Regionalliga Nord · 9. Spieltag
02.03.2009Torschützen
Jena - But 1
- Vincze 1
- Diabang 1
Sachsen - Agali 2
- Gerritzen 1
Spielbericht
Spektakel in Jena
Jena - Hohen Unterhaltungswert hatte die Partie zwischen Carl-Zeiss Jena und den Sachsen aus Leipzig. Der Abend bescherte den Zuschauern sechs Tore und ein spektakuläres Spiel. Schon nach wenigen Minuten hatten gleich die Gäste die erste Großchance. Gerritzen lief alleine auf Jensen zu, verstolperte das Leder aber an der Strafraumgrenze. Wenig später passierte das selbe im eigenen Sechzehner Torwart Rott. Im Grunde unbedrängt spielte er einen Rückpass genau auf den Fuß von But, der sich nicht zwei mal bitten ließ und das Leder postwendend in die Maschen hämmerte.
Sichtlich verunsichert durch das Auslassen diese beiden Szenen, gab Leipzig das Spiel nun völlig in die Hand der Hausherren. Jena machte mächtig Druck und kam zu wirklich unzähligen Großchancen. Was Rott nun hielt, wog die verpatzte Aktion zuvor bei weitem auf. Er trieb nun Diabang & Co. in die Verzweiflung und nur ihm war es zu verdanken, dass die Sachsen bis zur Pause keinen weiteren Treffer hinnehmen mussten.
Nach dem Wechsel änderte sich zunächst nichts. Jena ließ Chance um Chance verstreichen, ohne die Führung weiter ausbauen zu können. Und der versierte Leser wird ahnen, was nun kommen muss: Die Sache rächte sich.
Wie aus dem Nichts gelang den Gästen ein guter Konter, Gerritzen erhielt den Ball im Strafraum und Jensen hatte nichts besseres zu tun, als den Stürmer von den Beinen zu holen. Den fälligen Strafstoß verwandelte Agali mühelos zum Ausgleich. Die Reaktion der Heimmannschaft ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Wie wild rannten sie auf das Leipziger Tor an und konnten schon 5 Minutn später die erneute Führung erzielen. Der Jubel blieb ihnen allerdings im Halse stecken, denn postwendend markierte Gerritzen den erneuten Ausgleich.
Jetzt ging es Schlag auf Schlag. Eine Minute vor Ende der Partie setzte sich Agali von allen Verfolgern ab, schoss den herauseilenden Jensen an und erzielte im Nachsetzen die Führung für die Gäste. Wieder mühte sich Jena um den Ausgleich und diesmal war es Diabang, der allen davon zu eilen drohte. Neuzugang Beda zog die Notbremse. Zentimeter vor der Strafraumgrenze brachte er den Stürmer rüde zu Fall. Die Folgen waren doppelt bitter: Der Verteidiger wurde des Feldes verwiesen und Vincze verwandelte den fälligen Freistoß aus halbrehter Position unhaltbar im kurzen Winkel.
Die Stimmen der Trainer mögen widerspiegeln, was auch ich denke: Es ist nicht eindeutig auszumachen, ob das Ergebnis gerecht war, denn den Spielverlauf stellt es über weite Strecken der Partie auf den Kopf. Allerdings gilt noch immer die selbe Weisheit: Ein Spiel dauert 90 Minuten.
Stimmen zum Spiel:
Thomas W. (Jena): "Ich bin auf der einen Seite stocksauer, auf der anderen heilfroh, dass wir eine tolle Moral haben. Wir führen über weite Strecken, haben massig Chancen und bekommen dann nen Elfer gegen uns. Leipzig setze alles auf eine Karte und machte kurz vor Schluss das 3:2! Zum Glück ging der Freistoss von Vincze rein. Das Spiel werden wir in Ruhe auswerten und dann ganz anders gegen TeBe auftreten. Meinem Trainerkollegen alles Gute!"
Martin Ellinghaus (Sachsen Leipzig): "Meine Valium sind leer, ich bin nass geschwitzt und habe keine Ahnung, ob ich lachen oder weinen soll."
Sichtlich verunsichert durch das Auslassen diese beiden Szenen, gab Leipzig das Spiel nun völlig in die Hand der Hausherren. Jena machte mächtig Druck und kam zu wirklich unzähligen Großchancen. Was Rott nun hielt, wog die verpatzte Aktion zuvor bei weitem auf. Er trieb nun Diabang & Co. in die Verzweiflung und nur ihm war es zu verdanken, dass die Sachsen bis zur Pause keinen weiteren Treffer hinnehmen mussten.
Nach dem Wechsel änderte sich zunächst nichts. Jena ließ Chance um Chance verstreichen, ohne die Führung weiter ausbauen zu können. Und der versierte Leser wird ahnen, was nun kommen muss: Die Sache rächte sich.
Wie aus dem Nichts gelang den Gästen ein guter Konter, Gerritzen erhielt den Ball im Strafraum und Jensen hatte nichts besseres zu tun, als den Stürmer von den Beinen zu holen. Den fälligen Strafstoß verwandelte Agali mühelos zum Ausgleich. Die Reaktion der Heimmannschaft ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Wie wild rannten sie auf das Leipziger Tor an und konnten schon 5 Minutn später die erneute Führung erzielen. Der Jubel blieb ihnen allerdings im Halse stecken, denn postwendend markierte Gerritzen den erneuten Ausgleich.
Jetzt ging es Schlag auf Schlag. Eine Minute vor Ende der Partie setzte sich Agali von allen Verfolgern ab, schoss den herauseilenden Jensen an und erzielte im Nachsetzen die Führung für die Gäste. Wieder mühte sich Jena um den Ausgleich und diesmal war es Diabang, der allen davon zu eilen drohte. Neuzugang Beda zog die Notbremse. Zentimeter vor der Strafraumgrenze brachte er den Stürmer rüde zu Fall. Die Folgen waren doppelt bitter: Der Verteidiger wurde des Feldes verwiesen und Vincze verwandelte den fälligen Freistoß aus halbrehter Position unhaltbar im kurzen Winkel.
Die Stimmen der Trainer mögen widerspiegeln, was auch ich denke: Es ist nicht eindeutig auszumachen, ob das Ergebnis gerecht war, denn den Spielverlauf stellt es über weite Strecken der Partie auf den Kopf. Allerdings gilt noch immer die selbe Weisheit: Ein Spiel dauert 90 Minuten.
Stimmen zum Spiel:
Thomas W. (Jena): "Ich bin auf der einen Seite stocksauer, auf der anderen heilfroh, dass wir eine tolle Moral haben. Wir führen über weite Strecken, haben massig Chancen und bekommen dann nen Elfer gegen uns. Leipzig setze alles auf eine Karte und machte kurz vor Schluss das 3:2! Zum Glück ging der Freistoss von Vincze rein. Das Spiel werden wir in Ruhe auswerten und dann ganz anders gegen TeBe auftreten. Meinem Trainerkollegen alles Gute!"
Martin Ellinghaus (Sachsen Leipzig): "Meine Valium sind leer, ich bin nass geschwitzt und habe keine Ahnung, ob ich lachen oder weinen soll."
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