2. Liga · 28. Spieltag
27.07.2026Königsblaues Spektakel: Schalke dreht Wahnsinns-Partie gegen Mainz!
Was für ein Nachmittag in der VDFB 2. Liga! Der 28. Spieltag hielt ein wahres Spektakel bereit, das selbst abgebrühte Beobachter ins Staunen versetzte. Der FC Schalke 04 empfing den 1. FSV Mainz 05 und lieferte sich ein denkwürdiges Duell, das am Ende mit einem furiosen 6:2 (2:2) für die Königsblauen endete.
Dabei begann alles nach dem Geschmack der Gäste aus Mainz. Wie ein Blitzstart aus dem Lehrbuch schlug der 1. FSV zu und ging früh in Führung. Bereits in der 6. Minute zappelte der Ball im Netz, als Hložek zur Mainzer Führung traf. Nur drei Minuten später legte Pavlidis nach und erhöhte auf 2:0. Schalke? Das Team schien, wie so oft in dieser Saison, erst nach Mitte der ersten Hälfte auf dem Platz anzukommen. Die „Knappen“ zeigten sich zunächst unkonzentriert, während Mainz mit 52% Ballbesitz und mehr Pässen (199 zu 166) das Spiel zu kontrollieren schien. Doch der Schein trog.
Plötzlich erwachte Schalke aus dem Dornröschenschlaf. Ein Doppelpack von Larsson in der 13. und 25. Minute brachte die Schalker nicht nur zurück ins Spiel, sondern sorgte für den verdienten Ausgleich bis zur Pause. Die „Knappen“ hatten sich gefangen, zeigten nun die Zähne und ließen erahnen, was in ihnen steckt. Auch wenn Mainz mehr Zweikämpfe gewann (10 zu 7), Schalke hatte mehr Schüsse (9 zu 4) und eine deutlich höhere Effizienz vor dem Tor. Nach dem Seitenwechsel war es dann ein Spiel auf ein Tor, in dem Schalke eiskalt agierte und die Partie endgültig an sich riss.
Die zweite Halbzeit wurde zu einer königsblauen Demonstration. Harit legte in der 57. Minute nach und brachte Schalke erstmals in Führung. Die Mainzer, die mit einem xG-Wert von nur 0,6 kaum Torgefahr ausstrahlten, konnten dem Schalker Sturmlauf nichts mehr entgegensetzen. Und dann kam Dzeko: Ein lupenreiner Hattrick in den Schlussminuten (78., 80., 90.) besiegelte das Mainzer Schicksal und schraubte das Ergebnis auf ein beeindruckendes 6:2. Mit einem xG-Wert von 3,4 war Schalkes Offensivdrang unübersehbar und die sechs Treffer spiegelten die Dominanz in der zweiten Hälfte wider. Ein denkwürdiger Abend für die VDFB-Historie, der einmal mehr bewies: Auf Schalke ist immer etwas los!



































