Regionalliga Nord · 3. Spieltag
04.03.2010Torschützen
Sparta - Dogan 1
- Endres 1
- Meyer 2
RWO - Sobotzik 1
- Gekas 1
Spielbericht
Sparta sorgt für Überraschung
Mit einer zuletzt schwachen Elf 4:2 gegen eine in den letzten Wochen starke Mannschaft aus Oberhausen - das hatten selbst kühnste Optimisten nicht getippt! Die wenigen, die es dennoch wagten, dürften die Finanzkrise dadurch nun hinter sicht haben.
Das Spiel begann beiderseits offensiv. Beinahe beängstigend offensiv aus Sicht der Göttinger Verteidiger, denn während die Dreierkette nach dem Anpfiff den Ball zunächst lässig durch die eigenen Reihen laufen ließ, flüchtete der komplette Rest der Mannschaft in Richtung des Gegners Tor. Trainer Schröder nahm daraufhin die F-Jugend vom Platz und schickte zwecks disziplinierteren Spiels doch noch die erste Herrenmannschaft aufs Feld.
Beide Teams erfreuten die Zuschauer mit schnellem Angriffsfußball und vergaben bald erste hundertprozentige Torchancen. Bald sollte sich jedoch zeigen, woran es auf Oberhausener Seite heute hapern sollte: Zuviel Nachlässigkeit im Spielaufbau. So wartete Gekas an der Mittellinie gemütlich auf ein Zuspiel aus der eigenen Hälfte, doch Adamu dachte im Gegensatz zum Griechen mit und ging einfach dazwischen. Über zwei weitere Stationen gelangte der Ball in den Lauf von Meyer, der sicher vollendete (25.)
RWO keineswegs geschockt, der Ausgleich folgte im direkten Gegenzug, nachdem Langeneke Gekas geschickt hatte und Lauenstein im Tor der Gastgeber sich nicht für raus oder rein entscheiden könnte. Er machte irgendetwas halbherziges dazwischen und wurde für Gekas zum dankbaren Opfer (28.).
Nach vergebenen Großchancen auf beiden Seiten dümpelte die Partie in der letzten Viertelstunde vor der Pause nur noch dahin. Was auf dem Platz geboten wurde, war nicht besonders ansehnlich und darüber hinaus nicht einmal effektiv. Gottlob setzte der Schiedsrichter diesem Treiben mit dem Halbzeitpfiff ein Ende.
In der zweiten Halbzeit besserte sich die Lage wieder, es kam zu dicken Chancen vor beiden Toren, doch fehlte auf Seiten von Sparta der Killerinstikt, während im Göttinger Strafraum die geballte Übermacht an Verteidigern in höchster Not retten konnte. Genau diese Übermacht zeichnete jedoch auch für das 1:2 verantwortlich. Rechtsflanke von Gekas, Adamu behinderte den eigenen Torhüter, und der lachende Vierte (Kucklick als Dritter stand bewundernd daneben) hieß Thomas Sobotzik (64.).
Sparta nun kurzzeitig von der Rolle, und Gekas vergab völlig frei vor Lauenstein die mutmaßliche Vorentscheidung. Besser machte es wenig später Meyer auf der anderen Seite, glänzend in Szene gesetzt durch die Oberhausener "Abwehr"-Spieler (69.).
Und dann wurden sie auch noch ausgekontert. Nur ein einziger (Klasse!-)Pass von Schneemann genügte, um die Oberhausener Viererkette erneut völlig zu entblößen. Kobold ging auf halbrechts auf und davon, bediente per Querpass Endres, und es stand 3:2 (83.). Ein völlig überflüssiger Gegentreffer aus Oberhausener Sicht, hatten sie doch zu diesem Zeitpunkt eigentlich wieder leichtes Oberwasser gehabt.
In der 90. Minute gab es dann noch "Wenn er den gibt, gibt es in jedem Spiel zehn"-Elfmeter für Sparta, den Dogan schon fast aufreizend lässig in die Mitte schob.
4:2 also am Ende eines ausgeglichenen Spiels, das Oberhausen nicht hätte verlieren müssen.
Das Spiel begann beiderseits offensiv. Beinahe beängstigend offensiv aus Sicht der Göttinger Verteidiger, denn während die Dreierkette nach dem Anpfiff den Ball zunächst lässig durch die eigenen Reihen laufen ließ, flüchtete der komplette Rest der Mannschaft in Richtung des Gegners Tor. Trainer Schröder nahm daraufhin die F-Jugend vom Platz und schickte zwecks disziplinierteren Spiels doch noch die erste Herrenmannschaft aufs Feld.
Beide Teams erfreuten die Zuschauer mit schnellem Angriffsfußball und vergaben bald erste hundertprozentige Torchancen. Bald sollte sich jedoch zeigen, woran es auf Oberhausener Seite heute hapern sollte: Zuviel Nachlässigkeit im Spielaufbau. So wartete Gekas an der Mittellinie gemütlich auf ein Zuspiel aus der eigenen Hälfte, doch Adamu dachte im Gegensatz zum Griechen mit und ging einfach dazwischen. Über zwei weitere Stationen gelangte der Ball in den Lauf von Meyer, der sicher vollendete (25.)
RWO keineswegs geschockt, der Ausgleich folgte im direkten Gegenzug, nachdem Langeneke Gekas geschickt hatte und Lauenstein im Tor der Gastgeber sich nicht für raus oder rein entscheiden könnte. Er machte irgendetwas halbherziges dazwischen und wurde für Gekas zum dankbaren Opfer (28.).
Nach vergebenen Großchancen auf beiden Seiten dümpelte die Partie in der letzten Viertelstunde vor der Pause nur noch dahin. Was auf dem Platz geboten wurde, war nicht besonders ansehnlich und darüber hinaus nicht einmal effektiv. Gottlob setzte der Schiedsrichter diesem Treiben mit dem Halbzeitpfiff ein Ende.
In der zweiten Halbzeit besserte sich die Lage wieder, es kam zu dicken Chancen vor beiden Toren, doch fehlte auf Seiten von Sparta der Killerinstikt, während im Göttinger Strafraum die geballte Übermacht an Verteidigern in höchster Not retten konnte. Genau diese Übermacht zeichnete jedoch auch für das 1:2 verantwortlich. Rechtsflanke von Gekas, Adamu behinderte den eigenen Torhüter, und der lachende Vierte (Kucklick als Dritter stand bewundernd daneben) hieß Thomas Sobotzik (64.).
Sparta nun kurzzeitig von der Rolle, und Gekas vergab völlig frei vor Lauenstein die mutmaßliche Vorentscheidung. Besser machte es wenig später Meyer auf der anderen Seite, glänzend in Szene gesetzt durch die Oberhausener "Abwehr"-Spieler (69.).
Und dann wurden sie auch noch ausgekontert. Nur ein einziger (Klasse!-)Pass von Schneemann genügte, um die Oberhausener Viererkette erneut völlig zu entblößen. Kobold ging auf halbrechts auf und davon, bediente per Querpass Endres, und es stand 3:2 (83.). Ein völlig überflüssiger Gegentreffer aus Oberhausener Sicht, hatten sie doch zu diesem Zeitpunkt eigentlich wieder leichtes Oberwasser gehabt.
In der 90. Minute gab es dann noch "Wenn er den gibt, gibt es in jedem Spiel zehn"-Elfmeter für Sparta, den Dogan schon fast aufreizend lässig in die Mitte schob.
4:2 also am Ende eines ausgeglichenen Spiels, das Oberhausen nicht hätte verlieren müssen.
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