Regionalliga Nord · 21. Spieltag
18.06.200914.000 Zuschauer
Torschützen
- Werner 1
- Marotta 1
- Christensen 2
Spielbericht
Triumph der Effizienz
In einer Chancen armen weil hoch klassigen Partie erkämpfte sich Düsseldorf Gerechtigkeit für das Hinspiel
Gladbach - Beide Teams kennen sich aus und inwendig. 16.500 Zuschauer (hierbei erwähnenswert eine hundertköpfige Fan-Delegation aus Verl zur Unterstützung der Gäste) strebten dennoch gen Borussia Park, wo der angeschlagene Tabellendritte Borussia Mönchengladbach die derzeit gut aufgelegte Fortuna aus Düsseldorf empfing.
Das stärkste Team der Regionalliga Nord gegen das dritt schwächste - eigentlich eine klare Angelegenheit. Auf dem Rasen sah man den Unterschied zunächst nicht. Beide Mannschaften zeigten gepflegten Sport, beide hoch motiviert, zu Beginn einen Tick zu nervös, ansehnliche Kombinationen sausten hin und her durchs Mittelfeld. Abgesehen von einer Ecke zum Düsseldorfer Torsteher, kam der Ball in der ersten halben Stunde nicht einmal in einen der beiden Strafräume.
Doch dann, Düsseldorf im Angriff. Marotta legt den Ball kurz hinterm Mittelkreis auf Shapourzadeh. Dieser unbeholfen in der Ballannahme, dadurch Christian Fiel in Ballbesitz, treibt das Geschehen in die gegnerische Hälfte, hat das Auge für Jan Schlaudraff, der direkt weiter zum gestarteten Thiago, allein vor Thorsten Kirschbaum, setzt an und passt zum exakt auf einer Höhe laufenden Tobias Werner, der den ersten Torschuss im leeren Kasten landen lässt.
1:0, 32. Min, Tobias Werner
Nun Gladbach am Drücker. Düsseldorf gehäuft mit Fehlpässen, kam kaum aus der eigenen Hälfte heraus. Thiago mit einem schönen Fernschuss, doch Kirschbaum pflückt den Ball.
Bis zum Seitenwechsel lief für die Fortuna nicht viel zusammen, doch die heimische Borussia verpasste die Möglichkeit mehr Druck auf- und den Vorsprung auszubauen.
Nach Wiederanpfiff Düsseldorf wie vor der Pause, Gladbach passte sich an. Schreibe und sage 7:7 Fehlpässe machten die erste Viertelstunde der zweiten Hälfte zum dunklen Mittelalter dieses Spiels. Zum Glück für alle Zuschauer landete der 14. Fehlpass bei Amir Shapourzadeh, kurz vor dem Gladbacher Strafraum, er liefert ein traumhaftes Zuspiel auf Kim Christensen und auch Düsseldorf im ersten Torschuss erfolgreich.
1:1, 63. Minute, Kim Christensen
Nun wurden die Zuspiele sicherer, doch eine Standardsituation musste für die nächste Torgelegenheit herhalten. Freistoß Gladbach. Man kennt ihre Stärke bei ruhenden Bällen. Mario Göttlicher schlägt den Ball weit aus der eigenen Hälfte bis in den Gäste-Strafraum, Kevin Werner spielt den schlauen Querpass auf den freien Schindler, doch anstatt ihn rein zu schieben, versucht er die Ballannahme, der Ball springt Richtung Tor, er nimmt den Schuss, doch der herbei geeilte Thorsten Kirschbaum rettet mit der Nasenspitze seine Vorderleute davor, einem erneuten Rückstand nach laufen zu müssen.
Wenig später. Werner kommt über die rechte Seite, gibt den Ball scharf herein auf Schindler, diesmal nimmt er den Ball direkt, doch von der Ecke des Fünfers landet der Schuss fernab auf der Tribüne.
Gladbach mit konditionellen Vorteilen schnürte die Gäste in der Schlussviertelstunde in die eigene Hälfte. Der erste Konter kurz vor Ende. Alexander Meier bedient perfekt den flinken Marotta, dieser zögerungslos in die Mitte, Kim Christensen per Direktabnahme, da zappelt das Netz.
