Regionalliga Nord · 2. Spieltag
25.06.200313.200 Zuschauer
Torschützen
- Wuerll 1
- Pereira 2
- Zechner 1
- Balcarek 3
Spielbericht
2 spieltag, ein spiel stand auf dem plan, das eigentlich mit anderen vorzeichen begangen werden sollte :
Borussia Mönchengladbach - Union Berlin
doch ersteinmal einen tag zurück. das niederrheinderby duesseldorf - gladbach 4:0) war gerade zuende, als ein schockierter und frustrierter simon amberg, seineszeichens erfolgreicher trainer der borussen, vor die mikrophone trat und konsterniert verkündete, dass sein team am boden zerstört wäre, ob der niederlage im "spiel des jahres". er werde alles versuchen, das team für das morgige spiel gegen union berlin wieder aufzubauen, sprachs und verschwand schnell in der kabine.
schnell war die nacht vergangen und beide teams erschienen pünktlich um 10.30 am bökelberg.
anstoss erste halbzeit. gladbach wirkte anfangs nicht sehr ballsicher und so vertendelte schuessler in der eigenen hälfte bereits in der dritten minute den ball. zechner nahm ihn auf gab schnell weiter zu balcarek und dieser traf zum frühen 0:1 mit einem satten schuss.
totenstille auf den rängen. dejavu erlebnis beim borussentrainer. kassierte man doch tags zuvor ebenfalls in den ersten minuten einen treffer.
am mittelkreis angekommen bekamen die spieler von aussen ein zeichen, doch ruhig zu bleiben.
dies beherzigten sie und liessen den ball ersteinmal durch die eigenen reihen laufen. das gab ballsicherheit und man spielte in der folgezeit ansehnlichen offensiven fussball. dieser mut wurde in der 10 minute durch den neuzugang im sturmzentrum, pereira belohnt. 1:1.
beide mannschaften schienen nun schon zu diesem frühen zeitpunkt die entscheidung zu suchen, denn es ging hin und her. die illuminaten minute lief gerade als o`neill den ball am eigenen strafraum abgrätschte, ihn unter kontrolle bekam , schnell nach vorne passte, wo in zentraler position henri heeren bereits ballgierig wartete. 10 meter von ihm entfernt machte sich zechner spurtschnell auf den weg richtung gladbacher tor, langer ball von heeren, der kurz vor dem strafraum von besagtem zechner aufgenommen wurde und dann auch noch im kasten von purket untergebracht werden konnte.
1:2, doch diesmal schnappten sich die zurückliegenden spieler schnell den ball und spurteten schnell wieder zum mittelpunkt.
berlin noch dem torjubel verfallen, konnte dem von gladbach schnell gepassten ball nicht herr werden und über fünf bis sechs stationen lief der ball durch die heimische mittelfeldreihe, ehe stevic den tödlichen ball in die gasse spielte und wuerll den ball schön an wulnikowski zum 2:2 vorbeischlenzte.
gladbach in der folgezeit weiter am drücker und man erspielte sich chance um chance,fünf minuten vor der halbzeit tankt sich choji am strafraum durch zog den ball gekonnt aufs tor, diesen konnte der berliner tormann nur abklatschen und pereira hatte keine mühe den ball aus spitzem winkel flach ins tor einzuschieben .
3:2 für die heimelf und so ging es auch in die kabinen.
Die zweite Hälfte lassen wir von einem Zuschauer berichten:
"Ja, hallo! Also ich war ja der Erste im Stadion. Beim Anpfiff habe ich alleine gejubelt und ein bengalisches Feuer entfacht und da selbst Manolo zu dieser frühen Morgenstunde noch nicht ganz pünktlich erschien, habe ich zusätzlich die Trommel traktiert. Das war eine Freude.
