3. Liga · 19. Spieltag
26.06.2026- 6'LjubicicVorlage: Schleusener
- 40'SchleusenerVorlage: Gindorf
- 50'CorbozVorlage: Schleusener
- 77'SchleusenerVorlage: Gindorf
- 79'SchleusenerVorlage: Gindorf
- 22'BurkartVorlage: Jeong
- 45'ObermairVorlage: Jeong
- 48'ObermairVorlage: Jeong
- 69'ObermairVorlage: Skrzybski
- 90'Jeong
19. Spieltag – Viktoria Köln gegen Borussia Mönchengladbach
Rheinderby im VDFB – und schon lange vor dem Anpfiff war klar: Das wird kein gewöhnlicher Fußballabend. Die Stimmung im Stadion war mindestens genauso heiß wie die Temperaturen draußen. Während der Sommer erbarmungslos auf den Rasen brannte, sorgten die Fans beider Lager für eine Atmosphäre, die diesem Derby mehr als gerecht wurde.
Dabei zeigte sich einmal mehr, dass Rivalität nicht mit Feindschaft verwechselt werden muss. Beide Trainer begegneten sich über die gesamte Partie hinweg respektvoll und entspannt. Auf den Rängen sah die Welt allerdings anders aus. Die Vorfreude auf dieses traditionsreiche Duell war riesig und jeder gewonnene Zweikampf wurde gefeiert, als ginge es um den Aufstieg.
Und das Spiel hielt, was die Kulisse versprach.
Es entwickelte sich ein echtes Topspiel, in dem beide Mannschaften immer wieder ihre Klasse aufblitzen ließen. Chancen auf beiden Seiten, intensive Zweikämpfe und hohe Qualität am Ball – zu keinem Zeitpunkt konnte man mit Sicherheit sagen, wer dieses Derby am Ende für sich entscheiden würde.
Auf Kölner Seite spielte Fabian Schleusener einmal mehr, als wäre die Zeit spurlos an ihm vorbeigegangen. Der Routinier wirbelte über den Platz wie ein junger Gott, war ständig anspielbar, traf kluge Entscheidungen und war für die Gladbacher Defensive kaum zu greifen.
Doch auch Borussia hatte ihren überragenden Akteur. Obermaier ließ sich an diesem Tag ebenfalls nicht die Show stehlen und zeigte eine starke Leistung. Immer wieder setzte er gefährliche Akzente und hielt seine Mannschaft bis zum Schluss im Spiel.
Kurz vor dem Abpfiff kam es dann noch zu einer ungewöhnlichen Szene. Die enorme Hitze machte offenbar selbst der Technik zu schaffen. Borussia Mönchengladbach hatte plötzlich kurzzeitig Probleme, wieder vollständig ins Spiel zurückzufinden. Schiedsrichter und beide Trainer prüften die Situation sorgfältig und kamen gemeinsam zu dem Entschluss, dass die Partie regulär fortgesetzt werden konnte.
Ein großes Kompliment geht dabei an die Gladbacher. Sie nahmen die Situation sportlich, machten ihrem Techniker keinerlei Vorwürfe und akzeptierten das Ergebnis mit Fairness und Größe. Genau so wünscht man sich den Umgang miteinander in einer Liga, in der der Spaß am Wettbewerb im Mittelpunkt steht.
Am Ende bleibt ein packendes Rheinderby, das seinem Namen alle Ehre machte und Werbung für die Liga war.
Und wenn es nach allen Beteiligten geht, darf bis zum nächsten Spieltag vor allem eines passieren: Es darf endlich ein paar Grad kühler werden.
Wir sehen uns zum 21. Spieltag wieder.


































