1. Liga · 30. Spieltag
31.07.2026Jovic-Gala zerlegt Zebras: Schweinfurt demontiert Duisburg!
Was war das für ein Abend an der Wedau? Der 30. Spieltag der 1. Liga in der VDFB-Online-Liga lieferte ein Ergebnis, das selbst hartgesottene Kicker-Redakteure staunen ließ. Der MSV Duisburg, eigentlich bekannt für seine Zähigkeit, erlebte vor heimischem Publikum ein wahres Débâcle gegen einen entfesselten 1. FC Schweinfurt 05, der die Zebras mit einem historischen 1:7 vom Platz fegte.
Von der ersten Minute an schien der MSV einem Wirbelsturm ausgeliefert. Was auch immer sich die Duisburger vorgenommen hatten, es wurde binnen weniger Minuten von einem überragenden Luka Jovic und seinen kongenialen Partnern in seine Einzelteile zerlegt. Schon in der 4. Minute eröffnete Jovic nach Vorlage von Brandt den Torreigen, legte in der 9. Minute nach – wieder Brandt. Und als sei das nicht genug, vollendete Jovic in der 11. Minute seinen Hattrick, diesmal bedient von Skov Olsen. Der MSV-Abwehr schwirrte der Kopf, die Statistik sprach Bände: Schweinfurt hatte mit 4,8 erwarteten Toren (xG) eine deutlich höhere Effizienz als die Duisburger mit 1,4 xG.
Die Demontage ging weiter: In der 16. Minute markierte Jovic nach Hack-Vorlage seinen vierten Treffer, ehe Skov Olsen in der 18. Minute zum 0:5 einnetzte. Und weil aller guten Dinge sechs sind, schnürte Jovic in der 22. Minute seinen Fünferpack. Die Luft war raus, die Heimelf fand kaum einen Zugriff, obwohl sie mit 41 Zweikämpfen (im Vergleich zu Schweinfurts 8) verbissen, aber oft glücklos agierte. Die Passgenauigkeit von 87% beim MSV konnte die fehlende Durchschlagskraft nicht kompensieren. Kurz vor der Pause krönte Jovic seine Jahrhundertleistung mit dem sechsten persönlichen Treffer zum 0:7, erneut nach Vorlage von Skov Olsen. Ein unfassbares Halbzeitergebnis!
Nach dem Seitenwechsel schaltete Schweinfurt einen Gang zurück, verwaltete den Vorsprung und ließ den Ball mit 53% Ballbesitz souverän zirkulieren. Die Duisburger fanden in der 56. Minute immerhin noch den Ehrentreffer, als Haaland nach Szoboszlai-Zuspiel den Ball zum 1:7 in die Maschen jagte. Am Ende stand ein Ergebnis, das in dieser Deutlichkeit wohl niemand erwartet hatte und das den 1. FC Schweinfurt 05 als Titelaspiranten eindrucksvoll untermauert. Für den MSV Duisburg bleibt die Erkenntnis, dass selbst in einer langen Saison solche schwarzen Tage dazugehören können – und die Hoffnung auf Wiedergutmachung.



































