Regionalliga Nord · 26. Spieltag
06.08.2009
Erfurt - Ojigwe 1
- Pereira 1
26.Spieltag, RW Erfurt vs. Bor. M´Gladbach
Endlich mal wieder ein Heimspiel im Steigerwald-Stadion zu Erfurt. Aber das Spiel sollte einen Gegner hervorbringen, gegen den es nicht leicht ist zu gewinnen. Der Tabellen 3. aus Gladbach war zu Gast. Die heimischen Fans rechneten mit dem Schlimmsten.
1.Halbzeit:
Der Beginn beider Mannschaften war sehr ansehnlich, es ging auf und ab. Gladbach mit dem besseren Start. Die Gäste erarbeiteten sich einige gute Chancen, die der gut aufgelegte Erfurter Keeper Kern, gut vereitelte. Es wurde in der Folgezeit eine ausgeglichene Partie, die immer mehr an Fahrt aufnahm.
In der 37.Minute konnte die Fans dann endlich jubeln. Welche Fans??? Die von Erfurt konnten die Arme in den Himmel reißen. Ojigwe konnte, für die Fans völlig unerwartet, das 1:0 für die Erfurter markieren. Einige Fans rieben sich die Augen, Erfurt führt???
Nach dem Treffer war es Erfurt, die das Spiel bis zur Pause bestimmten. Es gab noch einen Pfostenkracher. Schade, das hätte eine 2:0-Führung sein müssen.
Mit einem 1:0 ging es in die Kabine.
2.Halbzeit:
Die zweite Hälfte sollte nicht minder spannend werde als die Erste. Beide Mannschaften kamen unverändert aus der Kabine. Die Erfurter aber diesmal mit dem besseren Start und den besseren Chancen. Man hätte den Sack zwischen der 46. und 55. Spielminute einfach zumachen müssen. Aber es kommt oft anders, als man(n) denkt. In der 55.Minute kam Pereira für Thiago. Dies sollte sich 2 Minuten später als Glücksgriff von Trainer Cooljay Cool erweisen. Ein katastrophaler Abwehrfehler führte zum 1:1 durch den eingewechselten Pereira.
Nach diesem Tor ging es wieder auf und ab. Jedes Team hatte mehrmals die Chance, die Partie für sich zu entscheiden. Aber die beiden Abwehrreihen/Keeper hatten heute Weltklasseformat, sodass es bei der gerechten Punkteteilung blieb.
Trainer Cooljay Cool: „Voller Optimismus sind wir heute ins Spiel gegangen. Das letztlich „nur“ ein einziger Punkt rausgesprungen ist, lag weniger an unseren fleißigen Angriffsbemühungen, als an der intelligent kompakten Abwehr des Gegenübers. Mit der Punkteteilung müssen wir leben, schauen aber optimistisch in die Zukunft. Unser Dank geht an den fairen und sympathischen Gegner, den es hoffentlich in naher Zukunft beim offiziellen Treffen der Verantwortlichen Mitte September in Braunschweig vis-à-vis zu einem erfrischenden Kaltgetränk einzuladen gilt!“
Trainer Kirchhoff: „Nach dem 1:0 dachte ich, das kann es doch nicht geben. Wir führen gegen den Tabellen 3.
Doch wir haben mal wieder nicht die Chancen genutzt, die uns gegeben wurden. Das 1:1 war dann die logische Konsequenz. Alles in allem kann ich mit dem Punkt zufrieden sein, schließlich kam nicht irgendeine Mannschaft nach Erfurt, sondern Gladbach. Ich danke meinem Trainerkollegen für das tolle Spiel und wünsche ihm weiterhin viel Erfolg in der Liga.“