der von Avdic über link glänzend in Szene gesetzt wurde und den Ball aus 13 Metern locker mit einem Direktschuss versenkte.


Der Ehrentreffer der Gäste durch Pizarro war mehr als nur Ergebniskosmetik. Er stellte Martin Lautner auf Essener Seite noch recht zufrieden. Er sei zwar traurig über die Niederlage, man habe aber immerhin nicht soviele Tor kassiert und eines auch selbst erzielt.


Tore: 1:0 Zdrilic (10.), 2:0 Tetzner (77.), 3:0 Tetzner (86.) 3:1 Pizarro (89.)


Torschüsse: 18:8
Zweikämpfe 23:8
Ecken: 1:0
Ballbesitz: 54%:46%
angekommende Pässe: 80%:80%

karstenmitk · 10.07.2003 02:05 Uhr

Über den Kampf zurück zum Spiel - CFC schickt Verl mit 4:1 heimwärts


 


Chemnitzer FC 4-1 SC Verl   



Chemnitz - Der Chemnitzer FC erfüllt weiter das Soll, ohne dabei Bäume auszureißen. Gegen den SC Verl gelang ein klarer aber glanzloser 4:1-Erfolg.


Nahezu jeder ging im Vorfel der Partie von einer glasklaren Angelegenheit zugunsten der himmelblauen Sachsen aus. Und diese legten auch gleich richtig los. Bereits in der 10. Minute profitierte Zdrilic von einem katastrophalen Abwehrfehler der Gäste und netzte locker zur frühen Führung ein. Nur elf Minuten später schien das Unheil für den SC Verl endgültig seinen Lauf zu nehmen, als Tetzner einen Querpass von Avdic von der Strafraumgrenze knallhart, millimetergenau platziert und unhaltbar ins Dreieck zimmerte.


Doch der Schein trog. Wie bereits so oft in dieser Saison gegen einen vermeintlich "kleinen" Gegner gelangen den Chemnitzern kaum noch gefährliche Aktionen in Richtung des Gästetores. Die Westfalen witterten nun ihrerseits Morgenluft und erarbeiteten sich einige vielversprechende Einschussmöglichkeiten, die jedoch nicht von Erfolg gekrönt waren. Erst als Weetendorf unmittelbar vor dem Pausenpfiff im Strafraum der Gastgeber zu Fall kam, entschied Schiedsrichter Amselmann auf Strafstoß, den Kienle cool versenkte.


Man konnte den Chemnitzern von Beginn der zweiten Halbzeit an anmerken, dass die Knie schlotterten. Dies äußerte sich jedoch nur im Aufbauspiel, die Abwehr stand nun sattelfest, was das Team etwas zu beruhigen schien. Himmelblau bekam die Partie nun wieder fest in den Griff und suchte die Entscheidung.


Diese fiel denn auchin der 72. Minute: Avdic wurde mit einem einfachen Spielzug steil geschickt und vollendete mühelos zum 3:1. Die Vorentscheidung, ehe wiederum Avdic ohne attackiert zu werden von der Außenbahn in den Strafraum ziehen könnte, um den Ball nach einem letzten Hakenschlag abermals im Tor der Gäste unterzubringen (82.)


In der Folge passierte nicht mehr viel, der CFC schaukelte die Partie nach Hause, und man kann sagen, dass die Mannschaft sich den Sieg durch großen Einsatz- und Kampfeswillen letztendlich auch verdient und sogar erspielt hat.


Der Verler Trainer Andreas Berner äußerte nach dem Spiel sein Bedauern darüber, dass es nun wohl wieder in Richtung Keller ginge.
Sein Pendant Karsten Schröder sagte, seine Mannschaft stehe unter einem enormen Druck, das habe man an der Nervosität nach dem Verler Anschlusstreffer erkennen können. Er gehe jedoch mit seinem Team optimistisch in das Nachholspiel in Hannover.


Tore: 1:0 Zdrilic (10.), 2:0 Tetzner (21.), 2:1 Kienle (45., FE), 3:1 Avdic (72.), Avdic (83.)


