Regionalliga Nord · 27. Spieltag
28.10.2003Torschützen
CFC - Zdrilic 2
- Tetzner 2
- Gfreiter 1
- Avdic 1
FC 95 Keine Tore
Spielbericht
Chemnitz - Ein Schützenfest in der Schlussphase versüßte den Chemnitzer Zuschauern den Heimweg. Nachdem die Himmelblauen sich lange Zeit schwer getan hatten, eröffnete Harald Gefreiter nach 67 Minuten ein fröhliches Scheibenschießen.
Die favorisierten Gastgeber übernahmen erwartungsgemäß von Beginn an die Initiative und erarbeiteten sich Torchancen. Richtig gefährlich wurde es vor dem Schöndorfer Tor jedoch nur selten, zu sattelfest stand die Verteidigung der Gäste. Zudem mangelte es dem Spiel der Chemnitzer an Tempo. Dies änderte sich, als Avdic einen Pass in die Tiefe von Meggle erlief, sich den Ball mit einem Zwischensprint bis fast an die Grundlinie vorlegte, um dann von links eine Flanke direkt auf den Kopf von Zdrilic zu schlagen. Dieser köpfte den Ball über den indisponierten Schöndorfer Schluss man in die Maschen (25.)
Das Spiel änderte sich wenig, der CFC blieb die überlegene Mannschaft, brachte aber noch immer zu wenig Tempo ins Spiel und fühlte sich offenbar zu sicher. Plötzlich tauchte Pecoria freistehend an der Strafraumgrenze auf, Bobel stürmte aus dem Tor und semmelte den Schöndorfer einfach um. Es gab nichtmal Gelb, dafür aber Elfmeter - und Bobel gelang der Beweis, dass Fußball oft ungerecht ist.
Die Schöndorfer hatten nun Blut geleckt und versuchten nachzulegen - das Ergebnis war das 2:0 durch Alen Avdic, der davon profitierte, dass der folgende Konter mustergültig und schnell gefahren wurde (39.)
Ein hochverdienter Pausenstand zweifellos, denn der CFC hatte die Partie bisland durchaus souverän gespielt. Allerdings hätte man sich nicht beklagen können, hätte Bobel Rot gesehen, und hätten die Gäste per Strafstoß den wenn auch überraschenden Ausgleich erzielt.
Das Bild änderte sich in der zweiten Halbzeit nur unwesentlich. Der CFC machte nun allerdings einen besseren Eindruck in den Zweikämpfen, kam allerdings weiterhin nicht zu klaren Torchancen. So musste eine Einzelaktion herhalten, um für die Vorentscheidung zu suchen: Gfreiter nahm einem Schöndorfer Verteidiger den Ball ab und hatte 35 Meter vor dem Tor freie Bahn. Er rannte los und versenkte den Ball schließlich mühelos zum 3:0 (68.)
Das war das Signal, der Bann war gebrochen, Schöndorf geschlagen. Die Chemnitzer konnten den Ball nun nach Belieben laufen lassen, die zuvor so sichere Verteidigung der Gäste brach nun völlig auseinander und ließ sich nach allen Regeln der Kunst ausspielen. Schön herausgespielt waren alle drei der noch folgenden Chemnitzer Treffer durch Tetzner (72. und 90.) sowie Zdrilic (82.)
Stimmen zum Spiel:
Toni von Ehr: Das Ergebnis fand ich nun etwas hoch, aber mit Dauer des Spiels wurden die Spieler müde, und so fielen die Tore dann doch noch zum 6:0. Glückwunsch an mein altes Team, die ich doch gerne noch etwas geärgert hatte. Aber nun gehe ich mal was essen damit ich genug Kotzen kann ;)
Karsten Schröder: Es sah lange nicht nach einem so klaren Erfolg aus. Unser Gegner stand sehr gut in der Abwehr und hätte uns zum Ende der ersten Halbzeit sogar den Ausgleich einschenken können. In der ersten Halbzeit haben wir zum Teil einfach zu wenig riskiert, nach dem 3:0 ging alles wie von alleine.
