Regionalliga Nord · 16. Spieltag
24.05.2006Torschützen
CFC Keine Tore
Sachsen - Agali 1
Spielbericht
Kann gewinnen peinlich sein?
Chemnitz - Der CFC traf am heutigen Mittwoch auf die Mannschaft von Sachsen Leipzig. Nur zwei Punkte Rückstand hatte das Team von Karsten Schröder vor der Partie auf den Tabellenvierten und noch die Chance auf drei Punkte im Nachholspiel gegen Osnabrück. Somit ein wichtiges Spiel im Kampf um die oberen Plätze. Dementsprechend motiviert mussten die Chemnitzer Spieler in das Duell gehen. Aber auch für Leipzig ging es um eine Menge.
Das zeigte sich bei einer Mannschaft direkt nach dem Anpfiff. Chemnitz begann die Gäste direkt unter Druck zu setzen und griff schon am gegnerischen 16er an. Die Leipziger hatten Mühe ein Spiel nach vorne zu entwickeln, stattdessen hatte man alle Hände voll zu tun, den Gegner am Tore schießen zu hindern. Das variable Spiel der Hausherren machte Conte und Co. das Leben äußerst schwer, doch nicht zuletzt Rott sorgte dafür, dass es zunächst beim 0:0 blieb.
Gegen Ende der ersten Halbzeit kam dann Leipzig etwas besser ins Spiel. Zaghafte Vorstöße blieben jedoch meist in den Reihen der Chemnitzer Abwehr stecken. Der Schiedsrichter sah bereits auf die Uhr und der Pausentee schien in Sicht, da erreichte ein langer Befreiungsschlag der Leipziger Abwehr ihren Stürmer Viktor Agali. Der nahm die Beine in die Hände und machte sich auf den Weg Richtung Walke, dem Torwart der Heimmannschaft. Mit ihm liefen drei gegnerische Verteidiger und Agalis Chancen waren recht gering ein Tor zu erzielen. Doch der Nigerianer täuschte sie alle, trat am Strafraum auf den Ball, ließ die Gegner ins Leere laufen und hämmerte den Ball in den langen Winkel zur 0:1 Führung (45.).
Den anschließenden Anstoß ließ der Unparteiische zwar noch ausführen, aber danach war dann auch Halbzeit.
0:1 für Leipzig: Ein überraschendes Ergebnis zu diesem Zeitpunkt.
Nach dem Wechsel spielte nur noch eine Mannschaft: Chemnitz. Der CFC stellte um und warf alles nach vorne um mit aller Macht zum Ausgleich zu kommen. Über die Außen - durch die Mitte, aus dem Spiel - per Standard, aus der Entfernung - aus kurzer Distanz. Sie versuchten alles. Besonders bei Eckbällen kam Gefahr im Leipziger Strafraum auf. Doch mal war es der Pfosten, mal ein Verteidigerbein - der Ball wollte nicht hinein.
Eigner, Grozavu, Gruschka und Conte schlugen die Bälle überwiegend blind aus der Gefahrenzone und die Kugel kam postwendend zurück. Dazu zeigte immerhin Rott wieder eine starke Leistung - vielleicht als einziger Leipziger. Zu den Löschaktionen im eigenen Strafraum kamen nun auch eine Reihe taktischer Fouls im Mittelfeld, die immer wieder Zeit für das führende Team brachten. Kurz vor Schluss artete eine dieser Unsportlichkeiten jedoch aus. Torschütze Agali sah nach Grätsche von hinten zu Recht die Rote Karte.
Im darauf folgenden Angriff bot sich dann die beste Möglichkeit zum Ausgleich für Chemnitz. Nach schöner Flanke vom linken Flügel stand Haehnge mutterseelen allein 10 Meter vor dem Tor. Sein Kopfball war jedoch einen Tick zu hoch angesetzt und blieb am Ende auf dem Tor liegen.
So fiel bis zum Schluss kein Treffer mehr und Sachsen Leipzig entführte 3 Punkte aus Chemnitz. Wenn auch die Meinungen auf der Tribüne sonst unterschiedlich ausfallen. Heute war man sich einig:
0:1 für Leipzig: Ein peinliches Ergebnis zu diesem Zeitpunkt.

Die Teams laufen ins Stadion an der Gellertstraße ein.
Stimmen zum Spiel
Karsten Schröder: "Mein Kollege Ellfred oder wie der heißt sollte sich was schämen für seine Graupentruppe. So einen schwachen Gegner hatten wir diese Saison überhaupt noch nicht! Gut, Meppen, aber die wollten ja auch gar nicht. Dann haben sie kurz vor Schluss auch noch beide Torpfosten unten ein wenig abgesägt, sonst wäre Sebastians Kopfball drin gewesen."
