Regionalliga Süd · 8. Spieltag
24.03.2010Torschützen
VikAB Keine Tore
FSV - Bartolovic 1
- Gashi 1
Spielbericht
Derbytime um die Vorherrschaft am Main!
Frankfurt gegen Aschaffenburg
von Alexander Klitzpera
Hallo, FSV-Fans,
es könnte mein letztes Spiel für den FSV gewesen sein. Hinter mir liegen 14 nervenaufreibende Saisonspiele in Liga und Pokal, und keines glich dem anderen.
Egal, wie das Ergebnis lautete und wie einige Spieler von uns gespielt haben, wir haben IMMER gemeinsam gewonnen und gemeinsam verloren.
Nach den schwachen Leistungen in den letzten 3 Spielen gegen Oberstein, Nürnberg und Ingolstadt hat der Coach einen heftigen Wutanfall bekommen und das System verändert.
Statt im 4-3-3 spielen wir jetzt mit der 4-4-2-Formation mit 2 Sechsern und 2 Offensiven an den Außen.
Gefiel mir persönlich ganz gut, die Entscheidung, denn wir haben ein bisschen zu wenig Unterstützung aus dem Mittelfeld bekommen, wenn der Gegner im Angriff war.
Naja, das Leben ist kein Ponyhof - dafür zahle ich auch gerne 3 Euro zum wahrscheinlichen Abschied.
Ich hab nicht erwartet, dass mich der Coach aufstellt, vor allem nach dem Patzer gegen Ingolstadt, der unser Aus bedeutete.
Ich wollte es wieder gut machen.
Ausgerechnet gegen den Tabellenletzten und punktlosen Erzrivalen aus Aschaffenburg sollte, musste im Main-Derby gewonnen werden.
Gerade mal 900 Zuschauer verirrten sich ins Stadion, glücklicherweise waren aber viele FSV-Fans dabei. Wir waren über 90 Minuten gefühlt in der Überzahl.
Denn das Duell liest sich so:
Aschaffenburg gegen Frankfurt, oder
0 Tore zu 2 Tore, oder
1 Schuss zu 14 Schüsse, oder
0 Ecken zu 5 Ecken, oder
76 Pässe zu 133 Pässe, oder
eine Passquote von mageren 68 % für die Viktoria zu 81 % beim FSV!
Vor allem die Passquote lag aus unserer Sicht auf der Hand, schließlich kam ein neuer Trainer, der das Team nicht kannte und die Spieler waren natürlich verunsichert.
Ich mache es keinem dort zum Vorwurf.
Die Tore erzielten übrigens unser Captain Mladen Bartolovic und Perparim Gashi in der 79. bzw. 50. Minute.
Die 1. Halbzeit war hierbei aber ein Trauerspiel auf beiden Seiten. Da beide Coaches das System umgestellt haben, war die 1. Halbzeit so spannend wie das Finale im Yak-Scheiße-Werfen in Tadschikistan.
Fehlpass um Fehlpass, und trotzdem hatte man als Spieler des FSV das Gefühl, dass das heute gar nicht anders als mit einem Sieg enden konnte.
Denn die bereits erwähnten 14 zu 1 Torschüsse aus unserer Sicht verursachten das.
Ich bin froh, eine Zweikampfquote von 79 % vorweisen zu können. Sicherlich eine Sache, die man in der Vita vermerken kann, sollte ich den Verein verlassen.
Aber, um ganz ehrlich zu sein, würde ich doch gerne hier bleiben, und meine Spielerkollegen sehen das ähnlich.
Doch sollte das mein letztes Spiel für den FSV gewesen sein, werde ich es definitiv nicht vergessen. Danke an die Fans!
Ich hoffe, ich habe euch nicht gelangweilt, eure Nummer 3,
Alexander Klitzpera
_______________________________________________________________________________
Martin Guzdaj: "Ich denke, dass sich die Einkäufe langsam aber sicher integriert haben. Entscheidend ist für mich aber, dass die Mannschaft heute vieles gezeigt hat, was in den letzten Wochen nicht da war. Einzig und allein die Torschussquote stört mich weiterhin extrem. Bei 14 Torschüssen dürfen ruhig mal mehr als 2 Tore fallen. Meinem Trainerkollegen Udo Wonndorf wünsche ich viel Glück in Aschaffenburg; er wird es dringend brauchen."
Udo Wonndorf: "Von Nord nach Süd sind nicht nur etliche Kilometer, sondern auch Fußballwelten. Dies ist mein erster Eindruck, welchen ich heute bekommen habe.Aber ich bin ja gekommen um Leben in Aschaffenburg einzuhauchen. Dies wird schwer aber machbar. Das Spiel selber fällt unter die Kategorie Betriebsausflug mit Bewegungssport. Aus dieser Situation muss ganz schnell Feuerwehreinsatz auf höchster Ebene werden. Ein Glückwunsch geht im übrigen an den Trainer vom FSV. Man sieht sich in der Rückrunde."