1:2, 88. Min, Kim Christensen
Der Gastgeber wirkte ein wenig angeschlagen, brachte nach Anstoß den Ball natürlich nach vorne, dort fehlen Anspielstationen und er ist weg. Pass auf Christensen, diesmal mit der Vorlage auf Marotta, alleine vor Fromlowitz, die Verteidiger drehen bereits ab, Fromlowitz stürmt entgegen, doch mit aller Zeit der Welt trifft er ebenfalls mit seinem ersten Schuss.
1:3, 90. Min, Piero Marotta
Florian Fromlowitz konnte einem Leid tun, denn ohne eine einzige Parade zeigen zu können, lag er schuldlos mit seinem Team 1:3 hinten. Doch noch war die Nachspielzeit nicht angebrochen und in der 90. hatte auch das Hinspiel noch 3:1 gestanden. Gladbach nun mit vielen Pässen in der Nähe des Düsseldorfer Strafraums, offensichtlich auf der Suche nach Fouls. Keiner tat ihnen Gefallen, so mussten sie den Pass in die Spitze spielen, dieser kam schnell zurück, einmal hin, einmal her, da pfiff der Schiri bereits ab.
Ein Spiel mit einer erstaunlichen Statistik:
1:3 Tore
5:4 Schüsse
3:3 Torschüsse
43% : 57% Ballbesitz
Das Ergebnis aufgrund der Kaltschnäuzigkeit und vor allem des Hinspielverlaufs durchaus verdient, die Aussagekraft für den weiteren Saisonverlauf fragwürdig.
Simon A. verabschiedete sich nach der gemeinsamen Spielanalyse zu telephonischen Vertragsverhandlungen.
Frank Götze äußerte sich: "Ich bin hoch erfreut. Morgen Abend werden wir noch ein wenig Training gegen Nürnberg und Augsburg bestreiten, dann fliegen wir geschlossen für einen Monat in den Urlaub um Sonnen gebräunt und kreativer denn je zurück zu kehren! Simon wünsche ich alles Gute für sein Saisonziel :-)"
In einer Chancen armen weil hoch klassigen Partie erkämpfte sich Düsseldorf Gerechtigkeit für das Hinspiel
Gladbach - Beide Teams kennen sich aus und inwendig. 16.500 Zuschauer (hierbei erwähnenswert eine hundertköpfige Fan-Delegation aus Verl zur Unterstützung der Gäste) strebten dennoch gen Borussia Park, wo der angeschlagene Tabellendritte Borussia Mönchengladbach die derzeit gut aufgelegte Fortuna aus Düsseldorf empfing.
Das stärkste Team der Regionalliga Nord gegen das dritt schwächste - eigentlich eine klare Angelegenheit. Auf dem Rasen sah man den Unterschied zunächst nicht. Beide Mannschaften zeigten gepflegten Sport, beide hoch motiviert, zu Beginn einen Tick zu nervös, ansehnliche Kombinationen sausten hin und her durchs Mittelfeld. Abgesehen von einer Ecke zum Düsseldorfer Torsteher, kam der Ball in der ersten halben Stunde nicht einmal in einen der beiden Strafräume.
Doch dann, Düsseldorf im Angriff. Marotta legt den Ball kurz hinterm Mittelkreis auf Shapourzadeh. Dieser unbeholfen in der Ballannahme, dadurch Christian Fiel in Ballbesitz, treibt das Geschehen in die gegnerische Hälfte, hat das Auge für Jan Schlaudraff, der direkt weiter zum gestarteten Thiago, allein vor Thorsten Kirschbaum, setzt an und passt zum exakt auf einer Höhe laufenden Tobias Werner, der den ersten Torschuss im leeren Kasten landen lässt.
1:0, 32. Min, Tobias Werner
Nun Gladbach am Drücker. Düsseldorf gehäuft mit Fehlpässen, kam kaum aus der eigenen Hälfte heraus. Thiago mit einem schönen Fernschuss, doch Kirschbaum pflückt den Ball.
