Regionalliga Nord · 7. Spieltag
05.03.2008Torschützen
- Tyrala 3
Keine Tore
Spielbericht
Tyrala besiegt den 1. FC Köln
Geht man von der Tabellensituation aus, ging der HSV als deutlicher Favorit in dieses Spiel. Schaut man sich beide Mannschaften aber etwas genauer an, konnte der FC mit Fug und Recht behaupten hier und heute kein Kanonenfutter zu sein. Der FC mit dem stärksten Kader der gesamten Regio Nord, in sechs Spieltagen erst drei Gegentreffer kassiert, jedoch scheint die Offensivabteilung das große Sorgenkind zu sein. Ganze zwei Treffer hat man in dieser Saison erst geschossen. Das sieht beim HSV bis dato völlig anders aus. Die Offensiv-Maschinerie läuft auf Hochtouren und man hat bereits 21 Tore erzielt. Es sollten also zwei bärenstarke Teams aufeinandertreffen: TOP Offensive trifft auf TOP verteidigung!
Der HSV wollte direkt zeigen, wer Herr im diesmal erstaunlich gut gefüllten Haus ist und man legte los wie die Feuerwehr. Bereits in der 6. Spielminute war es Hamburgs Goalgetter Tyrala, der den herrausstürzenden Torhüter Lucas wunderschön überlupfte und somit zum frühen 1:0 traf. In der Folgezeit entwickelte sich ein munteres Spielchen, was sich aber hauptsächlich im Mittelfeld abspielte. Dem HSV gelang es lange Zeit nicht sich durch die dicht gestaffelte Abwehr der Kölner hochkarätige Chancen zu erspielen. Der FC unheimlich zweikampfstark zu dieser Zeit der Partie. Kurz vor der Halbzeitpause, konnte Tyrala einen von einem Abwehrbein abgeprallten Ball zum 2:0 verwerten. Eine Chance wie aus dem Nichts, die Tyrala jedoch traumwandlerich sicher verwandelte. Mit diesem Ergebnis traten beide Mannschaften dann auch den Weg in die Katakomben des Volksparkstadions an.
In der 2. Halbzeit legte Köln nochmals eine Schippe drauf und der FC wurde immer stärker. Der HSV ließ sich bisweilen sehr weit in die eigene Hälfte drängen und man selber kam nur noch vereinzelt zu Chancen. Enttäuschend aus Kölner Sicht, dass man die optische Überlegenheit in der 2. Halbzeit in nichts Zählbares umwandeln konnte. Am Hamburger Strafraum waren Kölner meist mit ihrem Latein am Ende und zu aussichtsreichen Chancen kamen die Domstäder nur vereinzelt. Gegen Ende des Spiels konnte der HSV sich dann nochmal aus der "Umklammerung" befreien und man versuchte nun selbst noch ein weiteres Tor nachzulegen. Dies sollte dem am heutigen Tag überragenden Tyrala dann zehn Minuten vor dem Ende des Match mit dem 3:0 Endstand auch gelingen. Der FC wurde am heutigen Tage klar unter Wert geschlagen, jedoch geht der Sieg des HSV dennoch absolut in Ordnung.
PRESSEKONFERENZ:
Andreas Weiss:
Geht man von der Tabellensituation aus, ging der HSV als deutlicher Favorit in dieses Spiel. Schaut man sich beide Mannschaften aber etwas genauer an, konnte der FC mit Fug und Recht behaupten hier und heute kein Kanonenfutter zu sein. Der FC mit dem stärksten Kader der gesamten Regio Nord, in sechs Spieltagen erst drei Gegentreffer kassiert, jedoch scheint die Offensivabteilung das große Sorgenkind zu sein. Ganze zwei Treffer hat man in dieser Saison erst geschossen. Das sieht beim HSV bis dato völlig anders aus. Die Offensiv-Maschinerie läuft auf Hochtouren und man hat bereits 21 Tore erzielt. Es sollten also zwei bärenstarke Teams aufeinandertreffen: TOP Offensive trifft auf TOP verteidigung!
