Regionalliga Nord · 16. Spieltag
02.12.2002Torschützen
- Dowe 1
- Grzegorczyn 1
- Guscinas 1
CFC - Kunze 2
- Hähnge 1
Spielbericht
Tore: 1:0 Dowe (4.); 1:1 Haehnge (13.); 1:2 Kunze (25.); 1:3 Kunze (32.); 2:3 Guscinas (40.); 3:3 Gregorczyn (73.)
Zuschauer: 3000
Gelbe/Rote Karten: Fehlanzeige
Spieler des Tages: Gregorczyn
Kiel - Der Chemnitzer FC reiste zu dem KSV Holstein Kiel, der weiterhin vorne um den Aufsteig mitspielt. Es begann gleich munter, als kurz nach dem Anspiel Sawkulycz gefoult wurde und mit Verdacht auf Muskelfaserriss ausgewechselt wurde. Für ihn kam Neuzugang Ivankovic.
Den Freistoß führte Grujev aus, der den Ball schön auf den Kopf von Dowe platzierte. Der Kopfball landete zum 1:0 im Netz der Chemnitzer.
Die Kieler jubelten ob des schnellen Tores und die Mannschaft spielte engagiert weiter. Jedoch konnte Chemnitz nur 9 Minuten später die Verwirrung in der Abwehr nutzen und glich aus durch Haehnge. Die Kieler nun etwas nervöser konnten keinen guten Angriff einleiten, ganz anders Chemnitz. Sie nutzten in der 25.Minute ihre zweite Chance zum 2:1, nachdem Kunze das Kopfballduell gegn Hardt gewinnen konnte. Erneut Kunze traf 7 Minuten später gar zum 3:1 nach einer wunderschönen Kombination.
Es war totenstill in der Kieler Fangemeinschaft und die Chemnitzer waren im 7.Himmel. Die Sensation schien nahe, doch Kiel spielte und spielte weiter, insgesamt jedoch zu uneffektiv. Guscinas konnte aber nach einem fehlpass in der 40.Minute auf 2:3 verkürzen, was die Kieler wieder an Lautstärke zunehmen ließ.
Fortan war es ein Sturmlauf der Kieler, der jedoch immer und immer wieder von den beherzten Abwehrrecken der Chemnitzer gestört wurde. Und war die Abwehr nicht mehr zur Stelle, so war es Torhüter Bobel, der sich heute ein ums andere Mal auszeichnen konnte.
In der 73.Minute hieß es erst mal Aufatmen für die Kieler, als Gregorczyn mit einem satten Schuss aus 16 Metern Bobel überwinden und dieser den Ball nur abklatschen konnte.
Kiel versuchte noch einmal alles, jedoch zu einem Siegtreffer reichte es nicht mehr.
Alles in allem ein schönes Spiel, in dem Kiel seine Moral zeigte, aber nicht das Können der vorangegangenen Spiele.
D.Scheidl: Wir können mit diesem Ergebnis noch zufrieden sein, wir waren einfach zu einfallslos vor dem gegnerischen Tor. Chemnitz hat seine Chancen optimal genutzt, wir nicht.
K.Schröder: Wir sehen dieses Spiel mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Haben wir doch Holstein Kiel an den Rand einer Niederlage gespielt, jedoch waren wir chancenmäig unterlegen und können mit dem Ergebnis zufrieden sein.
Nun wird in Kiel wohl wieder der Torschuss trainiert, denn bei 12:4 hancen hätte schon etwas mehr rausspringen können. In Chemnitz werden wohl die Abwehrspieler zu den gefeierten Helden des Spiels werden.
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