Bis zum Seitenwechsel lief für die Fortuna nicht viel zusammen, doch die heimische Borussia verpasste die Möglichkeit mehr Druck auf- und den Vorsprung auszubauen.
Nach Wiederanpfiff Düsseldorf wie vor der Pause, Gladbach passte sich an. Schreibe und sage 7:7 Fehlpässe machten die erste Viertelstunde der zweiten Hälfte zum dunklen Mittelalter dieses Spiels. Zum Glück für alle Zuschauer landete der 14. Fehlpass bei Amir Shapourzadeh, kurz vor dem Gladbacher Strafraum, er liefert ein traumhaftes Zuspiel auf Kim Christensen und auch Düsseldorf im ersten Torschuss erfolgreich.
1:1, 63. Minute, Kim Christensen
Nun wurden die Zuspiele sicherer, doch eine Standardsituation musste für die nächste Torgelegenheit herhalten. Freistoß Gladbach. Man kennt ihre Stärke bei ruhenden Bällen. Mario Göttlicher schlägt den Ball weit aus der eigenen Hälfte bis in den Gäste-Strafraum, Kevin Werner spielt den schlauen Querpass auf den freien Schindler, doch anstatt ihn rein zu schieben, versucht er die Ballannahme, der Ball springt Richtung Tor, er nimmt den Schuss, doch der herbei geeilte Thorsten Kirschbaum rettet mit der Nasenspitze seine Vorderleute davor, einem erneuten Rückstand nach laufen zu müssen.
Wenig später. Werner kommt über die rechte Seite, gibt den Ball scharf herein auf Schindler, diesmal nimmt er den Ball direkt, doch von der Ecke des Fünfers landet der Schuss fernab auf der Tribüne.
Gladbach mit konditionellen Vorteilen schnürte die Gäste in der Schlussviertelstunde in die eigene Hälfte. Der erste Konter kurz vor Ende. Alexander Meier bedient perfekt den flinken Marotta, dieser zögerungslos in die Mitte, Kim Christensen per Direktabnahme, da zappelt das Netz.
1:2, 88. Min, Kim Christensen
Der Gastgeber wirkte ein wenig angeschlagen, brachte nach Anstoß den Ball natürlich nach vorne, dort fehlen Anspielstationen und er ist weg. Pass auf Christensen, diesmal mit der Vorlage auf Marotta, alleine vor Fromlowitz, die Verteidiger drehen bereits ab, Fromlowitz stürmt entgegen, doch mit aller Zeit der Welt trifft er ebenfalls mit seinem ersten Schuss.
1:3, 90. Min, Piero Marotta
Florian Fromlowitz konnte einem Leid tun, denn ohne eine einzige Parade zeigen zu können, lag er schuldlos mit seinem Team 1:3 hinten. Doch noch war die Nachspielzeit nicht angebrochen und in der 90. hatte auch das Hinspiel noch 3:1 gestanden. Gladbach nun mit vielen Pässen in der Nähe des Düsseldorfer Strafraums, offensichtlich auf der Suche nach Fouls. Keiner tat ihnen Gefallen, so mussten sie den Pass in die Spitze spielen, dieser kam schnell zurück, einmal hin, einmal her, da pfiff der Schiri bereits ab.
Ein Spiel mit einer erstaunlichen Statistik:
1:3 Tore
5:4 Schüsse
3:3 Torschüsse
43% : 57% Ballbesitz
Das Ergebnis aufgrund der Kaltschnäuzigkeit und vor allem des Hinspielverlaufs durchaus verdient, die Aussagekraft für den weiteren Saisonverlauf fragwürdig.
Simon A. verabschiedete sich nach der gemeinsamen Spielanalyse zu telephonischen Vertragsverhandlungen.
Frank Götze äußerte sich: "Ich bin hoch erfreut. Morgen Abend werden wir noch ein wenig Training gegen Nürnberg und Augsburg bestreiten, dann fliegen wir geschlossen für einen Monat in den Urlaub um Sonnen gebräunt und kreativer denn je zurück zu kehren! Simon wünsche ich alles Gute für sein Saisonziel :-)"
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