Torschüsse: 13:7
davon aufs Tor: 10:6
Zweikämpfe: 16:16
Ecken: 1:0


angekommene Pässe: 87%:81%
Ballbesitz: 57:43

karstenmitk · 21.07.2003 22:15 Uhr

Best of the rest statt Worst of the best - 0:1-Niederlage in Hannover 



Hannover 96 1-0 Chemnitzer FC 


Hannover - Ein Richtung weisendes Spiel sollte dieses Duell für beide Teams werden. Es wurde der erwartet harte Kampf mit knappem Ausgang.


Von Beginn an bemühten sich die Roten um Druck auf das Gehäuse der Chemnitzer. Nachdem diese den ersten Schwung schadlos überstanden hatten, starteten sie ihrerseits Aktionen in Richtung des gegnerischen Tores, so dass sich ein munteres Hin und Her in einem kampfbetonten Spiel entwickelte. Die Zuschauer kamen trotz Torflaute in der ersten Halbzeit bereits voll auf ihre Kosten. Es war beiden Teams anzumerken, dass es um viel ging, und dass beide dieses Spiel für sich entscheiden wollten.


In Halbzeit zwei kamen die Gastgeber eindeutig besser aus den Startlöchern. In einem Moment des Tiefschlafes der Chemnitzer Abwehr konnte Stefan Leitl, der am Elfmeterpunkt freigespielt worden war, Torhüter Bobel mit einem unhaltbaren Schuss überwinden (56.)
Die Chemnitzer bewegten sich nun zwischen Kampf gegen die endgültige Entscheidung und den Versuchen, den Ausgleich zu erzielen. Dabei versiebten die Gäste einige hundertprozentige Chancen, ein Unentschieden auf des Gegners Platz wäre möglich und auch nicht unverdient gewesen.


Der Sieg für Hannover in einem hochklassigen und dramatischen Spiel geht jedoch in Ordnung, da das Team insgesamt mehr Spielanteile hatte. Während der Chemnitzer Trainer Schröder seinem Kollegen Geiser zum Sieg gratulierte und von einem spannenden, guten Spiel sprach, während er die Abschlussschwäche seiner Mannschaft in der Schlussphase als "schade" bezeichnete, zeigte Geiser sich beeindruckt von der Leistung des Gegners. Chemnitz habe stark gespielt, das Spiel sei hochklassig gewesen, so der junge Coach.


Tor: 1:0 Leitl (56.)


Torschüsse: 11:8
Ecken: 5:0
Ballbesitz: 51%:49%

karstenmitk · 22.07.2003 18:34 Uhr

Wären sie mal im Bett geblieben - CFC geht im Sachsen-Derby baden 

 


Chemnitzer FC 1-5 FC Sachsen Leipzig


Florian Schmidt bleibt der Angstgegner des Chemnitzer Trainers Karsten Schröder. Noch nie konnte dieser ein Pflichtspiel gegen seinen Kontrahenten gewinnen. Diesmal setzte es gar eine derbe 1:5-Klatsche.


Dabei begann alles so vielversprechend. Der CFC machte das Spiel und erarbeitete sich mehr Chancen. Himmelblau zeigte guten Fußball, gewann die Zweikämpfe und schien das Spiel im Griff zu haben.


Glück hatten die Gastgeber jedoch, als Torhüter Bobel einen Foulelfmeter parieren konnte. Pech war jedoch im Spiel, als die Fahne des Linienrichters bei einer Flanke in den Chemnitzer Strafraum unten blieb, obwohl der spätere Torschütze sich im Abseits befand. Oh, apropos Torschütze...die wurden von der Anzeigetafel im Stadion an der Gellertstraße nicht angezeigt, deswegen sind die Schützen der Gäste auch anonym :D:


Wie auch immer, dem Chemnitzer Trainer schwante so kurz vor der Pause Böses, seine Mannschaft spielte zwar guten Fußball, hatte mehr Spielanteile als der Gegner, traf aber das Tor nicht.


So kam es, wie es kommen musste, kurz nach der Pause stand es 0:2, auch der schnelle Anschlusstreffer durch Zdrilic vermochte das Spiel nicht mehr zu wenden.


Der zweite Elfmeter für die Leipziger brachte die Vorentscheidung, die Chemnitzer Abwehr brach nun völlig ein, ermöglichte dadurch das 1:4. Und zu allem Überfluss setzte Bobel der Pleite noch ein Sahnehäubchen der ganz besonderen Art auf. Ein Freistoß der Gäste wurde von Marc Spanier in der Mauer abgefälscht und fiel Bobel genau vor die Füße. Dumm nur, dass der sonst so zuverlässige Schlussmann dabei hinter der Torlinie stand.


