3. Liga · 27. Spieltag
30.07.2026
Aue
10 : 4
Energie
Leonajfw 30.07. Blacksnake74
Erzgebirgsstadion · 15.600 Zuschauer (87 %)
AueEnergie
1. Halbzeit
2. Halbzeit
Verlängerung
Spielverlauf
1. HALBZEIT4 : 2
13'Heber
14'1:0 Philippe (Knudsen)
18'2:0 Pléa (Philippe)
27'3:0 Philippe (Pléa)
29'3:1 Muheim (Mause)
34'3:2 Rochelt (Mause)
43'4:2 Pléa
2. HALBZEIT5 : 2
50'5:2 Philippe (Pléa)
54'Kinsombi
57'5:3 Rochelt (Batshuayi)
60'5:4 Rochelt
68'6:4 Philippe
68'Heber
70'Rosenlöcher
71'Guttau (für Mause)
72'7:4 Philippe (Richter)
76'Dehm
83'8:4 Philippe (Pléa)
90'9:4 Pléa
VERLÄNGERUNG1 : 0
94'10:4 Philippe (Knudsen)
Spieler des Spiels
Rayan Philippe (Aue)Note 10,0
Statistiken
61 %
Ballbesitz
39 %
7,1
Erwartete Tore (xG)
2,9
17
Schüsse
10
194
Pässe
112
92 %
Passgenauigkeit
78 %
8
Zweikämpfe
67
4
Gew. Zweikämpfe
7
16
Abgefangene Bälle
10
6 s
Ballrückeroberung
8 s
1
Gelbe Karten
3
0
Rote Karten
1
Spielbericht

Aue entfesselt: Elf Tore, zwei Elfer, ein Traumtor – Cottbus im Erzgebirge zerlegt!

Was für ein Spektakel am 27. Spieltag der 3. Liga! Der FC Erzgebirge Aue empfing den FC Energie Cottbus und lieferte eine Torflut, die selbst erfahrene Kicker-Redakteure staunen ließ. Am Ende stand ein unfassbares 11:4 auf der Anzeigetafel, das die Kräfteverhältnisse im Erzgebirge schonungslos offenlegte. Es war ein Spiel, das die VDFB-Annalen schmücken wird – ein Offensivfestival, das seinesgleichen suchte.

Von Beginn an drückte Aue aufs Gaspedal, dominierte mit 61 Prozent Ballbesitz und einer Passgenauigkeit von 92 Prozent. Philippe eröffnete den Torreigen in der 14. Minute, gefolgt von Pléa (18.) und erneut Philippe (27.), der die Gäste früh schwindelig spielte. Cottbus, zwar bemüht und mit einer beachtlichen Anzahl an Zweikämpfen (67), fand durch Muheim (29.) und Rochelt (34.) kurzzeitig ins Spiel zurück. Doch die Veilchen hatten an diesem Abend einen anderen Plan: Kurz vor der Pause, in der 43. Minute, gab es einen Elfmeter, den Pléa eiskalt zum vorentscheidenden Treffer verwandelte. Ein Nackenschlag für die tapfer kämpfenden Lausitzer, die zudem eine Rote Karte hinnehmen mussten.

Nach dem Seitenwechsel ging die wilde Fahrt weiter. Philippe (50.) und Hamache (52.) schraubten das Ergebnis in die Höhe, bevor Rochelt (57., 60.) mit zwei weiteren Treffern für Cottbus noch einmal ein Lebenszeichen sendete. Doch Aue war nicht zu stoppen. In der 68. Minute zeigte der Unparteiische erneut auf den Punkt, und Philippe schnürte seinen Elfmeter-Doppelpack. Die Gastgeber spielten sich in einen Rausch, erspielten sich 17 Schüsse und einen xG-Wert von 7.1, der die Effizienz ihrer Offensive unterstrich.

Die Schlussphase geriet zu einer wahren Philippe-Pléa-Gala: Philippe traf in der 72. und 83. Minute, bevor Pléa in der 90. Minute ein absolutes Traumtor gelang – ein würdiger Höhepunkt dieser denkwürdigen Partie. Doch selbst damit war der Torhunger noch nicht gestillt: Philippe setzte in der 94. Minute den Schlusspunkt unter ein 11:4, das in Erinnerung bleiben wird. Cottbus bewies trotz der hohen Niederlage Moral, aber gegen dieses entfesselte Aue war an diesem Abend kein Kraut gewachsen. Chapeau an beide Teams für diesen torreichen Schlagabtausch!

Kommentare (1)
Am Ende gerecht oder nicht gerecht. Als Anmerkung zum Spiel, sollte der Stadionsprecher sein Miro ausmachen sollten.. Solche Lästerein mit seinem Spannemann geht gar nicht. Aber so ist die Jugend von heute....und wer weiss wer von den beiden gespielt hat oder ob sie sich abgewechselt haben.
Blacksnake74 · 30.07.2026 20:24 Uhr