1. Liga · 24. Spieltag
16.07.2026- 11'AaronsonVorlage: Vieira
- 42'KalimuendoVorlage: Vermeeren
- 79'EngelsVorlage: Haugen
- 16'PulisicVorlage: Wirtz
- 30'SonVorlage: Wirtz
- 47'DíazVorlage: Nmecha
- 64'NmechaVorlage: Pulisic
- 90'Tasende
Irrsinn in München: Club dreht Spiel, Löwen im Tal der Tränen!
Was für ein Spektakel am 24. Spieltag der 1. Liga! Der TSV 1860 München empfing den 1. FC Nürnberg zu einem Gipfeltreffen, das von der ersten bis zur letzten Minute Hochspannung pur bot. Am Ende stand ein unglaubliches 3:4 für die Gäste.
Dabei begann alles nach Plan für die Hausherren: Bereits in der 11. Minute zappelte der Ball im Netz, als Aaronson nach Vorlage von Vieira die Führung für den TSV 1860 erzielte. Doch die Freude währte nicht lange. Nur fünf Minuten später glich Pulisic für Nürnberg aus, mustergültig bedient von Wirtz. Und es kam noch dicker für die Löwen: In der 30. Minute war es erneut eine Vorlage von Wirtz, die Son zur 1:2-Führung für den 1. FC Nürnberg verwertete. Kurz vor der Pause keimte noch einmal Hoffnung auf, als Kalimuendo (42. Minute) nach Vorarbeit von Vermeeren den Ausgleich zum 2:2 markierte.
Die zweite Halbzeit startete, wie die erste endete: mit einem Paukenschlag. Díaz brachte den Club in der 47. Minute mit 2:3 in Front, Nmecha war der Assistgeber. Und als Nmecha selbst in der 64. Minute nach Vorlage von Pulisic auf 2:4 erhöhte, schien die Partie entschieden. Doch wer den TSV 1860 kennt, weiß, dass er niemals aufgibt. Engels verkürzte in der 79. Minute auf 3:4, nach Vorlage von Haugen, und entfachte noch einmal ein Feuerwerk der Hoffnung. Trotz aller Bemühungen und einer beeindruckenden Moral gelang den Löwen der Ausgleich nicht mehr. Die Gäste aus Nürnberg, die mit 62% Ballbesitz und 14 Schüssen (davon 4,6 xG) die deutlich überlegenere Mannschaft waren, verteidigten ihren knappen Vorsprung bis zum Schlusspfiff.
Die Statistik spricht Bände: Während der TSV 1860 München nur 5 Schüsse auf das Tor brachte und 1,6 xG aufwies, zeigten die Nürnberger eine beeindruckende Effizienz. Die Löwen kämpften, gewannen aber nur 5 von 28 Zweikämpfen, während der Club 7 für sich entscheiden konnte. Eine gelbe Karte für die Hausherren, keine für die Gäste – auch das ein Zeichen für die Intensität, aber auch die Cleverness der Nürnberger. Am Ende steht ein verdienter Sieg für den 1. FC Nürnberg, der die Tabellenspitze der VDFB-Liga noch spannender macht. Der TSV 1860 München muss diese bittere Niederlage erst einmal verdauen, hat aber gezeigt, dass er bis zum Schluss kämpft.



































