3. Liga · 26. Spieltag
29.07.2026
Bochum
3 : 7
Aue
TWeggi 29.07. Leonajfw
Ruhrstadion · 9.100 Zuschauer (27 %)
BochumAue
1. Halbzeit
2. Halbzeit
Spielverlauf
1. HALBZEIT1 : 4
15'0:1 Brooks (Pléa)
29'0:2 Pléa (Philippe)
33'0:3 Philippe (Faber)
38'0:4 Pléa (Richter)
43'1:4 King (Berisha)
2. HALBZEIT2 : 3
52'2:4 King (Kainz)
60'2:5 Hamache (Pléa)
70'2:6 Pléa (Philippe)
84'3:6 King (Berisha)
86'3:7 Philippe (Pléa)
Spieler des Spiels
Alassane Pléa (Aue)Note 10,0
Statistiken
49 %
Ballbesitz
51 %
4,2
Erwartete Tore (xG)
6,4
6
Schüsse
8
118
Pässe
132
78 %
Passgenauigkeit
87 %
9
Zweikämpfe
13
5
Gew. Zweikämpfe
8
6
Abgefangene Bälle
9
7 s
Ballrückeroberung
5 s
0
Gelbe Karten
0
0
Rote Karten
0
Spielbericht

Torflut in Bochum: Veilchen stürmen den "Hühnerhaufen" – Aue siegt 7:3!

Was für ein Spektakel am 26. Spieltag der 3. Liga! Der VfL Bochum erlebte auf heimischem Rasen ein wahres Torspektakel, das am Ende in einem denkwürdigen 3:7 (1:4) gegen einen entfesselten FC Erzgebirge Aue mündete. Die „Veilchen“ aus dem Erzgebirge demonstrierten ihre Offensivkraft und ließen die Abwehr der Hausherren phasenweise wie einen „Hühnerhaufen“ aussehen, wie der Aue-Coach später süffisant bemerkte.

Dabei begann die Partie mit einem Paukenschlag: Bereits in der 15. Minute zappelte der Ball im Netz, als Brooks einen Eckball von Pléa haargenau auf den Kopf am ersten Pfosten wuchtete. Ein Start nach Maß für Aue, der den Torreigen eröffnete. Pléa (29.), Philippe (33.) und erneut Pléa (38.) erhöhten im Minutentakt, wobei das 4. Tor von Pléa nach einem blitzsauberen Konter über die rechte Seite entstand. Trotz des deutlichen Rückstands zur Pause (1:4) und der eigenen „Chancenwucher“ – Aue vergab ein- bis zweimal das leere Tor – empfand der Gästetrainer die Halbzeitführung als „unverdient“, was die Leistung des starken Bochumer Torwarts unterstrich, der Schlimmeres verhinderte.

Bochum zeigte Moral: King verkürzte kurz vor der Pause (43.) und direkt nach dem Seitenwechsel erneut (52.), was die Hoffnung auf eine Aufholjagd nährte. Doch Aue schaltete wieder hoch. Hamache (60.) und der überragende Pléa (70.), der an diesem Abend an fünf Toren direkt beteiligt war, stellten den alten Abstand wieder her. Die Bochumer Treffer, darunter zwei bis drei Abstauber, wie der Gästetrainer analysierte, waren stets nur Nadelstiche in eine ansonsten überlegene Aue-Offensive.

Selbst Kings dritter Treffer (84.) konnte die Partie nicht mehr drehen, denn Philippe setzte mit seinem Tor in der 86. Minute den Schlusspunkt unter eine Partie, die in ihrer Dramatik und Torfülle kaum zu überbieten war. Am Ende stand ein 3:7 auf der Anzeigetafel, das Aue jubeln ließ und Bochum zur schonungslosen Analyse zwang. Ein Spiel, das in Erinnerung bleiben wird – nicht nur wegen der Tore, sondern auch wegen der offenen Worte des siegreichen Trainers.

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