1. Liga · 30. Spieltag
14.08.2026
Club
6 : 0
VfB
Dosenbrot 14.08. LongLiveCapo
Max-Morlock-Stadion · 50.000 Zuschauer (100 % · ausverkauft)
ClubVfB
1. Halbzeit
2. Halbzeit
Spielverlauf
1. HALBZEIT6 : 0
4'1:0 Kimmich (Hakimi)
7'2:0 Wirtz (Hakimi)
11'3:0 Son (Wirtz)
16'4:0 Son (Nmecha)
19'Tolkin
28'5:0 Son (Wirtz)
31'6:0 Son (Pulisic)
Spieler des Spiels
Heung-Min Son (Club)Note 10,0
Statistiken
65 %
Ballbesitz
35 %
3,8
Erwartete Tore (xG)
0
15
Schüsse
0
84
Pässe
39
92 %
Passgenauigkeit
82 %
14
Zweikämpfe
23
8
Gew. Zweikämpfe
2
5
Abgefangene Bälle
4
4 s
Ballrückeroberung
6 s
0
Gelbe Karten
1
0
Rote Karten
0
Spielbericht

Kurzer Prozess in Nürnberg: Son-Gala beim Saisonausklang

Nach dem sechsten Treffer wussten alle Bescheid. Als Son in der 31. Minute nach Zuspiel von Pulisic das halbe Dutzend vollmachte, war die Luft raus, der Stecker gezogen. Der VfB Stuttgart, der an diesem 30. Spieltag der 1. Liga zu Gast beim 1. FC Nürnberg war, stand nach gerade einmal etwas mehr als einer halben Stunde vor einem Scherbenhaufen. Die Gnadenregel der VDFB sah das vorzeitige Ende vor – eine Erlösung für die Schwaben, eine beeindruckende Demonstration des Club.

Was sich die Nürnberger Kabine für diese Partie vorgenommen hatte, wurde eindrucksvoll umgesetzt. Man wollte früh den Druck aufbauen, den Gegner nicht zur Entfaltung kommen lassen. Hakimi schickte Kimmich in der vierten Minute auf die Reise und der traf zur frühen Führung. Nur drei Minuten später legte Hakimi erneut auf, diesmal war es Wirtz, der einnetzte. Es war der Startschuss für einen wahren Sturmlauf, der das Stuttgarter Konzept – vermutlich auf Stabilität und Gegenangriffe ausgelegt – vollständig zerlegte. Mit 65 Prozent Ballbesitz und 15 Torschüssen, die einen xG-Wert von 3,8 erreichten, untermauerte der 1. FC Nürnberg seine absolute Dominanz.

Besonders bitter für den VfB: Sie kamen im gesamten Spiel nicht einmal zum Abschluss. Ihre Defensive, mit 23 geführten Zweikämpfen deutlich aktiver als die Nürnberger, gewann davon lediglich zwei. So konnten sie den vierfachen Torschützen Son nicht stoppen, der seine Tore nach Vorlagen von Wirtz, Nmecha und Pulisic erzielte. Für den VfB Stuttgart, der in der Hinrunde immerhin ein 3:7 gegen Nürnberg verbuchte, war dies eine bittere Lehrstunde. Nach nur einer guten halben Stunde gingen die Spieler mit hängenden Köpfen in die Kabine, während der 1. FC Nürnberg seine beeindruckende Siegesserie fortsetzte.

Trotzdem geht der Titel diese Saison denkbar knapp nach Wiesbaden! Glückwunsch an Trainer j1n!

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