Torschüsse 16:3
davon aufs Tor 13:1
Zweikämpfe 19:12
Ecken 2:0
Pässe 81% : 80%
Ballbesitz 51:49
Tore: 1:0, 5:0 Zdrilic (25./82.), 2:0 Avdic (39.), 3:0 Gfreiter (68.), 4:0, 6:0 Tetzner (72./90.)
Die favorisierten Gastgeber übernahmen erwartungsgemäß von Beginn an die Initiative und erarbeiteten sich Torchancen. Richtig gefährlich wurde es vor dem Schöndorfer Tor jedoch nur selten, zu sattelfest stand die Verteidigung der Gäste. Zudem mangelte es dem Spiel der Chemnitzer an Tempo. Dies änderte sich, als Avdic einen Pass in die Tiefe von Meggle erlief, sich den Ball mit einem Zwischensprint bis fast an die Grundlinie vorlegte, um dann von links eine Flanke direkt auf den Kopf von Zdrilic zu schlagen. Dieser köpfte den Ball über den indisponierten Schöndorfer Schluss man in die Maschen (25.)
Das Spiel änderte sich wenig, der CFC blieb die überlegene Mannschaft, brachte aber noch immer zu wenig Tempo ins Spiel und fühlte sich offenbar zu sicher. Plötzlich tauchte Pecoria freistehend an der Strafraumgrenze auf, Bobel stürmte aus dem Tor und semmelte den Schöndorfer einfach um. Es gab nichtmal Gelb, dafür aber Elfmeter - und Bobel gelang der Beweis, dass Fußball oft ungerecht ist.
Die Schöndorfer hatten nun Blut geleckt und versuchten nachzulegen - das Ergebnis war das 2:0 durch Alen Avdic, der davon profitierte, dass der folgende Konter mustergültig und schnell gefahren wurde (39.)
Ein hochverdienter Pausenstand zweifellos, denn der CFC hatte die Partie bisland durchaus souverän gespielt. Allerdings hätte man sich nicht beklagen können, hätte Bobel Rot gesehen, und hätten die Gäste per Strafstoß den wenn auch überraschenden Ausgleich erzielt.
Das Bild änderte sich in der zweiten Halbzeit nur unwesentlich. Der CFC machte nun allerdings einen besseren Eindruck in den Zweikämpfen, kam allerdings weiterhin nicht zu klaren Torchancen. So musste eine Einzelaktion herhalten, um für die Vorentscheidung zu suchen: Gfreiter nahm einem Schöndorfer Verteidiger den Ball ab und hatte 35 Meter vor dem Tor freie Bahn. Er rannte los und versenkte den Ball schließlich mühelos zum 3:0 (68.)
Das war das Signal, der Bann war gebrochen, Schöndorf geschlagen. Die Chemnitzer konnten den Ball nun nach Belieben laufen lassen, die zuvor so sichere Verteidigung der Gäste brach nun völlig auseinander und ließ sich nach allen Regeln der Kunst ausspielen. Schön herausgespielt waren alle drei der noch folgenden Chemnitzer Treffer durch Tetzner (72. und 90.) sowie Zdrilic (82.)
Stimmen zum Spiel:
Toni von Ehr: Das Ergebnis fand ich nun etwas hoch, aber mit Dauer des Spiels wurden die Spieler müde, und so fielen die Tore dann doch noch zum 6:0. Glückwunsch an mein altes Team, die ich doch gerne noch etwas geärgert hatte. Aber nun gehe ich mal was essen damit ich genug Kotzen kann ;)
Karsten Schröder: Es sah lange nicht nach einem so klaren Erfolg aus. Unser Gegner stand sehr gut in der Abwehr und hätte uns zum Ende der ersten Halbzeit sogar den Ausgleich einschenken können. In der ersten Halbzeit haben wir zum Teil einfach zu wenig riskiert, nach dem 3:0 ging alles wie von alleine.
Torschüsse 16:3
davon aufs Tor 13:1
Zweikämpfe 19:12
Ecken 2:0
Pässe 81% : 80%
Ballbesitz 51:49
Tore: 1:0, 5:0 Zdrilic (25./82.), 2:0 Avdic (39.), 3:0 Gfreiter (68.), 4:0, 6:0 Tetzner (72./90.)
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