Regionalliga Nord · 3. Spieltag
06.07.20039.500 Zuschauer
Torschützen
TeBe - Wohlgemut 1
- Soerensen 1
CFC - Avdic 1
- Hähnge 1
Spielbericht
Berlin - Tennis Borussia Berlin gegen den Chemnitzer FC. Vor der Saison von vielen als eines DER Spitzenspiele der laufenden Saison gehandelt. Und man kann eines vorwegnehmen: An Spannung war dieses Match kaum zu überbieten, und obschon es auch keine spielerische Feinkost bot, so konnten sich Liebhaber von atemberaubenden Zweikämpfen kaum sattsehen.
Der Reihe nach.
Die Gäste aus Sachsen waren bemüht, von Beginn an das Heft in die Hand zu nehmen, sie hatten mehr Ballbesitz und gewannen mehr Zweikämpfe. Allein es fehlte an der Durchschlagkraft nach vorne, was die Mannschaft von TeBe Berlin nach und nach sicherer werden ließ. So war es in der ersten Halbzeit auch zumeist der Strafraum der Himmelblauen, in dem es lichterloh brannte. Allerdings kamen die Hauptstädter kaum einmal zum Torabschluss, da die Chemnitzer Verteidiger sich sprichwörtlich den Arsch aufrissen und damit die Berliner Stürmer regelrecht zur Verzweifung brachten? Wie soll man schließlich ein Tor erzielen, wenn man überhaupt nicht den Ball in Richtung desselben schießen kann?
Irgendwann klappte es dann doch, und Jan Derek Sörensen, der im Chemnitzer Strafraum sträflich vergessen worden war, vollendete unhaltbar zum verdienten 1:0 (29.) In der Folge gelang den frustrierten Chemnitzern, die sich doch fast eine halbe Stunde lang so tapfer gewehrt hatten, wenig. Das 2:0 schien ein Frage der Zeit zu sein, als Avdic auf links freigespielt wurde, der eine Flanke in den Lauf von Hähnge schlagen konnte. Dieser musste nur noch den Fuß hinhalten, und es stand 1:1 (42.). Und dann, anscheinend stand die Berliner Verteidigung unter Schock, verlor man nach dem Anstoß direkt den Ball, Avdic wurde überhaupt nicht angegriffen, spazierte zum Strafraum der Gastgeber und stellte mit dem 1:2 den Spielverlauf vollends auf den Kopf (44.)
In der zweiten Halbzeit allerdings begannen die Himmelblauen, sich diese Führung uneingeschränkt zu verdienen. Kaum einmal kamen die Berliner aus der eigenen Hälfte. Der CFC hatte das Spiel im Griff, erarbeitete sich aber zu wenig glasklare Torchancen. In der 75. Minute ließ Alexander Tetzner sich den Ball - unglaublich aber wahr - vom bereits geschlagenen Torhüter drei Meter vor dem leeren Tor doch noch vom Fuß nehmen. In diesem Moment schwante Trainer Schröder Böses.
Und tatsächlich kamen die mausetot erschienenen Berliner zurück ins Spiel und erkämpften sich den Ausgleich gegen eine Chemnitzer Abwehr, die einfach den Ball nicht weg bekam (88.)Beinahe wäre es für die Chemnitzer sogar noch total in die Hose gegangen, TeBe hatte noch eine riesige Chance, doch Bobel, der Torhüter, wurde zum Helden und hielt den Punkt gegen Gaekel fest. "Warum schießt der nicht?!" regte sich Trainer Oliver Neumann auf.
Fazit: In einem hochspannenden, kampfbetonten aber überaus fairen Spiel kam es zu einer über 90 Minuten gesehen gerechten Punkteteilung, mit der beide Teams sicherlich gut leben können. Allerdings muss für beide im Spiel gegen den nächsten Aufstiegskandidaten ein Sieg her, um nicht von Anfang an nur hinterher zu laufen.
Tore: 1:0 Sörensen (28.), 1:1 Hähnge (42.), 1:2 Avdic (44.), 2:2 Wohlgemut (88.)
Der Reihe nach.
Die Gäste aus Sachsen waren bemüht, von Beginn an das Heft in die Hand zu nehmen, sie hatten mehr Ballbesitz und gewannen mehr Zweikämpfe. Allein es fehlte an der Durchschlagkraft nach vorne, was die Mannschaft von TeBe Berlin nach und nach sicherer werden ließ. So war es in der ersten Halbzeit auch zumeist der Strafraum der Himmelblauen, in dem es lichterloh brannte. Allerdings kamen die Hauptstädter kaum einmal zum Torabschluss, da die Chemnitzer Verteidiger sich sprichwörtlich den Arsch aufrissen und damit die Berliner Stürmer regelrecht zur Verzweifung brachten? Wie soll man schließlich ein Tor erzielen, wenn man überhaupt nicht den Ball in Richtung desselben schießen kann?
Irgendwann klappte es dann doch, und Jan Derek Sörensen, der im Chemnitzer Strafraum sträflich vergessen worden war, vollendete unhaltbar zum verdienten 1:0 (29.) In der Folge gelang den frustrierten Chemnitzern, die sich doch fast eine halbe Stunde lang so tapfer gewehrt hatten, wenig. Das 2:0 schien ein Frage der Zeit zu sein, als Avdic auf links freigespielt wurde, der eine Flanke in den Lauf von Hähnge schlagen konnte. Dieser musste nur noch den Fuß hinhalten, und es stand 1:1 (42.). Und dann, anscheinend stand die Berliner Verteidigung unter Schock, verlor man nach dem Anstoß direkt den Ball, Avdic wurde überhaupt nicht angegriffen, spazierte zum Strafraum der Gastgeber und stellte mit dem 1:2 den Spielverlauf vollends auf den Kopf (44.)
In der zweiten Halbzeit allerdings begannen die Himmelblauen, sich diese Führung uneingeschränkt zu verdienen. Kaum einmal kamen die Berliner aus der eigenen Hälfte. Der CFC hatte das Spiel im Griff, erarbeitete sich aber zu wenig glasklare Torchancen. In der 75. Minute ließ Alexander Tetzner sich den Ball - unglaublich aber wahr - vom bereits geschlagenen Torhüter drei Meter vor dem leeren Tor doch noch vom Fuß nehmen. In diesem Moment schwante Trainer Schröder Böses.
Und tatsächlich kamen die mausetot erschienenen Berliner zurück ins Spiel und erkämpften sich den Ausgleich gegen eine Chemnitzer Abwehr, die einfach den Ball nicht weg bekam (88.)Beinahe wäre es für die Chemnitzer sogar noch total in die Hose gegangen, TeBe hatte noch eine riesige Chance, doch Bobel, der Torhüter, wurde zum Helden und hielt den Punkt gegen Gaekel fest. "Warum schießt der nicht?!" regte sich Trainer Oliver Neumann auf.
Fazit: In einem hochspannenden, kampfbetonten aber überaus fairen Spiel kam es zu einer über 90 Minuten gesehen gerechten Punkteteilung, mit der beide Teams sicherlich gut leben können. Allerdings muss für beide im Spiel gegen den nächsten Aufstiegskandidaten ein Sieg her, um nicht von Anfang an nur hinterher zu laufen.
Tore: 1:0 Sörensen (28.), 1:1 Hähnge (42.), 1:2 Avdic (44.), 2:2 Wohlgemut (88.)
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