Frankfurt gegen Aschaffenburg
von Alexander Klitzpera
Hallo, FSV-Fans,
es könnte mein letztes Spiel für den FSV gewesen sein. Hinter mir liegen 14 nervenaufreibende Saisonspiele in Liga und Pokal, und keines glich dem anderen.
Egal, wie das Ergebnis lautete und wie einige Spieler von uns gespielt haben, wir haben IMMER gemeinsam gewonnen und gemeinsam verloren.
Nach den schwachen Leistungen in den letzten 3 Spielen gegen Oberstein, Nürnberg und Ingolstadt hat der Coach einen heftigen Wutanfall bekommen und das System verändert.
Statt im 4-3-3 spielen wir jetzt mit der 4-4-2-Formation mit 2 Sechsern und 2 Offensiven an den Außen.
Gefiel mir persönlich ganz gut, die Entscheidung, denn wir haben ein bisschen zu wenig Unterstützung aus dem Mittelfeld bekommen, wenn der Gegner im Angriff war.
Naja, das Leben ist kein Ponyhof - dafür zahle ich auch gerne 3 Euro zum wahrscheinlichen Abschied.
Ich hab nicht erwartet, dass mich der Coach aufstellt, vor allem nach dem Patzer gegen Ingolstadt, der unser Aus bedeutete.
Ich wollte es wieder gut machen.
Ausgerechnet gegen den Tabellenletzten und punktlosen Erzrivalen aus Aschaffenburg sollte, musste im Main-Derby gewonnen werden.
Gerade mal 900 Zuschauer verirrten sich ins Stadion, glücklicherweise waren aber viele FSV-Fans dabei. Wir waren über 90 Minuten gefühlt in der Überzahl.
Denn das Duell liest sich so:
Aschaffenburg gegen Frankfurt, oder
0 Tore zu 2 Tore, oder
1 Schuss zu 14 Schüsse, oder
0 Ecken zu 5 Ecken, oder
76 Pässe zu 133 Pässe, oder
eine Passquote von mageren 68 % für die Viktoria zu 81 % beim FSV!
Vor allem die Passquote lag aus unserer Sicht auf der Hand, schließlich kam ein neuer Trainer, der das Team nicht kannte und die Spieler waren natürlich verunsichert.
Ich mache es keinem dort zum Vorwurf.
Die Tore erzielten übrigens unser Captain Mladen Bartolovic und Perparim Gashi in der 79. bzw. 50. Minute.
Die 1. Halbzeit war hierbei aber ein Trauerspiel auf beiden Seiten. Da beide Coaches das System umgestellt haben, war die 1. Halbzeit so spannend wie das Finale im Yak-Scheiße-Werfen in Tadschikistan.
Fehlpass um Fehlpass, und trotzdem hatte man als Spieler des FSV das Gefühl, dass das heute gar nicht anders als mit einem Sieg enden konnte.
Denn die bereits erwähnten 14 zu 1 Torschüsse aus unserer Sicht verursachten das.
Ich bin froh, eine Zweikampfquote von 79 % vorweisen zu können. Sicherlich eine Sache, die man in der Vita vermerken kann, sollte ich den Verein verlassen.
Aber, um ganz ehrlich zu sein, würde ich doch gerne hier bleiben, und meine Spielerkollegen sehen das ähnlich.
Doch sollte das mein letztes Spiel für den FSV gewesen sein, werde ich es definitiv nicht vergessen. Danke an die Fans!
Ich hoffe, ich habe euch nicht gelangweilt, eure Nummer 3,
Alexander Klitzpera
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Martin Guzdaj: "Ich denke, dass sich die Einkäufe langsam aber sicher integriert haben. Entscheidend ist für mich aber, dass die Mannschaft heute vieles gezeigt hat, was in den letzten Wochen nicht da war. Einzig und allein die Torschussquote stört mich weiterhin extrem. Bei 14 Torschüssen dürfen ruhig mal mehr als 2 Tore fallen. Meinem Trainerkollegen Udo Wonndorf wünsche ich viel Glück in Aschaffenburg; er wird es dringend brauchen."
Udo Wonndorf: "Von Nord nach Süd sind nicht nur etliche Kilometer, sondern auch Fußballwelten. Dies ist mein erster Eindruck, welchen ich heute bekommen habe.Aber ich bin ja gekommen um Leben in Aschaffenburg einzuhauchen. Dies wird schwer aber machbar. Das Spiel selber fällt unter die Kategorie Betriebsausflug mit Bewegungssport. Aus dieser Situation muss ganz schnell Feuerwehreinsatz auf höchster Ebene werden. Ein Glückwunsch geht im übrigen an den Trainer vom FSV. Man sieht sich in der Rückrunde."
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