3. Liga · 22. Spieltag
21.07.2026Cottbus' wilde Achterbahnfahrt: Vom Abgrund zum späten Glück!
Was für ein Spektakel! Der 22. Spieltag der 3. Liga in der VDFB-Online-Liga lieferte ein wahres Fußball-Drama, das selbst den erfahrensten Kicker-Leser von der Couch riss. Der FC Energie Cottbus bezwang Eintracht Braunschweig in einem irren Schlagabtausch mit 5:4 – ein Ergebnis, das die Nerven der Fans bis aufs Äußerste strapazierte und am Ende in puren Jubel münden ließ.
Die Partie begann furios: Cottbus, von Beginn an hellwach, legte einen Blitzstart hin. Bereits in der 3. Minute zappelte der Ball im Netz, als Rochelt die Hausherren in Führung brachte. Und die Lausitzer legten nach! Nach 20 Minuten erhöhte Batshuayi auf 2:0. Die Statistik sprach Bände: Cottbus mit 9 Schüssen und 2,9 erwarteten Toren (xG) zur Pause, während Braunschweig trotz mehr Ballbesitz (56%) und 165 Pässen nur auf 5 Schüsse und 2,6 xG kam. Ein starkes Kombinationsspiel auf beiden Seiten, doch die besseren Chancen verbuchte Cottbus. Kurz vor der Halbzeit schien der Löwenmut der Braunschweiger mit dem Anschlusstreffer von Irankunda (38.) wieder aufzuleben, doch Rochelt stellte nur zwei Minuten später mit seinem zweiten Treffer den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her – 3:1 zur Pause.
Wer dachte, das Spiel sei entschieden, sah sich getäuscht. Die zweite Halbzeit entwickelte sich zu einem wahren Thriller. Cottbus schien den Faden verloren zu haben, und Braunschweig witterte Morgenluft. Mit verbissener Entschlossenheit kämpften sich die Gäste zurück. Pherai verkürzte in der 68. Minute, und als Krüger in der 83. Minute tatsächlich den Ausgleich erzielte, schien das Stadion in Schockstarre zu verfallen. Und es kam noch schlimmer: Nur zwei Minuten später gelang Braunschweig sogar die Führung! Doch der Schiedsrichter pfiff den Treffer wegen Abseits ab – eine knappe, aber korrekte Entscheidung, die Cottbus vor dem sicheren Knockout bewahrte.
Doch der FC Energie zeigte Moral, die in dieser Liga ihresgleichen sucht! Angetrieben von den frenetischen Fans und einer ungebrochenen Willenskraft, schlugen die Cottbuser zurück. In der 85. Minute war es erneut Batshuayi, der mit seinem zweiten Treffer den vielumjubelten Ausgleich zum 4:4 markierte. Und als die Partie bereits dem Ende entgegenlief, explodierte das Stadion förmlich: In der 91. Minute war es Gómez, der den Ball zum 5:4-Siegtreffer in die Maschen drosch! Eine Riesenparty brach los, Spieler und Zuschauer lagen sich in den Armen. Ein Spiel, das in die Annalen eingehen wird – und Braunschweig trotz einer kämpferischen Leistung mit leeren Händen zurücklässt.



































