3. Liga · 18. Spieltag
24.06.2026- 26'KnudsenVorlage: Philippe
- 45'KnudsenVorlage: Richter
- 48'MeffertVorlage: Philippe
- 60'PhilippeVorlage: Richter
- 30'CampbellVorlage: Pherai
- 40'ImmobileVorlage: Pherai
- 83'Irankunda
- 89'Irankunda
Aue dreht auf: Veilchen-Power überrollt Braunschweig in wildem Ritt!
Was für ein Spektakel in der VDFB-3. Liga! Der FC Erzgebirge Aue hat am 18. Spieltag Eintracht Braunschweig in einem denkwürdigen Match mit 4:2 niedergerungen. Es war ein Spiel, das die Zuschauer auf den Rängen – oder besser gesagt, vor den Bildschirmen – in seinen Bann zog und einmal mehr bewies, warum diese Liga so faszinierend ist. Nach einer Achterbahnfahrt der Gefühle jubelten am Ende die Veilchen, während die Löwen mit leeren Händen die Heimreise antreten mussten.
Dabei begann alles so verheißungsvoll für die Hausherren. Nach einer Phase des Abtastens war es Knudsen, der in der 26. Minute nach feiner Vorarbeit von Philippe den Bann brach und Aue in Führung schoss. Die Freude währte jedoch nur kurz, denn Braunschweig schlug eiskalt zurück. Binnen zehn Minuten drehten die Löwen das Spiel: Zuerst glich Campbell in der 30. Minute aus, ehe der pfeilschnelle Immobile in der 40. Minute, jeweils nach brillanten Pässen von Pherai, die Eintracht in Front brachte. Das Stadion verstummte, die Auer schienen geschockt – doch weit gefehlt!
Denn noch vor dem Pausenpfiff bewiesen die Erzgebirger Moral. Kurz vor dem Halbzeitpfiff war es erneut Knudsen, der nach Vorlage von Richter den wichtigen Ausgleich erzielte (45.). Ein psychologisch enorm wichtiger Treffer, der die Weichen für die zweite Hälfte stellte. Und wie sie gestellt wurden! Kaum war der Wiederanpfiff ertönt, da legte Aue los wie die Feuerwehr. In der 48. Minute war es Meffert, der nach einer weiteren glänzenden Aktion von Philippe die erneute Führung für Aue besorgte. Braunschweig wirkte überrumpelt, fand kein Mittel gegen den nun entfesselten Gegner.
Die Braunschweiger versuchten, sich gegen die drohende Niederlage zu stemmen, doch die Auer waren an diesem Tag einfach zu stark, zu willensstark. Die endgültige Entscheidung fiel in der 60. Minute, als der überragende Philippe nach einer Vorlage von Richter seinen starken Auftritt mit einem eigenen Treffer krönte. Das 4:2 war der Schlusspunkt einer Partie, die alles bot, was das Fußballherz begehrt: Dramatik, Tore, Wendungen und am Ende einen verdienten Sieger. Aue feiert einen wichtigen Heimsieg und sendet ein klares Signal an die Konkurrenz: Mit den Veilchen ist in dieser Saison definitiv zu rechnen!



































