3. Liga · 29. Spieltag
11.08.2026
BTSV
3 : 9
V. Köln
hidirkpagel 11.08. Kevinho1909
Eintracht-Stadion · 10.400 Zuschauer (33 %)
BTSVV. Köln
1. Halbzeit
2. Halbzeit
Spielverlauf
1. HALBZEIT1 : 3
2'0:1 Ljubicic (May)
12'1:1 Immobile (Pherai)
35'1:2 Ljubicic (Schleusener)
43'1:3 Ljubicic (Schleusener)
45'Ganaus (für Schmidt)
45'Shiogai (für Köhler)
45'Krüger (für Yardimci)
45'Kaufmann (für Campbell)
2. HALBZEIT2 : 6
61'1:4 Schleusener (Ljubicic)
64'1:5 Schleusener (Ljubicic)
66'2:5 Immobile (Irankunda)
78'2:6 Schleusener (Gindorf)
83'2:7 Ljubicic (Corboz)
88'2:8 Ljubicic
90'3:8 Kaufmann
90'3:9 Schleusener
Spieler des Spiels
Marin Ljubicic (V. Köln)Note 10,0
Statistiken
50 %
Ballbesitz
50 %
2,6
Erwartete Tore (xG)
9,6
5
Schüsse
16
146
Pässe
135
88 %
Passgenauigkeit
85 %
13
Zweikämpfe
54
6
Gew. Zweikämpfe
20
17
Abgefangene Bälle
14
6 s
Ballrückeroberung
7 s
1
Gelbe Karten
0
0
Rote Karten
0
Spielbericht

Kölner Torflut überrollt Braunschweig: Ein taktischer Plan ging anders auf

Die Kabinenansprache vor dem 29. Spieltag hatte bei Eintracht Braunschweig sicher eine klare Marschroute vorgegeben: Kompakt stehen, schnelle Gegenstöße nutzen. Doch der Plan schien schon in den ersten Momenten ins Wanken zu geraten, als Viktoria Kölns Ljubicic in der 2. Minute die frühe Führung erzielte. Die Reaktion der Hausherren war beeindruckend: Nur zehn Minuten später glich Immobile zum 1:1 aus. Eine scheinbar ausgeglichene Partie, doch die Gäste aus Köln, die sich vorgenommen hatten, das Mittelfeld zu dominieren und Lücken zu reißen, ließen nicht locker.

Viktoria Köln erhöhte den Druck merklich, erspielte sich mit 16 zu 5 Schüssen eine klare Überlegenheit und ließ die Braunschweiger Defensive immer wieder alt aussehen. Besonders Ljubicic brillierte in dieser Phase und sorgte mit zwei weiteren Treffern in der 35. und 43. Minute für die verdiente Kölner Halbzeitführung. Die Braunschweiger Keeper-Paraden von insgesamt 6 verhinderten zu diesem Zeitpunkt noch Schlimmeres. Kölns Trainerteam dürfte in der Pause auf die deutlichen 9,6 erwarteten Tore (xG) ihres Teams hingewiesen haben, während Braunschweig mit 2,6 xG noch zu ineffizient agierte.

Im zweiten Durchgang zerfiel die Abwehrhaltung der Eintracht endgültig. Kölns Schleusener übernahm das Ruder und netzte dreimal in nur 17 Minuten (61., 64., 78.), unterbrochen nur von Immobiles kurzem Braunschweiger Aufbäumen in der 66. Minute. Die Kölner Dominanz spiegelte sich in den 54 geführten Zweikämpfen wider, von denen sie 20 gewannen, im Gegensatz zu Braunschweigs 13 Zweikämpfen und 6 gewonnenen. In den Schlussminuten wurde es dann ein wahrer Kölner Sturmlauf: Ljubicic (83., 88.) und Schleusener (90.) schraubten das Ergebnis in die Höhe, während Kaufmanns 90.-Minuten-Tor für die Eintracht nur noch Kosmetik war. Am Ende stand ein 3:9, das in seiner Deutlichkeit die Frustration in der Heimkabine wohl untermauerte.

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