Doch ich wurde gebeten die zweite Hälfte zu kommentieren. Mittlerweile waren dann doch die erwarteten 16.000 Zuschauer auf den Bökelberg gekommen und sie hofften natürlich auf eine ebenso Spannungs- und Torgeladene Halbzeit wie die Erste. Ich muss gestehen, dass ich mich ein wenig von der wankelmütigen Seite präsentierte. Das liegt an meiner sozialen Ader. Ich liebe Fußball, ABER ich mag es nicht, wenn jemand verliert, also habe ich mit meinen Pyroeffekten und als Einmann-Percussion-Spektakel die jeweils zurückliegende Mannschaft angefeuert.
So kam es, dass ich erst kurz vor der Halbzeit zum ersten Mal in "UNIOOOOOOOOOOOOON"-Rufe ausbrach und während der Pause ein infernalisches Szenario der Aufmunterung der Gastelf wie Gottes Zorn aus dem Himmel fahren ließ.
Was soll ich sagen. Glauben Sie, was sie wollen, ABER ich denke mein Ansporn war entscheidend für das darauf Folgende. Wie von der Tarantel gestochen legten die Berliner nach dem Wiederanpfiff los.
Kaum fiel das 3:3 in der 49. Minute, da verstummte ich selbverständlich umgehend, doch im weiten Rund der Gladbacher hallten meine Rufe wohl noch nach, denn keine 3 Minuten später ballerte erneut Balcarek das Leder zur erneuten Führung der Gäste.
Das ging ja gut los. In der RL Nord bekommt man wenigsten nocht etwas geboten für sein. Seien wir mal ehrlich: 15 Euro selbst für einen regelmäßigen Besucher wie mich sind schon ein stolzer Lohn der zu zahlen ist. Doch heute war jeder Cent gerechtfertigt.
Im Folgenden war die Union bemüht den Vorsprung heim zu bringen. Es gab wohl hier und da noch ein paar Chancen, doch ließen die Gastgeber den unbedingten Kampfeswillen ein wenig vermissen. So ging der Sieg für die Gäste irgendwie schon in Ordnung, obwohl ein Unentschieden bestimmt gerechter gewesen wäre.
So, das war es von mir. Ein Besuch zu Heimspielen der Borussia ist auf jeden Fall ein Tipp und die werden diese Saison schon noch ihre Punkte holen, wenn sie es schaffen, die Spielweise der ersten Hälfte auch über 90 Minuten zu zeigen."
Borussia Mönchengladbach - Union Berlin
doch ersteinmal einen tag zurück. das niederrheinderby duesseldorf - gladbach 4:0) war gerade zuende, als ein schockierter und frustrierter simon amberg, seineszeichens erfolgreicher trainer der borussen, vor die mikrophone trat und konsterniert verkündete, dass sein team am boden zerstört wäre, ob der niederlage im "spiel des jahres". er werde alles versuchen, das team für das morgige spiel gegen union berlin wieder aufzubauen, sprachs und verschwand schnell in der kabine.
schnell war die nacht vergangen und beide teams erschienen pünktlich um 10.30 am bökelberg.
anstoss erste halbzeit. gladbach wirkte anfangs nicht sehr ballsicher und so vertendelte schuessler in der eigenen hälfte bereits in der dritten minute den ball. zechner nahm ihn auf gab schnell weiter zu balcarek und dieser traf zum frühen 0:1 mit einem satten schuss.
totenstille auf den rängen. dejavu erlebnis beim borussentrainer. kassierte man doch tags zuvor ebenfalls in den ersten minuten einen treffer.
am mittelkreis angekommen bekamen die spieler von aussen ein zeichen, doch ruhig zu bleiben.
dies beherzigten sie und liessen den ball ersteinmal durch die eigenen reihen laufen. das gab ballsicherheit und man spielte in der folgezeit ansehnlichen offensiven fussball. dieser mut wurde in der 10 minute durch den neuzugang im sturmzentrum, pereira belohnt. 1:1.
beide mannschaften schienen nun schon zu diesem frühen zeitpunkt die entscheidung zu suchen, denn es ging hin und her. die illuminaten minute lief gerade als o`neill den ball am eigenen strafraum abgrätschte, ihn unter kontrolle bekam , schnell nach vorne passte, wo in zentraler position henri heeren bereits ballgierig wartete. 10 meter von ihm entfernt machte sich zechner spurtschnell auf den weg richtung gladbacher tor, langer ball von heeren, der kurz vor dem strafraum von besagtem zechner aufgenommen wurde und dann auch noch im kasten von purket untergebracht werden konnte.
