Regionalliga Süd · 19. Spieltag
01.08.2010Torschützen
Keine Tore
FSV - Reiß 1
- Perchtold 1
- Cidimar 2
- Bartolovic 3
Spielbericht
Der FSV zaubert sich zum 6. Sieg in Folge
Ist vielleicht sogar noch der Aufstieg möglich?
Nach dem Sensationssieg gegen Nürnberg war man davon ausgegangen, dass die Mannschaft des FSV Frankfurt zu erschöpft wäre, um gegen Freiburg an die Leistung anzuknüpfen.
Das Gegenteil ist eingetroffen. Die Leistung im Nachholspiel gegen Freiburg war eine Leistungssteigerung gegenüber dem Club-Spiel.
"Das liegt ganz einfach daran, dass zum Einen die Chemie stimmt in unserer Mannschaft", erklärte Torschütze Thorsten Reiß, "und zum anderen haben wir durch den Sieg beim Club einen unglaublichen Motivationsschub bekommen. Das spornt dich richtig an!"
Dabei war in der ersten halben Stunde eigentlich nichts los. Die Frankfurter waren tatsächlich etwas angespannt und müde wirkend gestartet, schoben sich den Ball hin und her, ohne eine Offensivaktion zustande zu bringen. Ganz nach dem Barca-Prinzip: Unter keinen Umständen den Ball verlieren, dann bekommst du auch kein Gegentor.
Dafür war der erste Ball des FSV gleich drin! Bartolovic erzielt in der 30. Minute sehr schön das 1:0. Eigentlich unglaublich, dass der Kapitän mal ein wichtiges Tor schießt, witzelte der Trainerstab nach dem Führungstreffer.
"Ja, es mag schon sein, dass ich in den letzten Wochen nicht die spielentscheidenden Tore geschossen hab", gibt die Nummer 10 zu, "Aber ich finde, dass jedes Tor wichtig ist, auch für das Selbstvertrauen."
Selbstvertrauen hat Mladen Bartolovic durch dieses 1:0 sichtlich getankt, denn in der 42. Minute zimmert er aus dem rechten Strafraumeck einfach mal aufs Tor. Ein Schuss, den er so normalerweise wahrscheinlich nicht gewagt hätte. Der Torwart sieht hierbei nicht gut aus, und schon heißt es 2:0 für den FSV.
Mit 2:0 ging es in die Kabine.
Nach dem Seitenwechsel drückte der FSV auf die vorzeitige Entscheidung. In der 51. Minute knallt Cidimar den Ball nach schönem Pass von Pintol volle Kanne oben links ins Eck. Da gab es nichts zu halten für den Keeper.
Das 4:0 hätte schon in der 54. fallen können, jedoch bremste Willi seinen Gegenspieler Bartolovic unsportlich und sah dafür prompt die rote Karte. Der Freistoß endete nicht im 4:0.
In der 63. Minute war die Messe endgültig gelesen. Nach einem Konter zieht Cidimar 2 Gegenspieler auf sich und bedient dann den dadurch völlig freistehenden Thorsten Reiß, der Maß nimmt und das 4:0 erzielt.
Dann ließ der FSV die ganze Sache ruhiger angehen und so kam der SCF doch zu recht ansehnlichen Chancen. Hätten sie doch nur eine genutzt! Gelegenheit dazu gab es jedenfalls.
Das 5:0 in der 77. Minute durch Cidimar war nur noch Formsache. Der Torwart konnte zuerst parieren, doch der Abpraller landet direkt auf Cidimars Fuß und von da im Tor.
In der 87. nimmt Bartolovic noch einmal Maß. Nach oben links zirkuliert er den Ball in grandioser Manier in den Kasten.
In der Nachspielzeit dann noch Perchtold aus 25 Metern, Volley, Bumm, Tor. Das kennt man von ihm.
Fakt ist: 6 der 7 Tore waren für den Keeper heute unhaltbar. Freiburg hatte 2-3 100%ige, diese jedoch nicht genutzt, und dann passiert es halt einfach, dass so ein Ergebnis zustande kommt.
Freiburg ist ernüchtert, und in Frankfurt träumt man klammheimlich vom Aufstieg.
_____________________________________________________________
Guzdaj: "Ich kann es verstehen wenn die Fans vom Aufstieg träumen, aber wir müssen auch realistisch bleiben. Trotz des heutigen Hammersieges sind wir nur auf Platz 4 und haben kumuliert deutlich weniger Punkte als Oberstein. Ich sag mal so, wenn wir gegen Fabo gewinnen können, dann haben wir eine Mini-Chance. Ansonsten gehen wir das Ziel Aufstieg nächste Saison an."
