Regionalliga Nord · 1. Spieltag
12.01.200515.200 Zuschauer
Torschützen
CFC - Zdrilic 1
- Tetzner 1
- Kolkka 1
- Hähnge 1
- Helbig 1
- Gockel 1
Spielbericht
Chemnitz - Den pessimistischen Vorraussagen des eigenen Trainers zum Trotz hat der Chemnitzer FC sein Auftaktspiel gegen Preußen Münster mit 4:2 gewonnen. Dabei zeigten die Gastgeber eine über weite Strecken grundsolide Vorstellung und siegten am Ende verdient.
Die Himmelblauen übernahmen von Anfang an das Zepter und hatten direkt eine dicke Tormöglichkeit, die Kolka jedoch ungenutzt ließ. In der Folge war der CFC bemüht, das Spiel zu kontrollieren, um keine leichtfertigen Ballverluste zu verursachen. Torchancen blieben daher vorerst aus, doch in der 19. Minute schlugen die Gastgeber erstmals zu: Kolka schickte seinen neuen Sturmpartner Hähnge steil in den Strafraum, der die Nerven behielt und zur Führung einschob.
Münster wurde nun stärker, waren sie doch bis dato kaum auf dem Platz gewesen. Das Spiel wurde ausgeglichener, auch die Gäste kamen nun zu Torchancen und erzielten im Anschluss an einen Konter, fast wie eine Kopie des Chemnitzer Treffers, den Ausgleich durch Helbig (34.)
Gegentore hatten sich in der Vorbereitung oftmals als überaus verheerend für die Chemnitzer erwiesen, und so schwante Trainer Schröder auch in diesem Fall Böses. Seine Mannschaft jedoch ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und versuchte nachzulegen. Am Ende half der Schiedsrichter. Die Pfeife gab einen Strafstoß, der ein wenig an das WM-Finale 1990 erinnerte. Das mussten sich auch David Allen Zdrilic und Torhüter Gössling gedacht haben, als sie gemeinsam den folgenden Elfmeter fast originalgetreu nachstellten. Allein die Härte des Schusses übertraf die Uraufführung des Duos Brehme/Goicoechea (44.).
Im Anschluss an den Pausentee hatten die Chemnitzer dann ihre stärkste Phase. Dicke, dicke Chancen wurden vergeben, das 3:1 lag in der Luft. Dennoch dauerte es bis zur 65. Minute, ehe der überragende Kolka die Führung erhöhen konnte. Kurzzeitig legte sich dann allerdings die Chemnitzer Verteidigung schlafen, und bald stand es nur noch 3:2 (68.) Gockel *kickeriki* hatte getroffen.
"Ruuuuuuuuuuuuuuuuich Axel, det lääääuuuuft!" schallte es von der himmelblauen Trainerbank. In den Ruf hinein brandete jedoch erneuter Torjubel. Alexander Tetzner hatte sich durch den kompletten Strafraum der Gäste getankt und das 4:2 erzielt (71.)
Nun schien das Spiel entschieden, doch zehn Minuten später gab es einen weiteren Elfmeter - diesmal berechtigt, denn Helbig war von zwei Chemnitzer Verteidigern in die Zange genommen und zu Fall gebracht worden. Rechts unten - und Bobel in der richtigen Ecke. Die Chance vertan, es gab nur Eckball, in dessen Folge der CFC einen Bilderbuchkonter fuhr, der zum 5:2 hätte führen müssen. Anschließend konnten die Sachsen den Sieg nach Hause schaukeln.
Michael Brandhorst: Mit dieser Leistung heute können wir und dürfen wir nicht zufrieden sein. Wir müssen lernen besser zusammen zu spielen. Nach der langen Winterpause ist die Mannschaft noch nicht da angekommen, was in der Mannschaft steckt, aber ich denke, wir werden im laufe der Saison uns noch steigern. Wenn nicht dann sieht es nicht gut aus, und wir werden sehr schnell um denn Abstieg kämpfen müssen.
