VDFB-Pokal · 2. Runde
22.09.2003Torschützen
- Sforza 2
- Guscinas 2
- Reiss 2
Spielbericht
Kiel - Heute stand das Pokalspiel in der zweiten Hauptrunde für den KSV Holstein Kiel an und man bekam es mit keinem Geringerem als Eintracht Frankfurt aus der 1.Liga zu tun, die momentan im Tabellenkeller des Oberhauses ihr Dasein fristen.
In Kiel hingegen strebt man das zweite Jahr in Folge den Aufstieg in den bezahlten Fußball an und will auch gegen einen Bundesligisten zeigen, was man drauf hat.
Das Spiel der Störche gegen die Adler wurde also angepfiffen und die Hausherren dominierten das Geschehen. Sie umspielten ihre Gegner mit gekonntem Passpiel, welches in Sonderschichten am Wochenende trainiert wurde, um vielleicht dem Favoriten ein Bein zu stellen. Und Guscinas bekam den Ball, umspielte noch einen Verteidger, und schloss den ersten Angriff erfolgreich ab. 1:0 nach 5 Minuten was Trainer Scheidl ungemein freute. Er sprang auf und jubelte, als wäre er selbst der torschütze gewesen.
Eintracht nun am Drücker und Kiel konnte zunächst gut verteidigen, doch mit der Zeit mussten Fouls herhalten, was speziell einen Spieler der Frankfurter, Salou, um 90 Minuten VDFB-Pokal brachte. Er musste verletzt ausgewechselt werden. Der Kieler Ivankovic sah dafür die gelbe Karte.
Der Freistoß wurde kurz ausgeführt, doch der freistehende Reiss versagte hier vor Schlussmann Preuss.
Dann der Gegenangriff, Guscinas spielt zu Sforza und der hält aus 18 Metern drauf und das 2:0 ist perfekt. Es roch nach einer Überraschung im Holstein-Stadion und das spürten beide Fanseiten und gaben daher alles.
Bis zur Halbzeit zückte der Schiedsrichter noch 2x gelb gegen Pukass und gegen Knavs, die sich dadurch nicht gerade rühmlich aber taktisch klug erwiesen.
Die zweite Hälfte brachte dann nochmal richtig Dampf. Beide Teams bisher ausgeglichen und nur die Tore trennten beide Teams. Frankfurt drückte nun mehr und erzielte durch Pjotr Reiss verdient den Anschluss zum 2:1. Dadurch wurde das Spiel nochmal interessanter und es wurde ein echter Pokalknüller.Kiel wehrte sich gegen den Ausgleich und Frankfurt vergab beste Möglichkeiten.
Frankfurt setzte nun alles auf eine Karte, noch 12 Minuten zu spielen und sie gaben alles, auch die Kieler stets bemüht ruhig zu spielen kamen eher bedacht nach vorn. Nach einer weiteren gelben Karte reagierte Scheidl und wechselte Ivankovic, der heute klasse gekämpft hat, für Quadri aus, der seinen Stammplatz an Gerber verloren hatte.
Als dann in der 78.Minute Sforza von der Seite kam, war Laux zu weit vor dem Tor, so dass es nur noch ein Pass zu Guscinas bedurfte, der den Ball ins Netz schlenzte, schien es schon endgültig gelaufen Und dann kam es wieder zum Anschluss, und wieder war es Reiss, der nach einer Flanke den Fuß nur hinheben musste. Das Stadion stand Kopf, denn noch immer waren 10 Minuten zu spielen. Kiel noch einmal im Vorwärtsgang. Die Abwehr der Eintracht schien sicher zu stehen zu stehen, aber ein Pass auf Sforza hebelte diese aus. Als er dann allein vor Laux stand lupfte er den Ball halbhoch in das lange Eck und das sollte es dann doch wohl gewesen sein?
Nein Frankfurt dennoch bemüht, setzte sich vorne durch, doch Preuss hielt einmal mehr und ließ seinen Kasten sauber.
Die Sensation war dann also perfekt, als Schiedsrichter Strampe das Spiel nach 90 Minuten abpfiff. Kiel steht im Achtelfinale des Pokals und freut sich schon auf das nächste Los.
Nach dem Spiel trafen wir noch beide Trainer:
David Scheidl: Das war wichtig, das war klasse, das war genial. Wir haben unseren Gegner zu Anfang unter Druck gesetzt, dort die Tore gemacht und dann erfolgreich gekontert. Mein Konzept ist gänzlich aufgegangen. Ich freue mich nun schon auf die nächste Runde.
Jetzt geht es aber erst mal wieder in die Regio Nord, wo wir auch noch einiges zu leisten haben.
Alexander Konrad: In dieser Form müssen sich noch einige Teams vor Kiel in Acht nehmen. Sie haben clever gespielt und stehen nicht umsonst auf einem Aufstiegsplatz in der Regionalliga. Die Konter haben uns dann das Genick gebrochen.
