Regionalliga Nord · 9. Spieltag
05.04.2006
CFC
2 : 1
FCM
Karsten7281 05.04. Planina1985
19.000 Zuschauer
Torschützen
CFC
  • Gfreiter 1
  • Hähnge 1
FCM
  • Thiebaut 1
Spielbericht
CFC dreht die Kiste
Hähnge und Gfreiter mit späten Treffern

Nach dem Dreher gegen Fortuna Köln und dem Sogutwiedreher gegen den HSV hat der Chemnitzer FC den 1. FC Magdeburg trotz eines 0:1-Rückstandes mit 2:1 besiegt.
Beide Mannschaften spielten direkt nach vorne und lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. An den Gruselfußball der Spiele gegen Wuppertal und noch mehr gegen Preußen Münster fühlte sich das Chemnitzer Publikum keineswegs erinnert, obwohl die Begegnung lange Zeit ohne Tore auskommen musste. Beide Teams tauchten in der ersten Halbzeit des öfteren frei vor dem gegnerischen Gehäuse auf, die Gastgeber hatten zu dem einige Möglichkeiten durch Schüsse aus der zweiten Reihe.

Im zweiten Durchgang waren es die Magdeburger, die mehr Spielanteile besaßen. Dennoch bedurfte es einer Wartezeit von 22 Minuten und noch viel mehr eines indiskutablen Bockes von Tomasz Bobel, ehe Thiebaut in der 67. Minute zum 0:1 einköpfen konnte. Die Gäste versuchten direkt nachzulegen, doch stellte Himmelblau schnell um, Schröder beorderte die hängende Spitze Lepoint sowie Gfreiter an die vorderste Front und ließ fortan mit einem 4-2-4-System angreifen.
Dies zahlte sich aus. Als die Magdeburger auf der Jagd nach dem zweiten Treffer zu weit aufgerückt waren, konnte Hähnge bereits an der Mittellinie starten und aus 20 Metern den Ball über den Gäste-Keeper hinweg ins Tor lupfen (77.). Die Magdeburger wirkten platt und hatten zunächst nichts entgegenzusetzen. In diese Phase der Lethargie fiel dann auch das Chemnitzer Siegtor durch Gfreiter (85.), der einen Abpraller in Folge eines Hähnge-Kopfballs über die Linie köpfen konnte.

Erst jetzt fanden die Magdeburger zurück ins Spiel, der CFC stand nur noch hinten drin und brachte den Sieg mit Glück über die Runden. Mit eben diesem Glück oder auch Unglück haderte im Anschluss auch der Magdeburger Coach Angeleski, der sich fragte, warum bloß immer die höher platzierte Mannschaft die Spiele gewänne.

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