2. Liga · 30. Spieltag
04.08.2026Heidenheim demontiert Essen: Aubameyang-Show krönt achten Sieg in Serie!
Einen bitteren 30. Spieltag erlebte Rot-Weiss Essen in der 2. Liga der VDFB. Vor heimischem Publikum mussten die Rot-Weissen eine wahre Lehrstunde über sich ergehen lassen, als der 1. FC Heidenheim mit einer unerbittlichen Effizienz aufspielte und am Ende einen überdeutlichen 1:7 (1:3)-Kantersieg feierte. Eine Demonstration der Stärke, die der Trainer des 1. FC Heidenheim treffend als „Dominanz von Heidenheim“ zusammenfasste.
Schon in der Anfangsphase wurde klar, wohin die Reise gehen sollte. Der Gast aus Heidenheim, mit einer Ballbesitzquote von 57 Prozent und einer deutlich geringeren Ballrückeroberungs-Zeit von nur 8 Sekunden, schnürte Essen ein. Die Defensive der Heidenheimer präsentierte sich zudem nahezu fehlerfrei, wie null begangene Fouls belegen. Es war die große Show des 1. FC Heidenheim-Stürmers Aubameyang, der mit einem lupenreinen Hattrick binnen 15 Minuten (12., 20., 27. Minute) die Weichen früh auf Sieg stellte und die Essener Abwehr schwindelig spielte. Zwar gelang Rot-Weiss Essen durch Mateta (39.) der Anschlusstreffer zum 1:3 vor der Pause, doch es sollte lediglich ein kurzes Aufbäumen bleiben.
Nach dem Seitenwechsel setzte Heidenheim sein gnadenloses Offensivspektakel fort. Shaqiri erhöhte in der 58. Minute, bevor Aubameyang in der 61. Minute seinen vierten Treffer des Tages bejubeln durfte. Die Essener, die trotz 11 Schüssen und einem xG-Wert von 3,0 nur einmal trafen, fanden gegen die Heidenheimer Defensive, die zudem fünf Paraden ihres Keepers verbuchen konnte, kein Rezept. Die Gäste hingegen nutzten ihre 10 Schüsse und 3,6 xG-Wert mit eiskalter Präzision.
Die Schlussphase gehörte dann erneut dem 1. FC Heidenheim. De Bruyne (77.) und der unermüdliche Aubameyang (80.) mit seinem fünften Treffer schraubten das Ergebnis auf den schockierenden Endstand von 1:7. Für den 1. FC Heidenheim war es der „8. Sieg in Folge“, ein beeindruckender Lauf, der die Ambitionen des Teams in der 2. Liga untermauert. Rot-Weiss Essen hingegen muss diese herbe Klatsche schnellstmöglich abhaken und sich auf die kommenden Aufgaben konzentrieren.



































