Regionalliga Nord · 22. Spieltag
23.06.2012
RBL
1 : 2
Sachsen
CHenner 23.06. Elli
4.200 Zuschauer
Torschützen
RBL
  • Bodenstein 1
Sachsen
  • Walbroehl 1
  • Szabics 1
Spielbericht
Vorsicht Sachsenkrimi!

Leipzig. Das Derby zwischen den neureichen Rasensportlern und dem Leutzscher Traditionsclub hatte es wieder mal in sich. Die Leipziger Zuschauer sahen über 90 Minuten ein rasantes, mitreißendes und phasenweise hochklassiges Spiel, das wie schon das Hinspiel (link) auf Augenhöhe stattfand. Während RB in der Anfangsphase noch zu ungenau agierte, legte der FC Sachsen den besseren Start hin. Bereits in der 10. Minute überwand Szabics die Abseitsfalle der Gastgeber, stürmte allein auf Torwart Gäng zu und schob den Ball sicher am Keeper vorbei ins Netz. Der Traumstart der Gäste brachte Brisanz ins Spiel und forderte RB zu mehr Risiko heraus. Dichtes Pressing verhinderte fortan, dass sich die Gäste aus der eigenen Hälfte befreien konnten, geschweige denn in ihren Spielrhythmus fanden. Der Ball lief nun sicherer in den Reihen der Hausherren, Chancen ergaben sich jedoch bis zum Pausenpfiff auf beiden Seiten nicht.

Nach dem Wechsel agierte RB dann noch offensiver. Sachsen hatte zwar mehr Ballbesitz, bekam aber weiter kaum Möglichkeiten konstruktiv nach vorne zu spielen. In der 68. Minute kam dann, was sich abgezeichnet hatte. Frahn startete am rechten Flügel, schlug eine Flanke knallhart und flach in den Strafraum und Bodenstein hielt nur noch den Fuß hin. Das 1:1 beflügelte die Gastgeber noch mehr. Keine 10 Minuten später spielte Kammlott vom linken Strafraumeck seinen Mittelstürmer Bodenstein zentral frei. Der Torjäger nahm ungehindert Maß, hämerte das Leder allerdings ans Aluminium.
Das Spiel stand nun auf Messers Schneide. Sachsen Leipzig wehrte sich noch einmal mit allen zur Verfügung stehenden Kräften. Und wirklich gelang in der Nachspielzeit ein letzter guter Angriff. Szabics wich diesmal auf den rechten Flügel aus, spielte den Ball dann in die Mitte auf den mitgelaufenen Walbroehl und der hämmerte den Ball aus acht Metern zuerst vor den rechten Pfosten und im Nachschuss dann zum Sieg ins Tor der Heimmannschaft (90.).
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