Regionalliga Nord · 34. Spieltag
09.09.2010Torschützen
Sachsen - Agali 1
- Helmes 1
- Tarillon 1
Spielbericht
Leipzig besiegelt Bochums Abstieg
Leipzig. - Der VfL Bochum ist abgestiegen. Obwohl sich das Team von Maurice M. in der Rückrunde enorm steigern konnte und zu sechs Siegen kam, reichte es am Ende nicht für die Regionalliga Nord. Dabei hätte am letzten Spieltag ein einziger Punkt zum Klassenerhalt genügt. Doch quasi mit dem Anpfiff schwanden die Chancen der Gäste, denn nachdem Agali den Ball zu Helmes geschoben hatte und dieser einige Schritte gemacht hatte, sprang ihm der Bochumer Beaulieu-Bourgault brutal von hinten in die Beine und sah völlig zu Recht die Rote Karte. Der VfL musste also 90 Minuten mit einem Spieler weniger auskommen.
Das spielte Sachsen Leipzig, für die es im Grunde um nichts mehr ging, in die Karten. Die Hausherren konnten leichter als gewohnt kombinieren und schienen den Gegner so müde spielen zu wollen. Beinahe wäre dieser Schuss nach hinten losgegangen. Bochum überraschte die Abwehr der Leutzscher, doch der Pfosten rettete Rott vor dem frühen Gegentreffer. Stattdessen kontrollierten die Sachsen mehr und mehr das Spiel, ohne jedoch für äußerste Torgefahr zu sorgen. Bochums gut organisierte Abwehrkette ließ die Gastgeber ein ums andere mal ins Abseits laufen und hielt den Gegner so fern vom eigenen Kasten. So hieß es zur Halbzit 0:0 und der VfL behielt die Hoffnung auf den Klassenerhalt.
Auch nach dem Wechsel schien sich zunächst nichts zu ändern. Bochum kämpfte wild entschlossen, während Leipzig sich abmühte Ball und gegner laufen zu lassen. Eine Stunde war gespielt, da fiel dann aber doch das erste Tor. Patrick Helmes setzte sich am Strafraum durch und markierte den ersten Treffer des Spiels (63.). Bochum schienen nun wirklich die Kräfte zu schwinden. Eine Viertelstunde später wühlte sich Agali durch die Abwehrreihen und stolperte den Ball um 2:0 ins Netz (78.). War das die Entscheidung? Mitnichten! Ein letztes Mal bäumten sich die Gäste auf und ein feiner Pass auf Tarillion ermöglichte das späte 2:1 (82.). Doch es sollte nicht reichen. Die Schlussphase brachte keinen weiteren Treffer.
Somit verlässt ein weiterer Traditionsklub den VDFB auf unbestimmte Zeit, während Sachsen Leipzig den 8. Platz bereits sicher hat.
Das spielte Sachsen Leipzig, für die es im Grunde um nichts mehr ging, in die Karten. Die Hausherren konnten leichter als gewohnt kombinieren und schienen den Gegner so müde spielen zu wollen. Beinahe wäre dieser Schuss nach hinten losgegangen. Bochum überraschte die Abwehr der Leutzscher, doch der Pfosten rettete Rott vor dem frühen Gegentreffer. Stattdessen kontrollierten die Sachsen mehr und mehr das Spiel, ohne jedoch für äußerste Torgefahr zu sorgen. Bochums gut organisierte Abwehrkette ließ die Gastgeber ein ums andere mal ins Abseits laufen und hielt den Gegner so fern vom eigenen Kasten. So hieß es zur Halbzit 0:0 und der VfL behielt die Hoffnung auf den Klassenerhalt.
Auch nach dem Wechsel schien sich zunächst nichts zu ändern. Bochum kämpfte wild entschlossen, während Leipzig sich abmühte Ball und gegner laufen zu lassen. Eine Stunde war gespielt, da fiel dann aber doch das erste Tor. Patrick Helmes setzte sich am Strafraum durch und markierte den ersten Treffer des Spiels (63.). Bochum schienen nun wirklich die Kräfte zu schwinden. Eine Viertelstunde später wühlte sich Agali durch die Abwehrreihen und stolperte den Ball um 2:0 ins Netz (78.). War das die Entscheidung? Mitnichten! Ein letztes Mal bäumten sich die Gäste auf und ein feiner Pass auf Tarillion ermöglichte das späte 2:1 (82.). Doch es sollte nicht reichen. Die Schlussphase brachte keinen weiteren Treffer.
Somit verlässt ein weiterer Traditionsklub den VDFB auf unbestimmte Zeit, während Sachsen Leipzig den 8. Platz bereits sicher hat.
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