Martin Ellinghaus: "Ich möchte meiner Mannschaft ein großes Lob aussprechen ... leider geht das heute nicht."
Das zeigte sich bei einer Mannschaft direkt nach dem Anpfiff. Chemnitz begann die Gäste direkt unter Druck zu setzen und griff schon am gegnerischen 16er an. Die Leipziger hatten Mühe ein Spiel nach vorne zu entwickeln, stattdessen hatte man alle Hände voll zu tun, den Gegner am Tore schießen zu hindern. Das variable Spiel der Hausherren machte Conte und Co. das Leben äußerst schwer, doch nicht zuletzt Rott sorgte dafür, dass es zunächst beim 0:0 blieb.
Gegen Ende der ersten Halbzeit kam dann Leipzig etwas besser ins Spiel. Zaghafte Vorstöße blieben jedoch meist in den Reihen der Chemnitzer Abwehr stecken. Der Schiedsrichter sah bereits auf die Uhr und der Pausentee schien in Sicht, da erreichte ein langer Befreiungsschlag der Leipziger Abwehr ihren Stürmer Viktor Agali. Der nahm die Beine in die Hände und machte sich auf den Weg Richtung Walke, dem Torwart der Heimmannschaft. Mit ihm liefen drei gegnerische Verteidiger und Agalis Chancen waren recht gering ein Tor zu erzielen. Doch der Nigerianer täuschte sie alle, trat am Strafraum auf den Ball, ließ die Gegner ins Leere laufen und hämmerte den Ball in den langen Winkel zur 0:1 Führung (45.).
Den anschließenden Anstoß ließ der Unparteiische zwar noch ausführen, aber danach war dann auch Halbzeit.
0:1 für Leipzig: Ein überraschendes Ergebnis zu diesem Zeitpunkt.
Nach dem Wechsel spielte nur noch eine Mannschaft: Chemnitz. Der CFC stellte um und warf alles nach vorne um mit aller Macht zum Ausgleich zu kommen. Über die Außen - durch die Mitte, aus dem Spiel - per Standard, aus der Entfernung - aus kurzer Distanz. Sie versuchten alles. Besonders bei Eckbällen kam Gefahr im Leipziger Strafraum auf. Doch mal war es der Pfosten, mal ein Verteidigerbein - der Ball wollte nicht hinein.
Eigner, Grozavu, Gruschka und Conte schlugen die Bälle überwiegend blind aus der Gefahrenzone und die Kugel kam postwendend zurück. Dazu zeigte immerhin Rott wieder eine starke Leistung - vielleicht als einziger Leipziger. Zu den Löschaktionen im eigenen Strafraum kamen nun auch eine Reihe taktischer Fouls im Mittelfeld, die immer wieder Zeit für das führende Team brachten. Kurz vor Schluss artete eine dieser Unsportlichkeiten jedoch aus. Torschütze Agali sah nach Grätsche von hinten zu Recht die Rote Karte.
Im darauf folgenden Angriff bot sich dann die beste Möglichkeit zum Ausgleich für Chemnitz. Nach schöner Flanke vom linken Flügel stand Haehnge mutterseelen allein 10 Meter vor dem Tor. Sein Kopfball war jedoch einen Tick zu hoch angesetzt und blieb am Ende auf dem Tor liegen.
So fiel bis zum Schluss kein Treffer mehr und Sachsen Leipzig entführte 3 Punkte aus Chemnitz. Wenn auch die Meinungen auf der Tribüne sonst unterschiedlich ausfallen. Heute war man sich einig:
0:1 für Leipzig: Ein peinliches Ergebnis zu diesem Zeitpunkt.

Die Teams laufen ins Stadion an der Gellertstraße ein.
Stimmen zum Spiel
Karsten Schröder: "Mein Kollege Ellfred oder wie der heißt sollte sich was schämen für seine Graupentruppe. So einen schwachen Gegner hatten wir diese Saison überhaupt noch nicht! Gut, Meppen, aber die wollten ja auch gar nicht. Dann haben sie kurz vor Schluss auch noch beide Torpfosten unten ein wenig abgesägt, sonst wäre Sebastians Kopfball drin gewesen."
Martin Ellinghaus: "Ich möchte meiner Mannschaft ein großes Lob aussprechen ... leider geht das heute nicht."
Kommentare (0)
Noch keine Kommentare vorhanden.