Regionalliga Nord · 29. Spieltag
21.04.200311.400 Zuschauer
Torschützen
CFC - Avdic 3
- Kunze 1
Bblsbrg Keine Tore
Spielbericht
Chemnitz - Einen standesgemäßen Sieg erwarteten die Zuschauer im Stadion an der Gellertstraße von ihrem CFC gegen das als Absteiger feststehenden Schlusslicht aus der Potsdamer Vorstadt. Dass die Erwartungen am Ende erfüllt wurden, war jedoch alles andere als ein dem Spielverlauf entsprechendes Ergebnis.
Die Sachsen begannen überlegen, brachten jedoch kaum eine gefährliche Aktion in Richtung Gästetor zustande. Zwingend wurde erst eine schöne Kombination auf der rechten Seite. Die daraus resultierende Flanke verwertete Avdic freistehend zur Führung (18.). Weit gefehlt hatten allerdings jene, die nun erwarteten, dass alles jetzt seinen Lauf nehmen würde.
Pustekuchen - selten in dieser Saison schwamm die Chemnitzer Abwehr derart wie in den dem Tor folgenden 25 Minuten. Bobel musste mehrere Male frei laufenden Stürmern das Leder vom Fuß stibitzen und konnte ansonsten nur auf die erschreckende Abschlussschwäche des Gegners vertrauen. Auf DIE war allerdings an diesem Tag auch wirklich Verlass, von 14 Torschüssen der Babelsberger gingen gerade einmal zwei tatsächlich in Richtung des Chemnitzer Gehäuses. So kam es, wie es kommen musste, Avdic wurde bei einem Konter schön steil geschickt und verwandelte eiskalt zum 2:0 (44.)
Zu Beginn des zweiten Durchgangs hatten die Sachsen das Spiel dann auch wieder im Griff. Wiederum Avdic (52.) und Kunze (61.) ließen innerhalb weniger Minuten ein Debakel für die Gäste befürchten, doch kam es erstens anders und zweitens als alle dachten.
Denn nun kämpften die Babelsberger bravourös und stemmten sich gegen eine haushohe Pleite. Mit viel Einsatz und Charakterstärke wurden sie immer wieder gefährlich, obwohl das Spiel natürlich längst gelaufen war.
Während der Chemnitzer Trainer Schröder seinen aus dem Spiel gegen Dortmund gewonnenen Eindruck bestätigt sah, dass die Spielpause seiner Mannschaft gar nicht gut getan hatte, und er obendrein der Meinung war, der Sieg seiner Mannen sei zu hoch ausgefallen, gratulierte sein Gegenüber Hajessen fair uns lobte das immerhin vorhandene gefällige Offensivspiel der Gastgeber. "Schöne Tore," fasste er zusammen, war aber auch selbst der Ansicht, dass sein eigenes Team unter Wert geschlagen worden war: "4:1 wäre gerecht gewesen." Für Karsten Schröder war DAS reinste Tiefstapelei ;-)
Statistiken zum Spiel
Tore: 1:0/2:0/3:0 Avdic (18./44.52.), 4:0 Kunze (61.)
Torschüsse 11:14
davon aufs Tor 5:2
Zweikämpfe 16:17
Fouls 2:5
Gelbe Karten 1:4
Ecken 0:1
angekommene Pässe in Prozent 81:73
Ballbesitz in Prozent 63:37
Die Sachsen begannen überlegen, brachten jedoch kaum eine gefährliche Aktion in Richtung Gästetor zustande. Zwingend wurde erst eine schöne Kombination auf der rechten Seite. Die daraus resultierende Flanke verwertete Avdic freistehend zur Führung (18.). Weit gefehlt hatten allerdings jene, die nun erwarteten, dass alles jetzt seinen Lauf nehmen würde.
Pustekuchen - selten in dieser Saison schwamm die Chemnitzer Abwehr derart wie in den dem Tor folgenden 25 Minuten. Bobel musste mehrere Male frei laufenden Stürmern das Leder vom Fuß stibitzen und konnte ansonsten nur auf die erschreckende Abschlussschwäche des Gegners vertrauen. Auf DIE war allerdings an diesem Tag auch wirklich Verlass, von 14 Torschüssen der Babelsberger gingen gerade einmal zwei tatsächlich in Richtung des Chemnitzer Gehäuses. So kam es, wie es kommen musste, Avdic wurde bei einem Konter schön steil geschickt und verwandelte eiskalt zum 2:0 (44.)
Zu Beginn des zweiten Durchgangs hatten die Sachsen das Spiel dann auch wieder im Griff. Wiederum Avdic (52.) und Kunze (61.) ließen innerhalb weniger Minuten ein Debakel für die Gäste befürchten, doch kam es erstens anders und zweitens als alle dachten.
Denn nun kämpften die Babelsberger bravourös und stemmten sich gegen eine haushohe Pleite. Mit viel Einsatz und Charakterstärke wurden sie immer wieder gefährlich, obwohl das Spiel natürlich längst gelaufen war.
Während der Chemnitzer Trainer Schröder seinen aus dem Spiel gegen Dortmund gewonnenen Eindruck bestätigt sah, dass die Spielpause seiner Mannschaft gar nicht gut getan hatte, und er obendrein der Meinung war, der Sieg seiner Mannen sei zu hoch ausgefallen, gratulierte sein Gegenüber Hajessen fair uns lobte das immerhin vorhandene gefällige Offensivspiel der Gastgeber. "Schöne Tore," fasste er zusammen, war aber auch selbst der Ansicht, dass sein eigenes Team unter Wert geschlagen worden war: "4:1 wäre gerecht gewesen." Für Karsten Schröder war DAS reinste Tiefstapelei ;-)
Statistiken zum Spiel
Tore: 1:0/2:0/3:0 Avdic (18./44.52.), 4:0 Kunze (61.)
Torschüsse 11:14
davon aufs Tor 5:2
Zweikämpfe 16:17
Fouls 2:5
Gelbe Karten 1:4
Ecken 0:1
angekommene Pässe in Prozent 81:73
Ballbesitz in Prozent 63:37
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