Regionalliga · 12. Spieltag
15.03.201625.200 Zuschauer
Torschützen
- Sararer 1
- Zandi 1
Keine Tore
Spielbericht
Lautern schlägt Bremen
Daniel Bongart bedient
Neu-Trainer Reinhold noch ohne Sieg, dazu DAS Top-Team der Liga zu Gast auf dem Betzeberg, die Quoten für de Lauterer standen also schlecht. Die Gäste (obwohl nicht in rot) legten auch gleich los wie die Feuerwehr und setzen den FCK unter Druck. Besonders im Mittelfeld überzeugten die Werderaner durch Überlegenheit im Kopfballspiel und vorne waren Hunt und Rama stets gefährlich. Umso überraschender war dann die plötzliche kalte Dusche in Minute 12. Der pfeilschnelle Ede setzte sich am Flügel durch und in der Mitte konnte Sararer gegen die Laufrichtung des Torwarts einnicken. Die Gäste aus dem Norden reagierten mit wütenden Gegenangriffen und konnten ganze Eckballserien für sich verbuchen. Dennoch blieb es bis zum Pausenpfiff beim 1:0.
In der zweiten Hälfte schaltete der SVW dann noch einen ganz hoch und setzte Lautern in der eigenen Hälfte fest. Nach einer Stunde machte sich dann aber langsam ein Kräfteverschleiß bemerkbar. Der FCK bekam gegen die hoch stehenden Bremer immer mehr Möglichkeiten auch selbst schnell nach vorn zu spielen. In Minute 79 war es dann abermals Ede, der steil geschickt wurde, in die Mitte flankte, wo der eben eingewechselte Zandi das 2:0 markieren konnte - fast eine exakte Kopie des 1:0. Auf der FCK-Bank machte sich Erleichterung breit, während die Haupttribüne von der SVW-Bank ein deutliches "Drecksspiel!!!" zu hören bekam, so dass der vierte Offizielle mahnend den Zeigfinger hob.
Der 1.FC Kaiserslautern gewinnt sein erstes Spiel unter Stefan Reinhold während der SV Werder Bremen die Tabellenführung entgültig an das Überraschungsteam aus Worms abegeben muss. Der FCK hatte mehr Ballbesitz (52:48), die Torschusstatistik (4:13) zeigt aber deutlich, warum es Gäste-Trainer Bongart so gründlich die Laune verhagelt hatte.
Daniel Bongart: "Glückwunsch! Ich bin dann mal weg. Hab nen Hals..."
Stefan Reinhold: "3 Punkte wirken erst einmal sehr befreiend, die nehmen wir sehr gerne mit. Die Konter haben wir sehr gut ausgespielt, da bin ich sehr zufrieden. In den Druckphasen der Bremer haben wir aber teilweise etwas zu kopflos agiert, so dass ich den Ball schon einige Male fast drin gesehen habe. Ich kann den Frust meines Kollegen verstehen, ich hätte da auch Lust auf einen Jürgen-Klinsmann-Gedächtnistritt" bekommen."Kommentare (0)
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