Der HSV wollte direkt zeigen, wer Herr im diesmal erstaunlich gut gefüllten Haus ist und man legte los wie die Feuerwehr. Bereits in der 6. Spielminute war es Hamburgs Goalgetter Tyrala, der den herrausstürzenden Torhüter Lucas wunderschön überlupfte und somit zum frühen 1:0 traf. In der Folgezeit entwickelte sich ein munteres Spielchen, was sich aber hauptsächlich im Mittelfeld abspielte. Dem HSV gelang es lange Zeit nicht sich durch die dicht gestaffelte Abwehr der Kölner hochkarätige Chancen zu erspielen. Der FC unheimlich zweikampfstark zu dieser Zeit der Partie. Kurz vor der Halbzeitpause, konnte Tyrala einen von einem Abwehrbein abgeprallten Ball zum 2:0 verwerten. Eine Chance wie aus dem Nichts, die Tyrala jedoch traumwandlerich sicher verwandelte. Mit diesem Ergebnis traten beide Mannschaften dann auch den Weg in die Katakomben des Volksparkstadions an.
In der 2. Halbzeit legte Köln nochmals eine Schippe drauf und der FC wurde immer stärker. Der HSV ließ sich bisweilen sehr weit in die eigene Hälfte drängen und man selber kam nur noch vereinzelt zu Chancen. Enttäuschend aus Kölner Sicht, dass man die optische Überlegenheit in der 2. Halbzeit in nichts Zählbares umwandeln konnte. Am Hamburger Strafraum waren Kölner meist mit ihrem Latein am Ende und zu aussichtsreichen Chancen kamen die Domstäder nur vereinzelt. Gegen Ende des Spiels konnte der HSV sich dann nochmal aus der "Umklammerung" befreien und man versuchte nun selbst noch ein weiteres Tor nachzulegen. Dies sollte dem am heutigen Tag überragenden Tyrala dann zehn Minuten vor dem Ende des Match mit dem 3:0 Endstand auch gelingen. Der FC wurde am heutigen Tage klar unter Wert geschlagen, jedoch geht der Sieg des HSV dennoch absolut in Ordnung.
PRESSEKONFERENZ:
Andreas Weiss:
"Meines Erachtens ist das Ergebnis etwas zu deutlich ausgefallen. Ein 1:0 oder maximal 2:0 wäre in Ordnung gewesen. Egal, am Ende haben wir das Spiel verloren! Anfangs kam die Abwehr mit der gegenerischen Aufstellung nicht so klar. Sie musste sich erst darauf einstellen. Deshalb auch das frühe Gegentor. Danach war die Abwehr viel wacher und konnte einiges abwehren. Das 2:0 ist aus einem Gewusel entsdtnaden. Dass der Ball zu Tyrala kommt, war wohl Schicksal. Die Umstellung nach dem 2:0 brachte mehr Seleinfluss unsererseits mit sich. Leider jedoch konnten wir vorne wieder nichts ausrichten. Stattdessen verlieren wir hinten durch eine Einzelaktion den Ball und sehen zu, wie Tyrala sein drittes Tor macht. Ob die Saison für uns noch glimpflich enden wird, bezweifel ich so langsam. Die Dritte Liga rückt so langsam in die Ferne. Der HSV wird wohl seinen Weg in die zweite Liga machen. Viel Glück dabei."
Georg Weingarten:
"Ich bin sehr froh darüber, dass wir die drei Punkte gegen einen sehr starken FC Köln in Hamburg behalten konnten. Ich denke auch, dass dieser Sieg aufgrund der ersten Halbzeit in Ordnung geht, wenn er auch um ein Törchen zu hoch ausgefallen ist. Dennoch wird morgen niemand mehr fragen, wie der Sieg zustande gekommen ist. Was zählt sind die drei Punkte. Somit dürfen wir uns weiter am Platz an der Sonne aalen. Der FC wird seine Punkte auf jeden Fall noch holen und ich denke, man wird trotz des schlechten Starts noch eine gute saison spielen. Meinem Trainerkollegen Weiss wünsche ich für die nächsten Spiele alles Gute."
Georg Weingarten:
"Ich bin sehr froh darüber, dass wir die drei Punkte gegen einen sehr starken FC Köln in Hamburg behalten konnten. Ich denke auch, dass dieser Sieg aufgrund der ersten Halbzeit in Ordnung geht, wenn er auch um ein Törchen zu hoch ausgefallen ist. Dennoch wird morgen niemand mehr fragen, wie der Sieg zustande gekommen ist. Was zählt sind die drei Punkte. Somit dürfen wir uns weiter am Platz an der Sonne aalen. Der FC wird seine Punkte auf jeden Fall noch holen und ich denke, man wird trotz des schlechten Starts noch eine gute saison spielen. Meinem Trainerkollegen Weiss wünsche ich für die nächsten Spiele alles Gute."
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