Regionalliga Nord · 11. Spieltag
13.11.20022.100 Zuschauer
Torschützen
SGW 09 Keine Tore
- Choji 2
- Seidel 1
Spielbericht
Mit drei zu null Toren unterjochten unerwartet plötzlich an einem herbstlichen Dienstagabend die launischen Borussen von der holländischen Grenze das peripher konkurrierende Team aus dem Großraum Bochum in eigenem Stadion .
Die Mönchengladbacher, gerade aus einem intensiven Trainingslager auf vertraut fremdem Geläuf zurückgekehrt, starteten unverkennbar leidenschaftlich famos. Sie erspielten sich klug durch kunstvoll spontane Pässe immer wieder Platz im freien Raum, vergaben aber schon in der furiosen Anfangsphase des Westderbys beunruhigend reihenweise unausweichliche Großchancen kläglich. Erst durch unnötig späte Tore des dunkelhäutigen Mittelstürmers Choji im Doppelpack und des Stürmertalentes Seidel, „die Glatze“, im Alleingang, gelang es den bis dato lieblos krisengeschüttelten Fohlen vom Niederrhein außergewöhnlich erwartungsgemäß den völlig verunsichert wirkenden 04er aus dem Ruhrgebiet eine erschreckend überraschende Niederlage beizubringen.
Die Heimmannschaft, scheinbar seit Wochen nur noch geübt auf modernem fremden Platze, schienen völlig verunsichert ob des altertümlichen Geläufs, versagten sich aber einer finalen feigen Niederlage durch technisches K.O. und kämpften stattdessen den hoffnungslosen Kampf eines tapferen Verlierers. Letztendlich sollte aber das unerwartet eingespieltere Team als Triumphator die durchweg fair umkämpfte Arena verlassen und beängstigend arrogant eine am Boden der virtuellen Realität liegende besiegte Krisenelf rücksichtslos belächeln.
Bei den Gewinnern der Partie scheint es fast so, als überwinde man leichtfertig nach harten Wochen des uneinholbarscheinenden Trainingsrückstandes und des uncharakteristisch unkreativen Pressings zumindest erholsam kurzfristig vorübergehend die Grenzen der individuellen Möglichkeiten.
Die untröstbar traurigen Wattenscheider dagegen müssen peinlicherweise stillschweigend protestierend eingestehen, Regeln des Dachverbandes, der Logik, der Fairness und der Neugierde nicht bedingungslos selbständig penibel assimiliert und etwaiger Schwierigkeiten nicht bedingungslos opferwillig entgegengewirkt zu haben.
Das nichtsdestotrotz unerwartungsgemäße Fazit des gnadenlos aktuellen Leistungsvergleiches der Teams gleicher Ligen muss aus unabwendbarem Grunde finalen Charakters zwangsläufig folgendermaßen lauten:
Gladbach – Hui … Wattenscheid – Pfui!
ES LEBE DER TEE … DANKE SOMEG … GRUß … SIMON!
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