Was solls, drauf geschissen, der CFC wird in den kommenden Wochen noch so manchen Gegner für diese Vorstellung büßen lassen.

karstenmitk · 23.07.2003 20:14 Uhr

Das ist ja putzig 😎 , wie kann es sein bitte, das vom 6ten Spieltag schon das Spiel gespielt wurde? Wo doch erst am Donnerstag der Spieltag beginnt ??????????????????????? 😕

oSSioPa · 23.07.2003 21:48 Uhr

Die Spielzeiten der englischen Wochen wurden im Newsmag bekannt gegeben...


Peng: Startschuss


Das spiel kann also noch nicht gespielt worden sein! Es sei denn es wäre mit dem Ligaleiter abgesprochen weil jemand in Urlaub ist oder dergleichen. Wenn dem nicht der Fall ist, ist das zu annulieren. zumindest nach den Regeln her.

DonManfred · 23.07.2003 21:52 Uhr
DonManfred schrieb:

Es sei denn es wäre mit dem Ligaleiter abgesprochen weil jemand in Urlaub ist oder dergleichen. Wenn dem nicht der Fall ist, ist das zu annulieren. zumindest nach den Regeln her.


also nochmal...wenn man vorspielt, muss es vorher mit dem ligaleiter der betreffenden liga abgesprochen werden...richtig?

honcho · 23.07.2003 21:58 Uhr

jo und dies wurde nicht gemacht.


Auch im Regelwerk steht es so !!!!

oSSioPa · 23.07.2003 22:00 Uhr
Honcho schrieb:

also nochmal...wenn man vorspielt, muss es vorher mit dem ligaleiter der betreffenden liga abgesprochen werden...richtig?


Korrekt. Andernfalls ist es - nach den Regeln - als nicht gültig zu erklären. Aber ich kann in diesem Fall nicht viel dazu sagen, weil ich nicht weiss, ob es mit dem Ligaleiter abgesprochen ist.

DonManfred · 23.07.2003 22:01 Uhr

Also eigentlich habe ich es vor 30 min schon die Situation mit Michael geklärt,wenns jedoch jetzt schon öffentlich gemacht werden soll,äusser ich mich auch mal


Als erstes möchte ich mich und auch in Namen Karstens entschuldigen das wir diese regel nicht beachtet haben.Uns war diese zu dem Zeitpunkt nicht (mehr) bekannt.Karsten fragte mich ob wir das Spiel vorziehen können ,da er momentan in ziehmlichen Stress ist und an einer Hausarbeit schreiben muss.Ich ging darauf ein und wir spielten.Ja,wir hätten das Spiel auch nachholen können,doch da ich dachte es sei Englishe Woche und man kann es nach 0 Uhr eintragen haben wir das SPiel vorgezogen.Sorry nochmal 🙄


Als ich diese Situation Michael erklärte meinte er ,Buster trägt die Entscheidhung ob das SPiel wiederholr werden müsse oder ob er ein Auge zudrückt.Falls es wiederholt werden müsste versteh ich es teils.VDFB wurde als beste Liga von EA gekrönt und gilt als sehr seriös.Jedoch sollte man den Ernst nicht den Spass vorziehen.Ich habe momentan viel Spass hier in der Vdfb ,insbesondere der Regio Nord,wo es viele nette und faire Trainer gibt.Aber Fifa ist hier eben ein Spiel,ein SPiel mit Regeln und ich könnte die Entscheidung vertstehen,auch wenn ich mich ärgern würde über den unerwarteten und sogleich hohen Erfolg.
Also ich entschuldige mich nochmal auch in Namen Karstens für den unbewussten Regelverstoss.



So long


Florian

Florixx · 23.07.2003 22:10 Uhr

Buster wird schon eine faire u. gerechte Entscheidung treffen.


Meiner Meinung sollte man das Spiel so werten und nochmal für alle, die das Regelwerk nicht auswendig können ☺ eine allgemeine NEWS schreiben. Beim nächsten Mal kann man dann "hart" durchgreifen.


