1. Liga · 21. Spieltag
30.06.2026- 15'Jackson
- 43'SouzaVorlage: Dárdai
- 56'ZirkzeeVorlage: Dárdai
- 86'OwusuVorlage: Pflücke
- 6'HaalandVorlage: Gittens
- 33'PavlovicVorlage: Gittens
- 38'HaalandVorlage: Gittens
- 45'Bellingham
- 69'HaalandVorlage: Ekitike
- 73'SzoboszlaiVorlage: Haaland
- 80'Haaland
Elf-Tore-Wahnsinn am Millerntor: Zebras triumphieren im vogelwilden Offensiv-Spektakel
Was für ein geschichtsträchtiges Spektakel am 21. Spieltag der 1. Liga!
Die Zuschauer am Millerntor rieben sich ungläubig die Augen, als der FC St. Pauli und der MSV Duisburg ein Offensiv-Feuerwerk abbrannten, das jegliche taktische Fesseln sprengte. Am Ende stand ein vogelwildes 4:7 auf der Anzeigetafel – ein Resultat, das vor allem die Defensivfetischisten auf beiden Seiten fassungslos zurückließ.
Die Partie begann ohne jegliches Abtasten. Bereits in der 6. Minute schlug der MSV eiskalt zu: Nach feiner Vorarbeit von Gittens netzte Sturm-Hüne Haaland zur frühen Führung ein. Die Kiezkicker zeigten sich jedoch keineswegs geschockt.
Jackson besorgte in der 15. Minute den schnellen Ausgleich.
Doch Duisburg blieb giftiger in den Zweikämpfen, wovon die Statistik am Ende stolze 30 verbuchte (11 gewonnen).
Pavlovic (33.) und erneut Haaland (38.) – jeweils mustergültig bedient vom überragenden Gittens – schraubten das Ergebnis auf 1:3.
Zwar verkürzte Souza (43.) nach Dárdai-Vorlage noch vor der Pause, doch Bellingham stellte quasi mit dem Halbzeitpfiff den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her.
Wer dachte, die Trainer würden in der Kabine Beton anmischen, sah sich getäuscht.
Zirkzee brachte St. Pauli in der 56. Minute wieder heran, ehe die große Show des norwegischen Torgaranten im MSV-Trikot weiterging.
Haaland schnürte mit den Treffern zum 3:5 (69., Vorlage Ekitike) und dem brutalen Knockout zum 3:7 (80.) seinen Viererpack, unterbrochen nur von Szoboszlais Treffer (73.) nach Haalands eigener Vorarbeit.
Owusus spätes Tor zum 4:7-Endstand (86.) war nur noch kosmetischer Natur.
Am Ende spiegelte das nackte Zahlenwerk die Duisburger Dominanz wider: Ein xG-Wert von 5,8 zu 2,5 sprach eine deutliche Sprache zugunsten der Zebras, die mit 14 Schüssen die Hamburger Defensive ein ums andere Mal überrannten. St. Pauli verbuchte zwar 51 Prozent Ballbesitz und eine fabelhafte Passquote von 92 Prozent, stand defensiv jedoch schlicht auf verlorenem Posten.



































