Regionalliga Nord · 11. Spieltag
15.03.2010- Kirchhoff 1
- Dourandi 1
- Zickler 2
BFC - Colautti 1
- Reichenberger 1
Dynamo setzt den ersten und letzten Höhepunkt der Partie, Cottbus behält aber die 3 Punkte
Heute sahen die Zuschauer ein interessantes, torreiches Treffen. Bemerkenswert: Cottbus kassiert die Saisongegentore 6 und 7 geht aber dennoch als Sieger vom Platz.
Nach dem Anpfiff ging das Spiel los wie die Feuerwehr. Cottbus marschierte gleich nach vorne und erzwang zwei Eckbälle, die erste entschärfte Butt, die zweite konnte die Dresdner Abwehr in höchster Not klären und ab ging es zum Konter. Colautti wurde per Steilpass schön geschickt und Hofland konnte keine entscheidenden Meter mehr gutmachen und Colautti (4. Minute !!) hob ganz clever den Ball über den herausstürzenden Thoms zur Gästeführung ein. Cottbus zunächst konsterniert und fing sich nur so allmählich, erhöhte aber Minute um Minute den Druck. Dann ist Zickler in der 19. im Dresdner 16er durch und wird laut Meinung des Schiedsrichtergespann mit unfairen Mitteln am Schuss gehindert: Strafstoss! Kann man geben, muss man aber nicht. Obwohl Butt noch die Ecke ahnte, verwandelte Dourandi sicher zum 1:1. Cottbus versuchte weiterhin den Druck hoch zu halten und schnürte Dresden ein ums andere Mal in der eigenen Hälfte ein. Dresden aber wartete geduldig auf den nächsten Konter, aber jetzt war Cottbus gewarnt. Kurz vor der Pause dann nochmal Ecke für Cottbus, die der Neuzugang Kirchhoff zur 2:1 Pausenführung nutzte, genau nach dem Geschmack von Trainer Albrecht.
Hälfte 2 entsprach sozusagen Hälfte 1 nur rückwärts, Cottbus machet weiterhin Druck, dem sich Dresden zunehmend seltener entscheidend entziehen konnte. Folgerichtig dann ein Doppelschlag der Cottbusser durch Zickler in der 57. und 63. Minute. Damit war die Partie entschieden, Cottbus versuchte zwar weiterhin zu erhöhen, ging aber zu unkonzentriert zu Werke. Dresden wieder ebenbürtig und auch mit eigenen Chancen. In der 89. konnte Reichenberger eine solche Unachtsamkeit zum 2:4 aus Dresdner Sicht nutzen, letztendlich zu spät, um noch etwas zu bewegen. Kurz danach auch der Abpfiff.
Die Zuschauer dankten den 22 Akteuren für das tolle Spiel mit Standing Ovations, zumal Dresden auch super mitgespielt hatte.
Dirk Albrecht: "Ich habe heute Licht und Schatten gesehen; bemerkenswert empfand, wie sich mein Team nach dem frühen 0:1 ins Spiel zurück gebracht hat. Bis zum 4:1 waren wir dann auch dominant, jedoch hielt die Konzentration nicht bis zum Ende, da uns Dresden immer wieder zu Fehlern gezwungen hat. Für die Zuschauer war es ein tolles Spiel, aber für meine Nerven muss das nicht immer sein. Glückwunsch auch an Dresden für die insgesamt gute Leistung. Letztendlich warebn sie die ersten 20 und die letzten 20 Minuten absolut auf gleicher Höhe."