Regionalliga Nord · 29. Spieltag
19.08.200530.400 Zuschauer
Torschützen
- Conceicao 2
- Thiebaut 1
CFC - Hähnge 1
Spielbericht
Hamburch - Nach sieben Spielen ohne Niederlage und 17 Punkten hat es den Chemnitzer FC wieder erwischt. Beim Auswärtsspiel zu Hause gegen den Aufsteiger aus dem Puff gab es eine 1:3-Niederlage.
Und dieses Ergebnis ging auch völlig in Ordnung, wenngleich die Sachsen sich teuer verkauften und den Hanseaten das Leben durch großen Einsatz schwer machten.
So hatten die Himmelblauen auch die erste richtig dicke Torchance nach fünf Minuten, als Hähnge völlig frei jedoch ebenso perplex vor dem gegnerischen Tor auftauchte und dem drögen Torwart den Ball in die Arme schob. Zehn Minuten später war es dann Alexander Tetzner, der mit einer rekordverdächtigen Einlage seiner Mannschaft einen Bärendienst erwies:
In der 15. Minute erhielt er die Gelbe Karte für ein Foul an der Mittellinie. Eine halbe Minute später erhielt er für eine identische Situation eine zweite Gelbe Karte. Das war's.
Hähnge nun als einzige Spitze, Kolka ließ sich ins Mittelfeld zurückfallen, war es nun, der sich aufrieb und versuchte, den Ball so lange wie möglich vom eigenen Tor fernzuhalten. Und in der 28. Minute gelang ihm dabei die größtmögliche Distanz, indem er den Ball einfach mal ins gegnerische Tor schoss. Einen Freistoß, den er selbst herausgeholt hatte, donnerte er an die Unterkante der Latte, von wo aus er ins Netz sprang.
Dies stellte den Spielverlauf einerseits auf den Kopf, andererseits belohnte es die Sachsen auch für ihren aufopferungsvollen Kampf. Conceicao jedoch verstand den Spaß nicht und glich noch vor der Pause zum 1:1 aus (40.)
Im zweiten Durchgang dann kämpften die heimischen Gäste zwar weiter, doch schien es nur eine Frage der Zeit zu sein, bis der führungstreffer für den Favoriten fallen würde. Zu groß war der Druck, zu gering die Entlastung für die der meist auf sich allein gestellte Hähnge sorgen konnte. Immerhin dauerte es aber bis zur 63. Minute, bis Thiebaut das 2:1 erzielen konnte.
Der CFC wehrte sich weiterhin energisch, hatte aber offensiv nichts mehr zuzusetzen und kassierte drei Minuten vor dem Ende noch einen weiteren Gegentreffer durch Conceicao.
Am Ende stand somit ein leistungsgerechtes 3:1 für St. Pauli sowie zwölf Arschtritte für Alexander Tetzner. Zehn von der Mannschaft, einer vom Trainer, und einer vom Schiedsrichter, der sich beim derart schnellen Zücken und wieder Verschwindenlassen der Karten die Sehnen von Daumen und Zeigefinger gezerrt hatte.
Und dieses Ergebnis ging auch völlig in Ordnung, wenngleich die Sachsen sich teuer verkauften und den Hanseaten das Leben durch großen Einsatz schwer machten.
So hatten die Himmelblauen auch die erste richtig dicke Torchance nach fünf Minuten, als Hähnge völlig frei jedoch ebenso perplex vor dem gegnerischen Tor auftauchte und dem drögen Torwart den Ball in die Arme schob. Zehn Minuten später war es dann Alexander Tetzner, der mit einer rekordverdächtigen Einlage seiner Mannschaft einen Bärendienst erwies:
In der 15. Minute erhielt er die Gelbe Karte für ein Foul an der Mittellinie. Eine halbe Minute später erhielt er für eine identische Situation eine zweite Gelbe Karte. Das war's.
Hähnge nun als einzige Spitze, Kolka ließ sich ins Mittelfeld zurückfallen, war es nun, der sich aufrieb und versuchte, den Ball so lange wie möglich vom eigenen Tor fernzuhalten. Und in der 28. Minute gelang ihm dabei die größtmögliche Distanz, indem er den Ball einfach mal ins gegnerische Tor schoss. Einen Freistoß, den er selbst herausgeholt hatte, donnerte er an die Unterkante der Latte, von wo aus er ins Netz sprang.
Dies stellte den Spielverlauf einerseits auf den Kopf, andererseits belohnte es die Sachsen auch für ihren aufopferungsvollen Kampf. Conceicao jedoch verstand den Spaß nicht und glich noch vor der Pause zum 1:1 aus (40.)
Im zweiten Durchgang dann kämpften die heimischen Gäste zwar weiter, doch schien es nur eine Frage der Zeit zu sein, bis der führungstreffer für den Favoriten fallen würde. Zu groß war der Druck, zu gering die Entlastung für die der meist auf sich allein gestellte Hähnge sorgen konnte. Immerhin dauerte es aber bis zur 63. Minute, bis Thiebaut das 2:1 erzielen konnte.
Der CFC wehrte sich weiterhin energisch, hatte aber offensiv nichts mehr zuzusetzen und kassierte drei Minuten vor dem Ende noch einen weiteren Gegentreffer durch Conceicao.
Am Ende stand somit ein leistungsgerechtes 3:1 für St. Pauli sowie zwölf Arschtritte für Alexander Tetzner. Zehn von der Mannschaft, einer vom Trainer, und einer vom Schiedsrichter, der sich beim derart schnellen Zücken und wieder Verschwindenlassen der Karten die Sehnen von Daumen und Zeigefinger gezerrt hatte.
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