1:2, doch diesmal schnappten sich die zurückliegenden spieler schnell den ball und spurteten schnell wieder zum mittelpunkt.
berlin noch dem torjubel verfallen, konnte dem von gladbach schnell gepassten ball nicht herr werden und über fünf bis sechs stationen lief der ball durch die heimische mittelfeldreihe, ehe stevic den tödlichen ball in die gasse spielte und wuerll den ball schön an wulnikowski zum 2:2 vorbeischlenzte.
gladbach in der folgezeit weiter am drücker und man erspielte sich chance um chance,fünf minuten vor der halbzeit tankt sich choji am strafraum durch zog den ball gekonnt aufs tor, diesen konnte der berliner tormann nur abklatschen und pereira hatte keine mühe den ball aus spitzem winkel flach ins tor einzuschieben .
3:2 für die heimelf und so ging es auch in die kabinen.
Die zweite Hälfte lassen wir von einem Zuschauer berichten:
"Ja, hallo! Also ich war ja der Erste im Stadion. Beim Anpfiff habe ich alleine gejubelt und ein bengalisches Feuer entfacht und da selbst Manolo zu dieser frühen Morgenstunde noch nicht ganz pünktlich erschien, habe ich zusätzlich die Trommel traktiert. Das war eine Freude.
Doch ich wurde gebeten die zweite Hälfte zu kommentieren. Mittlerweile waren dann doch die erwarteten 16.000 Zuschauer auf den Bökelberg gekommen und sie hofften natürlich auf eine ebenso Spannungs- und Torgeladene Halbzeit wie die Erste. Ich muss gestehen, dass ich mich ein wenig von der wankelmütigen Seite präsentierte. Das liegt an meiner sozialen Ader. Ich liebe Fußball, ABER ich mag es nicht, wenn jemand verliert, also habe ich mit meinen Pyroeffekten und als Einmann-Percussion-Spektakel die jeweils zurückliegende Mannschaft angefeuert.
So kam es, dass ich erst kurz vor der Halbzeit zum ersten Mal in "UNIOOOOOOOOOOOOON"-Rufe ausbrach und während der Pause ein infernalisches Szenario der Aufmunterung der Gastelf wie Gottes Zorn aus dem Himmel fahren ließ.
Was soll ich sagen. Glauben Sie, was sie wollen, ABER ich denke mein Ansporn war entscheidend für das darauf Folgende. Wie von der Tarantel gestochen legten die Berliner nach dem Wiederanpfiff los.
Kaum fiel das 3:3 in der 49. Minute, da verstummte ich selbverständlich umgehend, doch im weiten Rund der Gladbacher hallten meine Rufe wohl noch nach, denn keine 3 Minuten später ballerte erneut Balcarek das Leder zur erneuten Führung der Gäste.
Das ging ja gut los. In der RL Nord bekommt man wenigsten nocht etwas geboten für sein. Seien wir mal ehrlich: 15 Euro selbst für einen regelmäßigen Besucher wie mich sind schon ein stolzer Lohn der zu zahlen ist. Doch heute war jeder Cent gerechtfertigt.
Im Folgenden war die Union bemüht den Vorsprung heim zu bringen. Es gab wohl hier und da noch ein paar Chancen, doch ließen die Gastgeber den unbedingten Kampfeswillen ein wenig vermissen. So ging der Sieg für die Gäste irgendwie schon in Ordnung, obwohl ein Unentschieden bestimmt gerechter gewesen wäre.
So, das war es von mir. Ein Besuch zu Heimspielen der Borussia ist auf jeden Fall ein Tipp und die werden diese Saison schon noch ihre Punkte holen, wenn sie es schaffen, die Spielweise der ersten Hälfte auch über 90 Minuten zu zeigen."
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