Ist vielleicht sogar noch der Aufstieg möglich?
Nach dem Sensationssieg gegen Nürnberg war man davon ausgegangen, dass die Mannschaft des FSV Frankfurt zu erschöpft wäre, um gegen Freiburg an die Leistung anzuknüpfen.
Das Gegenteil ist eingetroffen. Die Leistung im Nachholspiel gegen Freiburg war eine Leistungssteigerung gegenüber dem Club-Spiel.
"Das liegt ganz einfach daran, dass zum Einen die Chemie stimmt in unserer Mannschaft", erklärte Torschütze Thorsten Reiß, "und zum anderen haben wir durch den Sieg beim Club einen unglaublichen Motivationsschub bekommen. Das spornt dich richtig an!"
Dabei war in der ersten halben Stunde eigentlich nichts los. Die Frankfurter waren tatsächlich etwas angespannt und müde wirkend gestartet, schoben sich den Ball hin und her, ohne eine Offensivaktion zustande zu bringen. Ganz nach dem Barca-Prinzip: Unter keinen Umständen den Ball verlieren, dann bekommst du auch kein Gegentor.
Dafür war der erste Ball des FSV gleich drin! Bartolovic erzielt in der 30. Minute sehr schön das 1:0. Eigentlich unglaublich, dass der Kapitän mal ein wichtiges Tor schießt, witzelte der Trainerstab nach dem Führungstreffer.
"Ja, es mag schon sein, dass ich in den letzten Wochen nicht die spielentscheidenden Tore geschossen hab", gibt die Nummer 10 zu, "Aber ich finde, dass jedes Tor wichtig ist, auch für das Selbstvertrauen."
Selbstvertrauen hat Mladen Bartolovic durch dieses 1:0 sichtlich getankt, denn in der 42. Minute zimmert er aus dem rechten Strafraumeck einfach mal aufs Tor. Ein Schuss, den er so normalerweise wahrscheinlich nicht gewagt hätte. Der Torwart sieht hierbei nicht gut aus, und schon heißt es 2:0 für den FSV.
Mit 2:0 ging es in die Kabine.
Nach dem Seitenwechsel drückte der FSV auf die vorzeitige Entscheidung. In der 51. Minute knallt Cidimar den Ball nach schönem Pass von Pintol volle Kanne oben links ins Eck. Da gab es nichts zu halten für den Keeper.
Das 4:0 hätte schon in der 54. fallen können, jedoch bremste Willi seinen Gegenspieler Bartolovic unsportlich und sah dafür prompt die rote Karte. Der Freistoß endete nicht im 4:0.
In der 63. Minute war die Messe endgültig gelesen. Nach einem Konter zieht Cidimar 2 Gegenspieler auf sich und bedient dann den dadurch völlig freistehenden Thorsten Reiß, der Maß nimmt und das 4:0 erzielt.
Dann ließ der FSV die ganze Sache ruhiger angehen und so kam der SCF doch zu recht ansehnlichen Chancen. Hätten sie doch nur eine genutzt! Gelegenheit dazu gab es jedenfalls.
Das 5:0 in der 77. Minute durch Cidimar war nur noch Formsache. Der Torwart konnte zuerst parieren, doch der Abpraller landet direkt auf Cidimars Fuß und von da im Tor.
In der 87. nimmt Bartolovic noch einmal Maß. Nach oben links zirkuliert er den Ball in grandioser Manier in den Kasten.
In der Nachspielzeit dann noch Perchtold aus 25 Metern, Volley, Bumm, Tor. Das kennt man von ihm.
Fakt ist: 6 der 7 Tore waren für den Keeper heute unhaltbar. Freiburg hatte 2-3 100%ige, diese jedoch nicht genutzt, und dann passiert es halt einfach, dass so ein Ergebnis zustande kommt.
Freiburg ist ernüchtert, und in Frankfurt träumt man klammheimlich vom Aufstieg.
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Guzdaj: "Ich kann es verstehen wenn die Fans vom Aufstieg träumen, aber wir müssen auch realistisch bleiben. Trotz des heutigen Hammersieges sind wir nur auf Platz 4 und haben kumuliert deutlich weniger Punkte als Oberstein. Ich sag mal so, wenn wir gegen Fabo gewinnen können, dann haben wir eine Mini-Chance. Ansonsten gehen wir das Ziel Aufstieg nächste Saison an."
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