In Kiel hingegen strebt man das zweite Jahr in Folge den Aufstieg in den bezahlten Fußball an und will auch gegen einen Bundesligisten zeigen, was man drauf hat.
Das Spiel der Störche gegen die Adler wurde also angepfiffen und die Hausherren dominierten das Geschehen. Sie umspielten ihre Gegner mit gekonntem Passpiel, welches in Sonderschichten am Wochenende trainiert wurde, um vielleicht dem Favoriten ein Bein zu stellen. Und Guscinas bekam den Ball, umspielte noch einen Verteidger, und schloss den ersten Angriff erfolgreich ab. 1:0 nach 5 Minuten was Trainer Scheidl ungemein freute. Er sprang auf und jubelte, als wäre er selbst der torschütze gewesen.
Eintracht nun am Drücker und Kiel konnte zunächst gut verteidigen, doch mit der Zeit mussten Fouls herhalten, was speziell einen Spieler der Frankfurter, Salou, um 90 Minuten VDFB-Pokal brachte. Er musste verletzt ausgewechselt werden. Der Kieler Ivankovic sah dafür die gelbe Karte.
Der Freistoß wurde kurz ausgeführt, doch der freistehende Reiss versagte hier vor Schlussmann Preuss.
Dann der Gegenangriff, Guscinas spielt zu Sforza und der hält aus 18 Metern drauf und das 2:0 ist perfekt. Es roch nach einer Überraschung im Holstein-Stadion und das spürten beide Fanseiten und gaben daher alles.
Bis zur Halbzeit zückte der Schiedsrichter noch 2x gelb gegen Pukass und gegen Knavs, die sich dadurch nicht gerade rühmlich aber taktisch klug erwiesen.
Die zweite Hälfte brachte dann nochmal richtig Dampf. Beide Teams bisher ausgeglichen und nur die Tore trennten beide Teams. Frankfurt drückte nun mehr und erzielte durch Pjotr Reiss verdient den Anschluss zum 2:1. Dadurch wurde das Spiel nochmal interessanter und es wurde ein echter Pokalknüller.Kiel wehrte sich gegen den Ausgleich und Frankfurt vergab beste Möglichkeiten.
Frankfurt setzte nun alles auf eine Karte, noch 12 Minuten zu spielen und sie gaben alles, auch die Kieler stets bemüht ruhig zu spielen kamen eher bedacht nach vorn. Nach einer weiteren gelben Karte reagierte Scheidl und wechselte Ivankovic, der heute klasse gekämpft hat, für Quadri aus, der seinen Stammplatz an Gerber verloren hatte.
Als dann in der 78.Minute Sforza von der Seite kam, war Laux zu weit vor dem Tor, so dass es nur noch ein Pass zu Guscinas bedurfte, der den Ball ins Netz schlenzte, schien es schon endgültig gelaufen Und dann kam es wieder zum Anschluss, und wieder war es Reiss, der nach einer Flanke den Fuß nur hinheben musste. Das Stadion stand Kopf, denn noch immer waren 10 Minuten zu spielen. Kiel noch einmal im Vorwärtsgang. Die Abwehr der Eintracht schien sicher zu stehen zu stehen, aber ein Pass auf Sforza hebelte diese aus. Als er dann allein vor Laux stand lupfte er den Ball halbhoch in das lange Eck und das sollte es dann doch wohl gewesen sein?
Nein Frankfurt dennoch bemüht, setzte sich vorne durch, doch Preuss hielt einmal mehr und ließ seinen Kasten sauber.
Die Sensation war dann also perfekt, als Schiedsrichter Strampe das Spiel nach 90 Minuten abpfiff. Kiel steht im Achtelfinale des Pokals und freut sich schon auf das nächste Los.
Nach dem Spiel trafen wir noch beide Trainer:
David Scheidl: Das war wichtig, das war klasse, das war genial. Wir haben unseren Gegner zu Anfang unter Druck gesetzt, dort die Tore gemacht und dann erfolgreich gekontert. Mein Konzept ist gänzlich aufgegangen. Ich freue mich nun schon auf die nächste Runde.
Jetzt geht es aber erst mal wieder in die Regio Nord, wo wir auch noch einiges zu leisten haben.
Alexander Konrad: In dieser Form müssen sich noch einige Teams vor Kiel in Acht nehmen. Sie haben clever gespielt und stehen nicht umsonst auf einem Aufstiegsplatz in der Regionalliga. Die Konter haben uns dann das Genick gebrochen.
Kommentare (4)
OOOOOOOOHA! :-)
Karsten7281 · 22.09.2003 20:09 Uhr
OOOOOOOOHA! :-)
Karsten7281 · 22.09.2003 20:09 Uhr
gw an David
derbeste77 · 27.09.2003 11:47 Uhr
gw an David
derbeste77 · 27.09.2003 11:47 Uhr