Ich wär froh, wenn in der 1. Liga auch so eine tolle Spielmoral wäre, wie in der REGIO NORD 😉

Cobra · 23.07.2003 22:16 Uhr

Wie ich Dir sagte Florian.....nach meiner Meinung nach soll das Spiel so bleiben, da wir ja erstmalig "englische" Wochen haben.


Was nu David macht..kann ich nicht sagen


Jedenfalls haben wir nix geklärt, sondern ich habe Dir meine Meinung gesagt und die Schuld liegt wohl hier klar an Karsten, denn er hätte er es nicht gepostet wäre es nicht dazu gekommen 😎

oSSioPa · 23.07.2003 22:19 Uhr

Mit klären hatte ich gemeint das wir schon auf ein Standpunkt waren,den ich jetzt einholte,aber egal 😉


Und ja David würd entscheiden


Und bitte schiebe nicht die Schuld auf Karsten.Wir beide haben den Fehler begannen und falls es wiederholt werden muss ist dann das wohl die Konsequenz (ob für mich im negativen,als für Karsten im positiven SInne)


Und nun Schluss,bis Buster entscheidet könnnen wir eh nix mehr ändern.


:rotate:

Florixx · 23.07.2003 22:33 Uhr

Also Jungs, nachdem ich es mir mal alles zu Gemüte geführt habe und schon gar nicht mehr bei der englischen Woche war, was eventuell auch an meinem sich nun bessernden aber noch nicht vollkommen hergestellten Zustand.


Ich weiß was in den Regeln steht, und in gedehntem Maße muss man dies als Missverständniss sehen. Ich denke man sollte den Saisonablauf öfters erwähnen, vor allem wenn eine englische Woche ansteht. Ich denke hier sind vor allem die Ligaleiter gefordert, die hier auch ihre Spieler nochmals genauer instruieren müssen, bei solchen Noven.


Man kann da jetzt viel drüber streiten und sich darüber auslassen und stur nach den Regeln vorgehen. Ich dehne sie ein wenig und sag gut is.
Ich werde es definitiv hier durchgehen lassen wegen Missverständnis beim ersten Mal. Schuldigkeit kann man wenn, dann nur beiden vorwerfen. Man hätte ja nicht spielen müssen. Beim nächsten Mal wirds aber ne Verwarnung geben, sowie eine Spielneuansetzung.


Dies werde ich auch noch einmal in die News posten.


Zusatz:
Wie in der News von Someg geschrieben war, konnte man die Spiele während seiner Vertretung auch schon die ganze Woche spielen, war also indirekt ausgemacht mit meinem Ersatz. Man lese Someg's News

Buster · 23.07.2003 23:08 Uhr

Danke David, dass du nicht deutscher bist als die Österreicher....


Bitte, Leute...andere spielen ihre Spiele drei Wochen zu spät, und hier regt man sich auf, dass wir fünf Stunden zu früh spielen?


Bzw. darüber, dass ich um meine knappe Zeit zu optimieren meinen obligatorischen Forumseintrag etwas vorgezogen habe?

karstenmitk · 23.07.2003 23:33 Uhr
Karsten7281 schrieb:

Danke David, dass du nicht deutscher bist als die Österreicher....


fein so....gute entscheidung david 😎



Bitte, Leute...andere spielen ihre Spiele drei Wochen zu spät, und hier regt man sich auf, dass wir fünf Stunden zu früh spielen?


ES geht um das Prinzip Karsten. Du musst da weiter denken...deshalb geht das NICHT, so wie Buster es schrieb. ES ist ne Außnahme!!!



Bzw. darüber, dass ich um meine knappe Zeit zu optimieren meinen obligatorischen Forumseintrag etwas vorgezogen habe?


das ist das Problem gewesen...nu weißt du es :-)))

oSSioPa · 23.07.2003 23:39 Uhr
Michael schrieb:


das ist das Problem gewesen...nu weißt du es :-)))


Ich liebe es...ich kann machen was ich will, solange ich mich nicht dabei erwischen lasse. Da sag noch einer, eine Cyberliga sei realitätsfremd 😉

karstenmitk · 23.07.2003 23:44 Uhr

Also:


da David im Krankenhaus und ich von ihm ausdruecklich die Aufgabe zur Leitung der Liga uebertragen bekam, lag es absolut in meiner Kompetenz, den Spieltag frei zu geben.


