3. Liga · 20. Spieltag
30.06.2026
Aachen
7 : 3
SGE
Hucki1981 30.06. SCHUMII02
4.900 Zuschauer
Torschützen
Aachen
  • 11'
    Tabakovic
    Vorlage: Tillman
  • 17'
    Tillman
    Vorlage: Nelson
  • 25'
    Tabakovic
    Vorlage: Gray
  • 57'
    Tillman
    Vorlage: Condé
  • 64'
    Tillman
    Vorlage: Tabakovic
  • 68'
    Nelson
    Vorlage: Gray
  • 90'
    Condé
    Vorlage: Nelson
SGE
  • 49'
    Beck
    Vorlage: Avdijaj
  • 61'
    Corredor
    Vorlage: Koudossou
  • 79'
    Beck
    Vorlage: Raman
Karten
Aachen
Keine Karten
SGE
  • 24'Pinckert
  • 90'Pinckert
Spieler des Spiels
Timothy Tillman (Aachen)Note 9,3
Statistiken Aachen vs. SGE
47 %
Ballbesitz
53 %
3,8
Erwartete Tore (xG)
4,3
9
Schüsse
11
102
Pässe
196
83 %
Passgenauigkeit
88 %
10
Zweikämpfe
16
5
Gew. Zweikämpfe
9
20
Abgefangene Bälle
10
7 s
Ballrückeroberung
9 s
0
Gelbe Karten
2
0
Rote Karten
0
Spielbericht

Nullnummer des Wahnsinns: Wenn Alu-Pech und Keeper-Gala den Atem rauben

Manchmal schreibt der Fußball Geschichten, die selbst die kühnsten Drehbuchautoren der VDFB vor Scham erröten lassen. Am 20. Spieltag der 3. Liga trennten sich Alemannia Aachen und Eintracht Frankfurt mit einem torlosen 0:0, das diesen Namen eigentlich gar nicht verdient hatte. Es war ein Spektakel der vergebenen Gelegenheiten, ein wahrer Rausch ohne Happy End, bei dem am Ende beide Fanlager fassungslos auf die Anzeigetafel starrten.

Die Hessen aus Frankfurt übernahmen von Beginn an das Kommando, ließen den Ball flüssig durch die eigenen Reihen laufen und verbuchten am Ende stolze 53 Prozent Ballbesitz sowie eine Passgenauigkeit von 88 Prozent. Doch Aachen hielt mit einer giftigen Zweikampfführung dagegen. Die Kaiserstädter fingen sage und schreibe 20 Bälle ab und konterten immer wieder brandgefährlich. Was folgte, war ein Offensivfeuerwerk auf beiden Seiten, das die Torhüter reihenweise zu Weltklasseparaden zwang.

Die nackten Zahlen lügen nicht und untermauern das Drama auf dem Rasen: Frankfurt erspielte sich einen astronomischen xG-Wert von 4,3 bei elf Torschüssen, während die Alemannia mit einem Erwartungswert von 3,8 bei neun Abschlüssen kaum nachstand. Dass beim Abpfiff dennoch die Null auf beiden Seiten stand, glich einem sportlichen Wunder. Es war ein hochklassiger, packender Abnutzungskampf, in dem Frankfurt am Ende sogar noch zwei Gelbe Karten sammelte, während Aachen die weiße Weste wahrte.

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