1. Liga · 26. Spieltag
05.08.2026Tor-Tsunami in Hamburg: HSV siegt 7:4 – Lewandowski-Gala reicht Regensburg nicht!
Was für ein Spektakel am 26. Spieltag der 1. Liga! Der Hamburger SV und der SSV Jahn Regensburg lieferten sich ein unfassbares Offensiv-Feuerwerk, das die Zuschauer – und wohl auch die Nerven der Trainer – bis zur letzten Sekunde strapazierte. Am Ende stand ein sensationelles 7:4 für die Hausherren, doch der Weg dorthin war ein wahres Auf und Ab der Gefühle. Ein Spiel, das man so schnell nicht vergessen wird, gespickt mit elf Treffern und einer Dramatik, die ihresgleichen sucht.
Dabei begann alles nach Plan für die Gäste aus Regensburg, die sich keineswegs versteckten. Obwohl der HSV mit 14 Schüssen gegenüber den 6 der Regensburger deutlich mehr Torgefahr ausstrahlte und auch einen höheren Wert bei den Erwarteten Toren (xG) von 5,7 zu 3,6 aufwies, war es SSV-Stürmer Lewandowski, der in der 7. Minute den Torreigen eröffnete. Eine frühe Führung, die den HSV sichtlich wachrüttelte. Doch die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Bahoya (18.), Veiga (34.) und Musiala (40.) drehten das Blatt noch vor der Pause, und plötzlich führte der HSV mit 3:1. Die Partie schien ihren erwarteten Lauf zu nehmen – doch weit gefehlt!
Denn nach dem Seitenwechsel schlug erneut die Stunde des Robert Lewandowski! Mit einem Doppelschlag in der 47. und 59. Minute stellte der Regensburger Torjäger nicht nur auf 3:3, sondern komplettierte seinen lupenreinen Hattrick und ließ die HSV-Defensive alt aussehen. Die Partie war wieder völlig offen, die Spannung greifbar. Man fragte sich, wer hier eigentlich der Tabellenführer war. Regensburg zeigte trotz weniger Ballbesitz (49% zu 51%) und weniger Schüssen eine bemerkenswerte Effizienz und Entschlossenheit in den Zweikämpfen, von denen sie 16 von 40 gewannen, während der HSV nur 5 von 6 für sich entschied. Ein klares Zeichen für die Intensität, mit der die Gäste agierten.
Doch der Hamburger SV hatte noch eine Antwort parat, und was für eine! Rutter brachte die Rothosen in der 63. Minute erneut in Führung, doch Regensburgs Lewandowski schlug in der 74. Minute zum vierten Mal zu und egalisierte zum 4:4 – ein unglaublicher Auftritt des Angreifers! Doch die Schlussphase gehörte ausschließlich dem HSV. Ein entfesselter Bahoya mit zwei weiteren Treffern (80., 88.) zum Hattrick und schließlich Musiala (90.) mit seinem zweiten Tor des Tages sorgten für den fulminanten Endstand von 7:4. Ein denkwürdiges Spiel, das einmal mehr bewies: In dieser Liga ist alles möglich, und der HSV weiß, wie man ein Torfestival gewinnt – auch wenn es ein paar Nerven kostet.



