Zur Erklaerung: ich hatte verstanden, dass in einer englischen Woche zwei Spieltage statt finden. Da es haeufig schwer genug ist, ein Spiel pro Woche auszutragen, habe ich den Trainern die komplette Woche fuer beide Spieltage frei gegeben, da wir sonst unter Garantie den 7. Spieltag in den 8. reingetragen haetten und Nachholspiele sind in unser aller Absicht nicht.


Wenn in Zukunft generell alle englischen Spieltage (es wird ja wohl im Leben der VDFB nur noch einen geben;-) ) unbedingt den zweiten Spieltag erst ab Donnerstag haben sollen (was ich auf Scriptbedingte Gruende schob, da mir wie oben erlaeutert zwei Spiele in einer ganzen Woche sinnvoller erschienen)m soll mir das auch Recht sein;-)


Die Spiele sollen doch gemacht werden und ueber aktuelle Tabellen freuen wir uns alle. Also nicht mehr schimpfen:-)

Someg · 24.07.2003 01:30 Uhr

Durch Frank haben ich und Karsten nicht gegen die Regel verstossen,was ich total von ihm übersehen habe :D:


:))

Florixx · 24.07.2003 01:58 Uhr



Oha - Im Pokal kommt Cottbus an die Gellertstraße



Das wird ein hartes Stück Arbeit für die Himmelblauen: Energie Cottbus wird in der ersten Hauptrunde des VDFB-Pokals als Gast im Stadion an der Gellertstraße erwartet. Bereits am ersten Spieltag der Saison bereitete der Aufsteiger den Sachsen große Schwierigkeiten, erst in allerletzter Minute gelang Tetzner per Kopf das Siegtor zum 2:1. Energie wird heiß aufs Spiel sein, und für den CFC gilt es, die Fehler aus dem Ligaspiel nicht zu wiederholen.

karstenmitk · 28.07.2003 20:17 Uhr

Nach frühem Schock gut erholt - 5:1-Sieg beim Wuppertaler SV 


1-5 Chemnitzer FC


Im Vorfeld zweifelte niemand an einem glasklaren Sieg der Chemnitzer beim Abstiegskandidaten Wuppertaler SV. Nach acht Minuten sah das schon anders aus. Nach forschem Beginn grätschte Tavarez eine Rechtsflanke zum 1:0 für die Gastgeber ins Netz. Doch dauerte es nicht lange, da brachten sich die Wuppertaler selbst um den Lohn des folgenden aufopferungsvollen Kampfes. Nico Reckert da in der 13. Minute die Rote Karte für eine Notbremse an Alexander Tetzner. Dieser führte selbst den Freistoß kurz aus, und Zdrilic vollendete im zweiten Versuch zum 1:1-Ausgleich.


Dann kam der große Autritt des Alexander Tetzner. Im Mittelfeld wurde Meggle gefoult, und Tetzner schnappte sich die Kugel und schaufelte den Ball aus 46 Metern über die Ein-Mann-Mauer hinweg ins Tor des verdutzten Wuppertaler Schlussmannes. Es war sonnenklar, dass das Spiel nun praktisch gelaufen war. Zu drückend war die Überlegenheit des hohen Favoriten durch die Unterzahl des Gegner geworden. Folglich setzte es noch vor der Pause das 3:1 durch Avdic.


In Durchgang zwei ließen es die Gäste erst nach zwei weiteren Treffern durch Avdic und Zdrilic etwas ruhiger angehen, so dass der Wuppertaler SV nun auch wieder seinerseits zu Torchancen kam. Am Ende wäre ein etwas knapperes Ergebnis verdient gewesen für die Westdeutschen, deren Coach Hans-Georg Hajessen keinen Zweifel daran ließ, dass die berechtigte Rote Karte das Spiel entscheidend beeinflusst habe.


Tore: 1:0 Tavarez (9.), 1:1 Zdrilic (14.), 1:2 Tetzner (24.), 1:3 Avdic (45.), 1:4 Avdic (51.), 1:5 Zdrilic (59.)

karstenmitk · 03.08.2003 23:23 Uhr

Klasse gespielt - Hochverdientes 3:0 gegen Rot-Weiß Oberhausen


Chemnitzer FC 3-0 Rot-Weiß Oberhausen


Chemnitz - Mit Rot-Weiß Oberhausen kam einer der gefürchteten - weil leicht zu unterschätzenden - Abstiegskandidaten ins Stadion an der Gellerstraße. Dem CFC gelang es, ein Spiel auf ein Tor zu gestalten und konnte spielerisch überzeugen.