Karsten Schröder: Ja, ich bin tatsächlich überrascht. Die Vorbereitung verlief doch eher lustlos bis katastrophal. Heute hat die Mannschaft eine sehr gute Leistung geboten, wir müssen in den kommenden Wochen sehen, wieviel sie wirklich wert ist.
Die Himmelblauen übernahmen von Anfang an das Zepter und hatten direkt eine dicke Tormöglichkeit, die Kolka jedoch ungenutzt ließ. In der Folge war der CFC bemüht, das Spiel zu kontrollieren, um keine leichtfertigen Ballverluste zu verursachen. Torchancen blieben daher vorerst aus, doch in der 19. Minute schlugen die Gastgeber erstmals zu: Kolka schickte seinen neuen Sturmpartner Hähnge steil in den Strafraum, der die Nerven behielt und zur Führung einschob.
Münster wurde nun stärker, waren sie doch bis dato kaum auf dem Platz gewesen. Das Spiel wurde ausgeglichener, auch die Gäste kamen nun zu Torchancen und erzielten im Anschluss an einen Konter, fast wie eine Kopie des Chemnitzer Treffers, den Ausgleich durch Helbig (34.)
Gegentore hatten sich in der Vorbereitung oftmals als überaus verheerend für die Chemnitzer erwiesen, und so schwante Trainer Schröder auch in diesem Fall Böses. Seine Mannschaft jedoch ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und versuchte nachzulegen. Am Ende half der Schiedsrichter. Die Pfeife gab einen Strafstoß, der ein wenig an das WM-Finale 1990 erinnerte. Das mussten sich auch David Allen Zdrilic und Torhüter Gössling gedacht haben, als sie gemeinsam den folgenden Elfmeter fast originalgetreu nachstellten. Allein die Härte des Schusses übertraf die Uraufführung des Duos Brehme/Goicoechea (44.).
Im Anschluss an den Pausentee hatten die Chemnitzer dann ihre stärkste Phase. Dicke, dicke Chancen wurden vergeben, das 3:1 lag in der Luft. Dennoch dauerte es bis zur 65. Minute, ehe der überragende Kolka die Führung erhöhen konnte. Kurzzeitig legte sich dann allerdings die Chemnitzer Verteidigung schlafen, und bald stand es nur noch 3:2 (68.) Gockel *kickeriki* hatte getroffen.
"Ruuuuuuuuuuuuuuuuich Axel, det lääääuuuuft!" schallte es von der himmelblauen Trainerbank. In den Ruf hinein brandete jedoch erneuter Torjubel. Alexander Tetzner hatte sich durch den kompletten Strafraum der Gäste getankt und das 4:2 erzielt (71.)
Nun schien das Spiel entschieden, doch zehn Minuten später gab es einen weiteren Elfmeter - diesmal berechtigt, denn Helbig war von zwei Chemnitzer Verteidigern in die Zange genommen und zu Fall gebracht worden. Rechts unten - und Bobel in der richtigen Ecke. Die Chance vertan, es gab nur Eckball, in dessen Folge der CFC einen Bilderbuchkonter fuhr, der zum 5:2 hätte führen müssen. Anschließend konnten die Sachsen den Sieg nach Hause schaukeln.
Michael Brandhorst: Mit dieser Leistung heute können wir und dürfen wir nicht zufrieden sein. Wir müssen lernen besser zusammen zu spielen. Nach der langen Winterpause ist die Mannschaft noch nicht da angekommen, was in der Mannschaft steckt, aber ich denke, wir werden im laufe der Saison uns noch steigern. Wenn nicht dann sieht es nicht gut aus, und wir werden sehr schnell um denn Abstieg kämpfen müssen.
Karsten Schröder: Ja, ich bin tatsächlich überrascht. Die Vorbereitung verlief doch eher lustlos bis katastrophal. Heute hat die Mannschaft eine sehr gute Leistung geboten, wir müssen in den kommenden Wochen sehen, wieviel sie wirklich wert ist.
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