Vom Anpfiff weg zeigten die Himmelblauen, welcher Wind heute auf ihrem Platz wehen würde. Sie gingen forsch zur Sache und drückten den Gegner von Beginn an in die eigene Hälfte. Die Sachsen zogen ein Powerplay ohnegleichen auf, doch war schnell klar, dass es ein riesengroßes Problem gab: Die Verwertung der Torchancen.


Die Stürmer der Gastgeber versiebten aber auch alles, was man nur oder eben eigentlich gar nicht versieben kann. Oliver Adler im Tor der Gäste hingegen war in bestechender Form und wurde erst in der 43. Minute das Opfer seiner Verteidigung. Gegen Zdrilic konnte der arme Teufel den Winkel noch gut verkürzen, doch seine Fußabwehr landete direkt beim 25 Meter vor dem Tor in zentraler Position völlig alleine stehenden Alexander Tetzner. Das ließ er sich dann doch nicht zweimal sagen und brach den Bann, indem er die Kugel gefühlvoll ins Tor schob. Gleich nach dem abgeklungenen Jubel auf der Chemnitzer Bank kam ein von seiner Mannschaft geschockter Chris Hauffe zu seinem Chemnitzer Kollegen und gestand ein: "So ein hochverdientes Tor habe ich noch nie gesehen."


Tatsächlich stellte der Führungstreffer bereits den 13. Torschuss der Gastgeber da, die tollen Fußball boten, erstklassiges Pressing zelebrierten und dem Gegner nicht den Hauch einer Chance ließen.


So ging es dann nach der Pause auch erstmal weiter mit dem fröhlichen Scheibenschießen. Der CFC drückte auf das 2:0, doch die Beklemmung vor dem gegnerischen Tor war durch die Führung keinesfalls Befreiung gewichen. Und dann kam, was kommen musste.


RWO witterte seine Chance, dem CFC einen Schlag in die Magengegend zuzufügen. Einem ersten Angriff entsprangen gleich zwei Eckstöße, und im Anschluss an einen der beiden kam urplötzlich Angelo Vier freistehend im Fünfmeterraum zum Schuss. Mit einem tollen Reflex zeigte der Chemnitzer Schlussmann Bobel, dass er auch mitspielte und bewahrte seine Mannen vor einer gerechten Strafe für ihr Unvermögen im gegnerischen Strafraum.


Das war's dann aber auch mit der Oberhausener Herrlichkeit. Der CFC spielte nun wieder kontrollierter und sicherer und zog von neuem einen engagierten Sturmlauf aus einer bombenfesten Defensive auf. Die Konsequenz: Avdic aus links durch, Pass zurück hinter die Strafraumgrenze, ein Haken von Haehnge und Tor aus zwölf Metern Entfernung. Die Entscheidung (73.). Das 3:0 durch Avdic selbst war nur noch Formsache, als er zunächst an Adler scheiterte, den Abstauber jedoch aus spitzem Winkel an den Innenpfosten setzte, von wo aus der Ball ins Tor kullerte (81.)


Fazit: Verdienter kann man ein Spiel nicht gewinnen, aber nachlässiger auch nicht mit seinen Torchancen umgehen. 26:3 Torschüsse (davon 22:1 aufs Tor) sprechen eine zu deutliche Sprache.


Stimmen der Trainer


Chris Hauffe: In der ersten Hälfte war ich von meiner Truppe total enttäuscht. Einzig Torwart und Abwehr haben eine starke Leistung geboten. Mittelfeld und Sturm fanden gar nicht statt.
Das Ergebnis hat mir natürlich gefallen.
In der zweiten Hälfte war ich dann schon zufriedener. Wir haben uns zwei bis drei Möglichkeiten erspielt und hätten mit etwas Glück den Spielverlauf auf den Kopf stellen können. Letztendlich habe ich aber eine recht gute Abwehrleistung meines Teams mit guten Ansätzen in Richtung Offensivspiel gesehen. Mehr war gegen einen bärenstarken CFC nicht drin, der es bereits früh versäumt hat, den Sack richtig zu zu machen.
Alles in allem war es ein schönes, recht spannendes Match mit einem hochverdienten Sieg.


Karsten Schröder: Ich muss sagen, dass ich mit der spielerischen Leistung meines Teams zum ersten Mal in dieser Saison uneingeschränkt zufrieden bin. Die Truppe hat ein unglaubliches Pressing angeboten, das Stellungsspiel war hervorragend, und so konnten wir aus einer sicheren Abwehr ein tolles Offensivspiel aufziehen. Die Chancenauswertung, ja, die war allerdings eine waschechte Katastrophe, und fast wären wir Mitte der zweiten Halbzeit dafür bitter bestraft worden. Wir hätten uns nichtmal beklagen dürfen. Nichtsdestotrotz bin ich hochzufrieden, denn das Spiel war sich auch für die Zuschauer ein Genuss.


Tore: 1:0 Tetzner (43.), 2:0 Hähnge (73.), 3:0 Avdic (81.)


P.S.: Ich bin jetzt einfach mal davon ausgegangen, dass der neunte Spieltag schon läuft...

karstenmitk · 04.08.2003 13:37 Uhr

Sieg in der Nachspielzeit - Tetzner mit drei Treffern der Matchwinner 



Chemnitzer FC 4-3 Borussia Mönchengladbach 


Ein dramatisches und mitreißendes Spiel, sieben Tore bei wechselnder Führung und am Ende ein Sieg für den CFC in der Nachspielzeit. (Chemnitzer) Fußballherz, was willst du mehr?


Kommt der Serienmeister der 70er Jahre, rappelt auch in Chemnitz die Bude. Der Schatzmeister im ausverkauften Stadion an der Gellertstraße freute sich über 16.100 Zuschauer und 241.500 Euro Eintrittsgelder.


Die Ausgangslage vor dem Spiel war klar: Der CFC wollte sich durch einen Sieg vom Mittelfeld absetzen, während die Gäste vom Niederrhein nach dem katastrophalen Saisonauftakt nun versuchen wollten, sich endgültig im Mittelfeld der Liga zu etablieren. Fraglich schien nur, ob die Himmelblauen nach ihrer langen Spielpause direkt in den Ligaalltag würden zurück finden können.


Die Antwort war: Ja! Chemnitz mit Anstoß und zunächst dem Versuch das Spiel zu kontrollieren, Ball und Gegner laufen zu lassen. So plätscherte die Begegnung zunächst dahin, als unvermittelt Harald Gfreiter mustergültig mit einem Pass in den Lauf bedient wurde, so dass er den Ball mit der ersten Aktion in Richtung Tor bereits in selbigem unterbringen konnte (8.)
Doch die frühe Führung verlieh den Chemnitzern nur scheinbar Sicherheit. Nachdem es kurze Zeit so ausgesehen hatte, als würden die Chemnitzer sich nun drauf und dran machen, die Führung schnellstmöglich auszubauen, nach etwa zehn, zwölf Minuten auch die Gladbacher auf den Platz 😉 und bestimmten fortan das Spiel. Der Ausgleich (20.), den Pereira im zweiten Versuch erzielen konnte, nachdem er zuvor an Bobel gescheitert war, markierte dann endgültig einen Riss im Spiel der Hausherren. Diesen gelang nun nicht mehr viel, und die Borussia versäumte es durch das konsequente Auslassen bester Torchancen, in Führung zu gehen.
Wie's geht demonstrierten die Chemnitzer. Sie hatten schienen sich mal wieder in der gegnerischen Abwehr festgerannt zu haben, als Zdrilic einen Blitzpass auf den Flügel zu Gfreiter spielte, der eine mustergültige Flanke in den Strafraum schlug. Tetzner setzte sich ebenso mustergültig wie energisch im Kopfballduell gegen zwei Gladbacher Verteidiger durch und wuchtete den Ball mit der Stirn ins Tor (34.). Die zweite Chance für die Gastgeber und das zweite Tor. Torwart Schlösser war in dieser Szene schuld- und machtlos.
Doch der erneute Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten. Wieder war es Pereira, der im Strafraum bedient wurde und einlochte (40.).


Zur Halbzeit stand ein 2:2 zu Buche.


Aus der Kabine kam eine weiterhin starke Mannschaft aus Mönchengladbach aber auch ein wie ausgewechselt wirkender Chemnitzer FC. Dadurch entwickelte sich nun ein mitreißendes und ausgeglichenes Fußballspiel. Chancen gab es hüben wie drüben, doch nun zeigten die Gladbacher ihren Wirten, wie man Tore zu erzielen hat.


Zdrilic hatte sich auf Rechts durchgesetzt und quer auf Tetzner gepasst. Dieser versuchte, den Ball am heraus stürzenden Gladbacher Keeper vorbei zu schieben, was ihm jedoch misslang. Schlösser war auf dem Posten. Fast im Gegenzug dann eine nahezu exakte Kopie der Szene. Doch Pereira zum Dritten bedankte sich artig für die Freiheit vor dem Tor und brachte die Gäste erstmals in Führung (65.).


Was dem 3:3 durch Tetzner (76.) folgte, war dann so etwas ähnliches wie der helle Wahnsinn. Nun entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, es schien, als würde der nächste Fehler die sichere Niederlage bringen. Doch dem war nicht so, denn umgekehrt wurde ein Schuh draus. In der 89. Minute lief in der ansonsten in Halbzeit zwei guten Chemnitzer Verteidigung plötzlich nichts mehr zusammen, und der Ball rolte Pereira vor die Füße. Dieser jedoch scheiterte am heute glänzend haltenden Tomasz Bobel, der die kurze Ecke zumachte und zu einer eben solchen (aber nicht kurzen) klärte. Flach kam der Ball in den Strafraum der Gastgeber, Getümmel und letztlich Ballgewinn für Himmelblau. Und was dann kam, war der wohl blitzsauberste Konter in der Regionalliga-Zeit des Chemnitzer FC. Absolut perfekt spielten sie schnell nach vorne, nutzten die Überzahl, Avdic mit dem überlegten Pass auf Alexander Tetzner, und dann flippten sie alle aus, denn in der 90. Minute lag der Ball tatsächlich zum 4:3 im Tor der Mönchengladbacher.


Als das Spiel bald darauf zu Ende war, konnte man dem Chemnitzer Trainer Karsten Schröder die Erleichterung anmerken: "Ich bin froh, dass wir auch solche Spiele gewinnen können. Ein überaus glücklicher, wenn nicht unverdienter Sieg." Dem schloss sich sein Kollege Simon Amberg an, doch ließ er keinen Zweifel daran, dass das Spiel "klasse" gewesen sei.


Legt man die zweite Halbzeit zu Grunde, hätte diese Partie zwei Sieger verdient gehabt, aufgrund der Leistungssteigerung im zweiten Durchgang geht der Chemnitzer Sieg sicherlich in Ordnung. In der ersten Halbzeit jedoch hätte die Borussia das Spiel bereits zu ihren Gunsten entscheiden müssen, was sie versäumte. Dafür wurde sie am Ende bitter bestraft.


Tore: 1:0 Gfreiter (8.), 1:1 Pereira (20.), 2:1 Tetzner (34.), 2:2 Pereira (40.), 2:3 Pereira (65.), 3:3 Tetzner (76.), 4:3 Tetzner (90.)


Torschüsse: 8:10
davon aufs Tor: 5:8
Zweikämpfe gewonnen: 11:13
Zweikämpfe verloren: 13:11 😉
angekommene Pässe: 83% : 79%
Ballbesitz: 49:51

karstenmitk · 26.08.2003 00:23 Uhr
Einer der beliebtesten Spieler des Chemnitzer FC wird den Verein in der nächsten Zeit verlassen. Im Zuge der Verjüngung des Kaders teilten Jonas Kolkka und Trainer Karsten Schröder mit, dass der 32 Jahre alte Torjäger demnächst für einen anderen Klub knipsen wird. Ob er ins In- oder Ausland wechsle, ließ Kolkka offen.

"Er ist einer der integresten Spieler, mit denen ich je gearbeitet habe. Er war immer für ein oder zwei Tore gut und hat unseren Verein sehr bereichert. Wir wünschen Jonas für seine sportliche und persönliche Zukunft alles Gute. Wir trennen uns mit einem lachenden und einem weinenden Auge von ihm," so Trainer Schröder.

Jonas Kolkka jetzt kaufen: http://www.vdfb.de/tfm.php?lig=
karstenmitk · 03.03.2006 23:05 Uhr
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